Schiedsrichterkommission baut Betrugsbekämpfung aus
Die am 5. Januar alljährlich in Kassel tagende Schiedsrichterkommission ließ sich von den Erfahrungen berichten, die mit den erstmals in diesem Spieljahr in der 1. Schachbundesliga von den Schiedsrichtern eingesetzten Handscannern gemacht wurden. Die Bundesligen gehören mit ihren zahlreichen FIDE-Titelträgern zu den „Level B“-Turnieren, für die nach den „Anti Cheating“-Regularien der FIDE gehobene Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Dazu gehört u.a. der Einsatz von Handscannern, der verhindern soll, dass elektronische Geräte nicht in das Turnierareal gebracht werden. Die von den Untersuchungsmaßnahmen betroffenen Spieler nahmen es – so hörte man – gelassen hin. Demnächst werden auch Schiedsrichter der 2. Schachbundesliga die Geräte zugesandt bekommen, um sie in den nächsten Runden einzusetzen.

