Meisterschaftsgipfel mit OSG und Solingen in Baden-Baden
Berlin, 1. Mai, sonnig, 16 Grad. Im Maritim-Hotel, nicht weit entfernt von der Einkaufs- und Bummelmeile Potsdamer Platz, finden die letzten drei Runden der Schachbundesliga 2017/18 statt. Die Schachgesellschaft Solingen und die Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden liegen vor der letzten Runde mit 25:3 Mannschaftspunkten klar in Führung. Nur noch diese beiden Mannschaften haben die Chance den Pokal für den deutschen Meister am Ende in die Höhe zu strecken. Ihre letzten Gegner heißen Schachfreunde Deizisau und Schachverein Hofheim. Für die Badener geht es gegen die Hofheimer wohl nur um die Höhe des Sieges. Deizisau ist dagegen fast auf Augenhöhe mit Solingen.
Einige Stunden später sind die Partien beendet. Baden-Baden gewinnt standesgemäß 6½:1½, doch auch Solingen präsentiert sich in bestechender Verfassung. "Der Spitzenkampf zwischen der SG Solingen und den SF Deizisau 'fiel aus'. Richard Rapport und Jan Smeets brachten ihr Team schnell mit 2:0 in Führung und damit war der Drops im Prinzip schon gelutscht." kommentiert Georgios Souleidis den ungefährdeten 5½:2½-Sieg der Klingenstädter auf schachbundesliga.de. Laut Reglement war damit ein Stichkampf nötig geworden. Es ist der insgesamt vierte seit Einführung der Schachbundesliga im Jahr 1980.

