Eine späte Erkenntnis
Nach dem Verlust seines Weltmeistertitels im Jahre 1921 nahm sich Lasker eine Auszeit, die er nutzte, um die hypermoderne Schachschule um Reti, Grünfeld usw. zu studieren. Erst 1923 kehrte er auf die Schachbühne zurück und gewann das stark besetzte Turnier von Mährisch-Ostrau. Danach gelang dem Ex-Weltmeister noch einmal ein großes Turnier, 1924 in New York, wo er nicht nur die gesamte Schachelite bezwang und zudem am Ende mit 1,5 Punkten Vorsprung vor dem amtierenden Weltmeister Capablanca mit 16 von 20 möglichen Punkten gewann. Beeindruckend die Kampfpartie aus der 6. Runde gegen Edward Lasker, in der beide Kontrahenten sich nichts schenkten. Kein

