Weihnachtsfeier 16.12.'17
Die Zeit scheint wie im Fluge zu vergehen, der Alltags-Rhythmus fängt für die meisten mit dem Ferienende an -interessiert da noch ein Bericht über unsere immer wieder rundherum stimmungsvolle, schachaktive und auch gemütliche WEIHNACHTSFEIER?
Nun, da wir einer der wenigen Schachvereine sind, die sich überhaupt eine solche Feier gönnen und eventuell der einzige in Baden, bei dem so schwungvoll von den meisten der Anwesenden mindestens 6 bekannte Weihnachtslieder gesungen werden, find ich es schon einer Erwähnung wert. Denn angesichts der sozial immer kälter werdenden Zeiten kann die Fortführung solcher Traditionen vielleicht den Trend der Reduzierung aller menschlichen Kontakte auf das Internet bzw. Apparate-Apps etwas verlangsamen.
So begannen wir mit einem genussvollen Verzehr der zahlreichen mitgebrachten Speisen und wieder einmal leckeren Schnitzel sowie des Kalbsbratens der Fleischerei Kunzmann. Gut gestärkt wurden auch der eh kurze Jahres-Zustand-Bericht unseres Vorsitzenden Dirk Ripp sowie der unseres Jugendleiters und selbsternannten Senioren-Kümmerers Helmut Majewski als positive Einstimmung in die folgenden drei Programmpunkte des Abends empfunden. Leicht getrübt nur durch die Tatsache, dass einige Senioren aus gesundheitlichen Gründen oder mangelnder Unterstützung nicht teilnehmen konnten. Aber bei Frau Gräber werden wir das an ihrem 100sten Geburtstag am 19.1. nachholen und auch die anderen nicht vergessen!
Zuerst folgte das oben erwähnte Singen. An den Tasten des E-Pianos des Fröhlich'schen Männerquartetts saß mit Gustavo (und später auch seiner Mutter) in diesem Jahr einer unserer jüngsten Neueinsteiger. Vassilios war froh, diesen Programmpunkt mit nur einem Lied abrunden zu können.
Das Schachquizes unseres Schriftführers Nils Gräber gehört bereits in seiner dritten Folge zur festen Größe unseres Programms. Besonders beliebt waren dieses Mal die kniffligen Bilderrätsel, das Majewski-Manöver war allerdings erst nach der Behebung eines Aufgabenfehlers lösbar.
Die Teilnehmer der Gewinngruppe erhielten alle ein Freilos für den ersehntesten Punkt des Abends: Unsere Tombola. Natürlich nahm diese Aufbesserung unserer Vereinskasse unser Kassierer Vassilios Terzis in seine Hände: alle Lose waren schnell weg, fast alle zufrieden, denn es waren wieder einige gute Sachen dabei.
So war es nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr erst relativ spät die Schachbretter auf die Tische kamen. Zumal einige die Zeit tatsächlich dazu nutzen, sich wieder einmal ausführlicher zu unterhalten! Über zwei Stunden nach Mitternacht machten sich die letzten auf den Heimweg, nicht ohne vorher alles gut aufzuräumen.
Wir hoffen auch in den folgenden Jahren diesen Quell der Bereicherung unseres Vereinslebens weiter sprudeln lassen zu können und würden uns freuen, wenn noch mehr sich terminlich auf diesen Höhepunkt einstellen könnten - was das harmonische Gefühl der diesjährigen Feier nicht im geringsten beeinträchtigt hat.
So können wir schwungvoll ins neue Jahr starten, vor allem was unsere Jugendarbeit angeht.

