Der Robin Hood aus Thüringen
Spannend bis zum Schluss verlief die 5. Auflage der Bamberger Schnellschachmeisterschaft. Sah es lange in einem bunten Feld von 21 Spielern nach einem „Bamberger Heimerfolg″ aus, griff Lokalmatador Prof. Dr. Peter Krauseneck über weite Strecken in Führung liegend in der letzten Runde noch fehl, was nochmals Bewegung ins Abschluss-Klassement brachte. Am Ende waren die ersten drei der Setzliste auch diejenigen, die die Preis- und Siegerränge unter sich ausmachten. Da diese sich jedoch untereinander keine Blöße gaben und auch sonst keine größeren Ausrutscher erlaubten, musste die Feinwertung die Entscheidung geben. Hierbei hatte Robin Jacobi von den Sportfreunden Empor Erfurt mit 5,5 Punkten hauchdünn die Nase vorn. Lediglich drei Remis gab er im Verlauf gab. Damit löst er Vorjahressieger GM Henrik Teske – ebenfalls aus Erfurt – ab. Zweiter wurde FM Reiner Heimrath von Noris-Tarrasch Nürnberg, vor FM Harald Golda aus Schweinfurt (beide 5,5 Punkte). Prof. Dr. Peter Krauseneck wurde als bester Bamberger Vierter (5 Punkte). Mit insgesamt 21 Teilnehmern, vorwiegend aus Franken war der Zuspruch gleichbleibend. Erfreulich auch, dass auch Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet den Weg ins heimische Klemens-Fink-Zentrum fanden. Die weiteren Preisträger: Andreas Küfner (DWZ bis 2000), Günter Hanft (DWZ bis 1800), Berthold Blank (DWZ bis 1400), Prof. Dr. Peter Krauseneck (bester Senior), Mehmet Toprak (bester Jugendlicher) und Barbara Niedermaier (beste Dame). Der Schachclub 1868 Bamberg bedankt sich bei allen Teilnehmenden und würde sich freuen, diese im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen.
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