Kreismeisterschaft der Jugend - Gold in den Claims eines Dreigestirns
Die Kreismeisterschaft der Nachwuchs-Schachspieler hatte ein klar strukturiertes Teilnehmerfeld. Jeder Spieler war exakt dem Umfeld eines jener drei Schachvereine in Mansfeld-Südharz zuzuordnen, die sich aktuell noch im Kinder-und Jugendschach engagieren: den Schachfreunden Hettstedt, dem SV Sangerhausen oder dem Klostermansfelder SC. Und auch die Verteilung der Sieger-Pokale in den verschiedenen Altersklassen folgte diesem Muster. In der AK U18 siegte Matty Silz vor Luca Zander, in der AK U16 gewann Oliver Krüger vor Florian Manteuffel und Tom Schöbel (alle Schachfreunde Hettstedt). Alle Spitzenplätze in der Gruppe mit Spielern unter 14 Jahren eroberte die Schülerriege des Klostermansfelder SC : 1. Paul Stedtler, 2. Fabian Sell, 3. Jonas Hartmann. In der AK U12 gab es dann eine Doppelerfolg für den SV Sangerhausen. Kreismeister wurde Moritz Weber vor Hendrik Reinsch. Den dritten Platz teilten sich gleich vier punktgleiche Spieler der Schachfreunde Hettstedt: Anton Palfi, Timon Howitz, Elias Rühmer und Erik Seidemann. Gleich zwei Pokale wurden in der AK U10 vergeben, wo sich Constantin Born (Hettstedt) und Maximilian Friedrich (Sangerhausen) punktgleich den Titel teilten. Dritter wurde Lennart Engel-Witte. Für starke Spieler, die bereits eine Vorberechtigung zur Bezirksmeisterschaft zugesprochen bekamen, gab es eine eigene Kategorie, mit der Reihenfolge : 1. Hieu Tran Minh, 2. Hans Seidel, 3. Jason Reitmann (alle Hettstedt). Ein außergewöhnliches Bild bot sich an den Brettern der jüngsten Gruppe U8, wo sich Kita-Kinder und Schulanfänger muntere Duelle lieferten. Über den Pokal freute sich am Ende Nevio Heidenreich, eine Urkunde gab es aber für jeden der kleinen Denksportler: Paul Kühne, Max Wagenhaus, Cristian Baier und Lucas Brahmann.
Im Rückblick auf die vergangenen Jahre ist festzustellen, dass die Starterliste tendenziell immer weniger Vereinsnamen enthält - bei immer noch ordentlichen Teilnehmerzahlen. Waren früher noch regelmässig verschiedene kleinere Vereine mit einem oder zwei Jugendspielern vertreten, ist mittlerweile eine Zentralisierung des Kinder-und Jugendschachs vollzogen - nicht nur in Mansfeld-Südharz.

