Das Erbe von Tarrasch
Zu Beginn der 80er Jahre griff der junge Garry Kasparov mit Schwarz auf eine Eröffnungsidee zurück, die einst von Dr. Siegbert Tarrasch in die Turnierpraxis eingeführt wurde. Anfangs erzielt er mit ihr grosse Erfolge, bis er dann im ersten Weltmeisterschaftskampf 1984 gegen Anatoli Karpov die eine oder andere bittere Niederlage hinnehmen musste. Die Auswirkung ist bekannt, Kasparov wandte sich danach lange Zeit der Grünfeld-Indischen Idee zu. Dabei wird gerne übersehen, dass die Eröffnung von Grunde her nicht widerlegt und nach wie vor spielbar ist, denn sie bietet genügend Möglichkeiten auf ein dynamisches verwickeltes Spiel. Ein Verfechter dieser Eröffnung vor Kasparov,

