Radek „Chancentod“ Wojtaszek gewinnt trotzdem in Dortmund
Der Titel ist – für einen alleinigen und durchaus verdienten Turniersieger – zumindest ungewöhnlich; allerdings hatte sich Wojtaszek nach Runde 6 selbst über mangelnde Chancenverwertung beklagt (und meinte damit sich selbst, vielleicht auch andere Dortmund-Teilnehmer). Warum klappte es trotzdem? Weil Nisipeanus Dortmund-Serie in der letzten Runde riss, und weil diesmal 4,5/7 für den alleinigen Turniersieg reichte. Damit ist Wojtaszek quasi Nachfolger von Arkadij Naiditsch (2005), Vladimir Kramnik (2006) und Peter Leko (2008) – auch in diesen Jahren reichte +2 für den alleinigen Turniersieg, sonst generell nicht. Als relativer Aussenseiter, der dann das Turnier gewann, ist er Nachfolger von – neben

