Michael Tal – ganz einfach
Michael Tals Spielweise unterschied sich grundlegend von der Spielweise der anderen Top-Spieler. In den Anfangsjahren erinnerte diese stets an die romantische Zeit des 19. Jahrhunderts. Die klassische Lehre verurteilte diese Art zu spielen, aber er gewann damit. Es ging ihm nicht um Wahrheit, sondern um Schönheit, prinzipiell ein altes, aber dank ihm, ein grundlegend neues Konzept. Nach dem Verlust seines Weltmeistertitels im Jahr 1961 tat er sich schwer, vereinzelt spektakuläre Partien, spielerisch entwickelte er sich nicht weiter. 1978/79 gab es noch einmal einen Aufstieg, bis hin auf den dritten Platz der Weltrangliste, dies führten Experten auf eine intensive Zusammenarbeit mit

