Marco Huck – Comeback Nummer 3
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Marco Huck – Comeback Nummer 3 „Dem deutschen Boxen geht es schlecht. 25 Jahre nach Henry Maskes erster Weltmeisterschaft droht der Sport in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden“ schrieb der „Spiegel“ im Frühjahr 2018. Hat sich seitdem etwas geändert? Wenn man das an der Zahl aktuellen deutschen Boxweltmeister festmachen will, dann wohl eher nicht. Ganze drei fallen mir ein: WBU-Weltmeister Christian Pawlak und die IBO-Champs Dominic Bösel und Sebastian Formella. Letzterer hatte zwar seinen letzten Kampf gegen Shawn Porter verloren, der IBO-Titel stand dabei allerdings komischerweise nicht auf dem Spiel. Kein Wunder, dass das Boxen in den heimischen Medien ein Schattendasein führt. Das Wesen der Nachricht ist zwar die Krise, aber das Volk braucht eigentlich Brot und Spiele. Und so erstaunt es nicht, dass Ex-Weltmeister Marco Huck es immer wieder in die Schlagzeilen schafft. Aber kann man den 35-jährigen aus sportlicher Sicht noch ernst nehmen? „Marco Huck glaubt weiter daran, der Beste sein zu können“ titelte das Hamburger Abendblatt dieser Tage und beantwortete damit diese Frage ...

