Biathlon: Norwegen-Olympiasieger Johan-Olav Botn übt Selbstkritik
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Biathlet Johan-Olav Botn absolviert eine gute Saison. Mit einer seiner Entscheidungen ist er im Rückblick aber gar nicht zufrieden. Der Norweger Johan-Olav Botn hat die Biathlon-Saison als Weltcup-Dritter und mit einer Gold- sowie einer Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen beendet. Im Anschluss stürzte er sich noch in ein Langlaufrennen – eine Entscheidung, die er bereut. Bei einem nationalen Langlaufevent in Norwegen über 50 Kilometer belegte Botn Rang 15 und lag mehr als sechs Minuten hinter Sieger Iver Tildheim Andersen. "Es war völlig idiotisch", sagte der Biathlet nun im Gespräch mit der Zeitung "Dagbladet". Dritte Pleite bei der Eishockey-WM: Deutschland erlebt Debakel gegen die Schweiz Klatsche für die USA: Olympiasieger verliert bei der Eishockey-WM deutlich Der Weltcup-Winter habe ihn bereits viel Kraft gekostet. Nach dem Finale in Oslo sei er "ziemlich erschöpft" gewesen, berichtete der Norweger. "Nach der Saison war ich etwas ausgelaugt und fertig", so Botn. Gold im Einzel, Silber in der Staffel In der Gesamtwertung des Weltcups wurde Botn mit 968 Punkten Dritter hinter dem Franzosen Eric Perrot (1263) und seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid (984). Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann der Norweger Gold im Einzel, nachdem er fehlerfrei geschossen hatte. Mit der Staffel holte er zudem Silber. Wenig überraschend wurde Botn inzwischen in die erste Mannschaft der norwegischen Nationalmannschaft berufen. Zum Männer-Team gehören außerdem Lægreid, Vetle Sjåstad Christiansen, Johannes Dale-Skjevdal, Isak Leknes Frey und Martin Uldal.

