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Die SVK zeigte zwei Gesichter am Wochenende

Am Samstag rang die SV Krefeld 72 in Bockum mit einer kämpferisch starken Leistung den Düsseldorfer SC mit 15:13 nieder. Am Sonntag gab sie das Stadtderby gegen den Uerdinger SV mit 13:11 ab. So verpasste sie die Chance, zum Tabellenführer aus Düsseldorf aufzuschließen, verharrt stattdessen weiter auf Platz drei.

Das Spiel gegen Düsseldorf war das Spiel der Comebacks. Zunächst zogen die Gäste schnell auf 1:4 davon, ehe die SVK aufwachte und Ende des ersten Viertels auf 4:4 ausglich. Nach einem ausgeglichenen 2. Abschnitt wurden bei 8:8 die Seiten gewechselt. Danach legte der DSC wieder vor und ging mit 8:11 in Führung. Die SVK ließ reihenweise beste Gelegenheiten liegen, ehe sie sieben Sekunden vor Viertelende durch Tobias Kammermeier mit 11:11 gleich zog. Leider ließ der sonst sicherer Torwart Justus Berg in letzter Sekunde einen tückischen Distanzwurf aus 15m zum 11:12 Pausenstand passieren.

Die Sorge der SVK-Fans war nun, dass das dem Spiel ihrer Mannschaft einen Knacks geben würde. Aber das Gegenteil war der Fall, die Krefelder gewannen jetzt die Oberhand, Vuk Jelaca und der gerade genesene Manni Kijlstra machten mit jeweils zwei Treffern den Sack zu. In den Schlussminuten drohte das bis dahin faire Spiel zu kippen, mit zwei Rollen für Düsseldorf und einer für die SVK brachte das Schiedsrichtergespann wieder Ruhe ins Spiel. Den Düsseldorfern fehlten dann die Kräfte, das Spiel noch herumzureißen.

Am nächsten Tag traf die SVK am Waldsee auf ersatzgeschwächte Uerdinger. Wer allerdings dachte, dass damit die Sache wie in den letzten Derbys für die SVK klar sein sollte, sah sich getäuscht. Die Teams lieferten sich von der ersten bis zur letzten Minute den erwarteten verbissenen Fight. Die SVK fand aber über das ganze Spiel nicht zur Normalform, spielte vorne zu statisch und ideenlos und bekam den besten Uerdinger Angreifer Marton Magyar nicht in den Griff. Mit hohem Einsatz blieb die Mannschaft dennoch bis kurz vor Schluss dran.  Der spielentscheidenden Treffer erzielten die Uerdinger im Konter, während Krefelder Spieler noch vor dem gegnerischen Tor gegen eine Schiedsrichterentscheidung protestierten. Danach war bei der SVK die Luft raus, das schwere Spiel am Vortag hatte am Ende doch zu viel Substanz gekostet. Der Derby-Sieg ging mit 13:11 verdient an den Waldsee.

Das Rennen um die besten Ausgangspositionen für die Play-offs bleibt weiter spannend. Die SVK liegt mit 24 Punkten auf Platz Drei und hat mit 23 Punkten den USV im Nacken. Allerdings hat sie auch ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und damit noch alle Chancen auf einen der beiden vorderen Plätze.

SV Krefeld 72 : Düsseldorf       15 : 13 (4:4; 4:4; 3:4; 4:1)

Uerdinger SV : SV Krefeld 72   13 : 11 (2:1; 5:5; 3:2; 3:3)

2. Wasserball-Bundesliga:

1

 

Düsseldorfer SC 1899

12/14

9

0

3

 169:142

+27

28

2

 

SC Neustadt/Weinstraße

12/14

9

0

3

 179:155

+24

26

3

 

SV Krefeld 1972

11/14

8

0

3

 177:132

+45

24

4

 

Uerdinger Schwimmverein 08

12/14

8

0

4

 168:151

+17

23

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