Genickbruch bei Olympia: Sorge um australischen Snowboarder Cam Bolton
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Schlimme Nachrichten von den Olympischen Spielen. Ein australischer Snowboarder hat sich im Training schwer verletzt. Der Schock kam vor dem ersten Wettkampf: Für Cam Bolton ist der Traum von Olympia abrupt geplatzt. Der australische Snowboardcrosser stürzte am Montag im Training und klagte anschließend über Schmerzen im Nacken. Olympia heute: Alle Entscheidungen und Zeitplan des Tages Olympia-Drama um US-Sta r Arzt gibt Prognose zu Lindsey Vonn Als die Beschwerden am Dienstagmorgen nicht nachließen, folgte die Untersuchung – mit einer niederschmetternden Diagnose. Die Ärzte stellten zwei Brüche im Genick fest. Bolton wurde daraufhin von Livigno nach Mailand ins Krankenhaus geflogen. Delegations-Chefin Alisa Camplin sagt: "Cam wollte, dass seine Teamkollegen informiert sind und sie wissen lassen, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht und er gut umsorgt wird". Seine Ehefrau sei inzwischen ebenfalls bei ihm. Camplin sagt weiter: "Cam weiß, wie ernst wir die Unterstützung um ihn herum nehmen, und die Kommunikation war wirklich gut. Ich bin stolz auf das Maß an Fürsorge." Für das australische Olympiateam ist es bereits der vierte Ausfall. Laura Peel verletzte sich im Vorfeld der Spiele am Knie. Die 36-Jährige gilt im Aerials als Medaillenkandidatin, ihr Einsatz ist noch ungewiss. Auch Slopestyle-Talent Daisy Thomas stürzte im Training und zog sich eine Knieverletzung zu. Die 18-Jährige verpasste deshalb den Wettkampf am Montag, bei dem Mathilde Gremaud Gold gewann. Ob Thomas im Big Air am kommenden Montag starten kann, ist offen. Zudem fiel Halfpipe-Snowboarderin Misaki Vaughan im Training am Montag auf den Kopf. Die 20-Jährige darf aufgrund interner Regeln sieben Tage nicht fahren. Die Qualifikation beginnt allerdings schon am Mittwoch.

