EM-Qualifikation Wiesbaden: Sechs Luftgewehr-Nachwuchsschützen vorgeschlagen
Dieses Sextett schlug Bundestrainerin Claudia Kulla anschließend auch zur Nominierung vor, darüber befindet finale der Bundesausschuss Spitzensport. „Insgesamt ist die Entwicklung der Ergebnisse der EM-Qualifikation sehr erfreulich. Die männlichen Junioren legten in der Spitze im Vergleich zur Qualifikation im vergangenen Jahr zu. Auch die weibliche Seite, die den männlichen Junioren nach wie vor überlegen ist, zeigt Zugewinne. Mit einem Schnitt von 625,0 Ringen über drei Qualifikationsprogramme wäre man vor einem Jahr Dritte geworden“, zeigte sich Kulla zufrieden.
Das beste Einzel-Ergebnis steuerte Theresa Schnell bei, die als einzige der insgesamt 14 Teilnehmer (acht Juniorinnen, sechs Junioren) die „magische“ Schwelle knackte: „Mit hervorragenden 630,3 Ringen erreichte Theresa Schnell, übrigens die Jüngste im Feld der Teilnehmer der Qualifikation, im letzten Programm der Qualifikation das höchste Ergebnis der Veranstaltung“, so Kulla. Die zwei stabilsten Schützen über die zwei Wettkampftage waren Katrin Grabowski (629,2 Ringe im Schnitt) und Nils Palberg (624,5 Ringe im Schnitt).
Während es bei den Junioren in leicht veränderter Reihenfolge die gleichen drei Schützen auf den Plätzen eins bis drei lagen, wechselte die Führungsspitze des weiblichen Klassements im Vergleich zu 2023 komplett.
Für fünf der sechs potenziellen EM-Teilnehmer - namentlich Ott, Beer, Grabowski, Schnell und Stark - wartet bereits der nächste Wettkampf: Dieses Quintett wird am H&N-Cup in München (24.-28. Januar) teilnehmen.
Die Teilnehmer an der EM-Qualifikation in Wiesbaden
Juniorinnen: Nele Stark, Marie-Christin Hönge, Linnea Schnerr, Theresa Schnell, Nike Fischer, Annabelle Lotter, Katharina Mentzel, Katrin Grabowski
Junioren: Justus Ott, Nils Palberg, Nils Friedmann, Florian Beer, Robin Mertens, Alexander Karl

