Weltcupfinale Breslau
Was für ein Abschluss des internationalen Schießsport-Jahres für die DSB-Athleten beim Weltcupfinale in Breslau! Die DSB- Schützen räumten nochmal tüchtig ab. Ein Erfolgsgarant dabei war Doreen Vennekamp (Steinbach-Hallenberg) - sie gewinnt Gold mit der Sportpistole und Bronze im Schnellfeuer-Mixed.
Als Zweitplatzierte war sie ins Finale mit der SpoPi eingezogen. Dort sorgte die Olympia-Siebente nach drei aufeinanderfolgenden, perfekten Fünfer-Serien früh für klare Verhältnisse an der Spitze. Mit 18 von 20 möglichen Treffern hatte sie nach vier Serien stolze fünf (!) Ringe Vorsprung auf die Konkurrenz. Diesen gab sie nicht mehr her und siegte überlegen mit 33 Treffern vor der Inderin Rahi Sarnobat (31) und der Französin Mathilde Lamolle (27). Überglücklich meinte Vennekamp danach: „Ich fühle mich super. Bärbel (B. Georgi, Anm. d. Red.) und ich hatten nach Olympia den Entschluss gefasst: Ich fahre da nicht hin mit der Einstellung "Finale, und dann gucken wir mal", sondern das ist ein Wettkampf, in dem die Medaille das Ziel ist. Hammer, dass es gleich so aufgegangen ist und dass der letzte Wettkampf von Bärbel so gekrönt wurde.” Monika Karsch, die ebenfalls as Finale erreichte, wurde am Ende Vierte.
Im Schnellfeuer-Mixedwettkampf trat Vennekamp per Los mit dem Fanzosen Clement Bessaguet (FRA) an und traf im Bronzematch auf Oliver Geis & Minjung Kim (KOR). Das Besondere: Frauen schießen eigentlich nicht mit der Schnellfeuerpistole, sodass die Ergebnisse gegenüber den männlichen Spezialisten deutlich abfallen. Und so war es vor allem die bessere Schützin Vennekamp, die den Ausschlag für ihr Team gab, das mit 10:4 nach 2:4-Rückstand siegte und Bronze sicherte.
Auch in den anderen Disziplinen schlossen die DSB-Schützen gut ab - ein perfekter Abschied für den letzten internationalen Wettkampf der scheidenden Pistolen-Bundestrainerin Barbara Georgi.
Video des Sportpistolen-Finals (Youtube)
© DSB + red / Foto: DSB

