3. Suhler Schnellfeuercup
"Klein aber fein" bei der dritten Auflage des Suhler Schnellfeuercups (13.-15.8) waren viele prominente Namen der Startliste zu entnehmen. 32 Schützen aus 8 Nationen stellten sich den 2 Wettkämpfen auf dem Suhler Friedberg. Das Deutsche Schnellfeuerteam ging in Bestbesetzung an der Start; neben Olympiasieger Christian Reitz, Oliver Geis & Co nutzten u.a. auch unsere Thüringer Hoffnungen Christian Freckmann (Rockstedt) und Maximilian Schenk (Erfurt) die Chance, sich "zu Hause" gut zu präsentieren. Auch die Franzosen und Tschechen gingen in Bestbesetzung an den Start.
Der erste Wettbewerb endete etwas überraschend - nicht der die Qualifikation klar dominierende Christian Reitz (593) stand am Ende ganz oben, sondern der Brite Kristian Callaghan gewann vor dem Franzosen Clement Bessaguet und "Altmeister" Martin Strnad aus Tschechien. Aaron Sauter wurde Vierter und Christian Reitz belegte am Ende Platz sechs. Christian Freckmann verfehlte das Finale nach einem guten Wettkampf knapp als Achter (580); Max Schenk belegte Platz 20, im zweiten Wettkampf wurde er 12er.
Beim zweiten Wettkampf zeigte das Team um Bundestrainer Detlef Glenz seine Klasse - 5 Finalisten kamen aus dem DSB-Aufgebot und nur der französische Weltklasseschütze Jean Quiquampoix verhinderte ein rein Deutschen Finale. Dafür zeigte der Olympiazweite dort seine Klasse. Mit einer vollen 5er Serie im letzten Durchgang verwies er Christian Reitz nach spannendem Kampf mit 33:32 auf den 2. Rang, Aaron Sauter wurde Dritter, gefolgt von Mathias Putzmann, Christian Freckmann und Oliver Geis.
Damit holte sich der Franzose zum zweiten Mal nach 2018 den Gesamtsieg, die Plätze 2 und 3 in der Endabrechnung gingen an Aaron Sauter und Christian Reitz.
Ein schöner Wettkampf (auch wenn die Temperaturen - mal wieder - auf den nahenden Herbst hinwiesen), der sich in Schnellfeuerkreisen etabliert hat und nach Fortsetzung ruft.

