Kreismeisterschaften der Sportpistolenschützen der Uckermark in Schwedt an der Oder
An den letzten 2 Wochenenden hat die Kreischützengesellschaft die Pistolenschützen der Uckermark zu ihrer Kreismeisterschaft eingeladen. Ausführender Verein in 4 Disziplinen war die Schwedter Schützengilde. Ausgeschrieben waren für die Großkaliberschützen die Disziplinen Großkaliber Sportpistole und die Disziplin Zentralfeuerpistole, sowie für die Kleinkaliberschützen die Disziplinen Sportpistole und Standardpistole. Der Fachmann weiß in der Regel Bescheid und der Laie wundert sich über diese unterschiedlichen Bezeichnungen. Allen Disziplinen gemeinsam ist das Schießen auf einer 25 Meter Bahn. Die Unterschiede ergeben sich einfach durch die verschiedenen Waffenarten, Pistolen oder Revolver, im Gewicht der Waffen, im Kaliber und in den unterschiedlichen Abzugsgewichten. Es ist sozusagen an jeden gedacht. Noch interessanter wird es durch die unterschidlichen Schießregeln. So wird das Präzisionsschießen und das Duellschießen in den jeweiligen Sportarten gepflegt. Natürlich ist das Duellschießen nur so genannt. Hier wird sich nicht gegenseitig duelliert, sondern mit je 5-Schuß-Serien innerhalb von 3 Sekunden mit einer 7 Sekunden Pause auf eine drehbare Scheibe geschossen. Eine sehr schöne Disziplin, um die Reaktionsfähigkeiten der Schützen zu trainieren. Beim Präzisionsschießen kommt es dagegen auf innere Ruhe und Konzentration an. Hier gibt es in der Regel für insgesamt 5 Schuß ein Zeitlimit von 5 Minuten, um die circa 50 cm im Durchmesser zählende Schießscheibe auf 25 Meter Entfernung präzise zu treffen. Bei der Standardpistole wird dabei dort schon die Zeit auf 2 Minuten und 30 Sekunden halbiert. Hier kommt es dann in den Serien zu 20 und 10 Sekunden wirklich auf Schnelligkeit an. Die Wertungsringe auf der Pistolenscheibe gehen von 10 bis zur 1 und nicht getroffene Schüsse werden als Fehler mit 0 Ringen gezählt, was durchaus vorkommt.

