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Delli Ausflug vom 10.9.2017

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Am Sonntag, den 10. September fanden sich die Dellianer zur Besichtigung der Festung Waldbrand in Beatenberg ein. Die Anreise wurde individuell mit den Privatfahrzeugen unternommen.

Die Lage:

Wir wurden von Herrn Ueli Feuz empfangen und starteten die Besichtigung mehr oder weniger pünktlich um 10.00 Uhr. Dauer der Besichtigung, rund 2 Stunden. Die Festung präsentiert sich in einem tadellosen Zustand und dient dem Besitzer Philipp Studer (ist eine Aktiengesellschaft) als Garage und Lager für seine umfangreiche Sammlung von Fahrzeugen, Waffen und Uniformen.

Die Festung:

 

Beschreibung der Anlage


Das Artilleriewerk Waldbrand befindet sich in der Felswand oberhalb des Dorfes Merligen. Die Anlage ist durch einen Verbindungsstollen mit dem Artilleriewerk A 1880-L (Legi) verbunden. Jedes der beiden Werke verfügte über je acht Geschützstellungen. In der Anlage Waldbrand, die besichtigt werden kann, sind die acht 10,5 cm Kanonen auf Hebellafetten positioniert. Die linke Batterie, welche über fünf Geschütze verfügt, ist zwischen Haupteingang und Unterkunftsbereich platziert und die drei Geschütze der rechten Batterie sind am anderen Ende des Hauptstollens vorzufinden. Jede Geschützbatterie verfügt über eigene Beobachter in erhöhter Position.

Der Nachschub mit Munition wird durch sechs Munitions- bzw. Ladungsmagazine sichergestellt. Die Magazine befinden sich am Hauptstollen entlang angeordnet unmittelbar hinter den Geschützstellungen. Die 10.5 cm Kanonen 35 L42, hergestellt durch die Eidgenössische Konstruktionswerkstatt in Thun (K+W) , verfügten über eine maximale Reichweite von 22 Kilometern.

Die Geschützmannschaft war in der Festung Waldbrand nicht an einen Kollektivmaskenschutz gebunden, sondern atmete Frischluft, welche mittels eines Gebläses in die Kampfstände gepumpt wird .

Zur Versorgung des Werkes mit elektrischer Energie führt eine Starkstrom-Hochspannungsleitung zur Anlage. Bei Stromausfall stehen ein Sechszylinder-Dieselmotor (Saurer) mit einem Brown Boveri-Generator sowie zwei Sulzer Gegenkolbendieselmotoren mit je einem Generator der Maschinenfabrik Oerlikon zur Verfügung. 

Das Wasserreservoir beinhaltet fünf Tanks an je 100 Kubikmeter Inhalt. In der Küche stehen drei Kippkessel und eine Kippbratpfanne zum Einsatz bereit. 

Nebst den neun Offizierszimmern bietet der Unteroffiziersschlafraum Schlafgelegenheit für 51 Unteroffiziere, daran angrenzend ein Mannschaftsschlafraum mit 66 Betten, ein weiterer Schlafraum mit 30 Schlafplätzen für die Mannschaft sowie ein Schlafraum mit vier Plätzen für höhere Unteroffiziere. Der Hauptschlafraum, welcher sich oberhalb der Essräume befindet, bietet Platz für 111 Mann. Im Sanitätstrakt sind Krankenbetten für 8 Offiziere und 14 Soldaten vorgesehen. Ferner ist ein Operationssaal, ein Raum mit Badewanne und eine Teeküche erbaut worden.

Apéro und Mittagessen:

Nach der Besichtigung fuhren wir gemeinsam nach Unterseen ins Landhotel Golf Salzano wo uns ein schöner Apéro erwartete. Das Mittagessen war sehr gut und die Gesellschaft genoss den herrlichen Anlass. Nach dem feinen Dessert, stad der restliche Nachmittag zur freien Verfügung. Die meisten TeilnehmerInnen machten sich dann auf den Heimweg in Richtung Bern.

Alles in allem war das ein sehr gelungener Ausflug!

Bern, im Dezember 2017/MH

 Bildergalerie

05.03.2018 Daniela Czekalla

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