Schwab mit Traumstart
Matthias Schwab scheint sich in Viterbo sichtlich pudelwohl zu fühlen, denn mit einer 66 (-6) legt der Schladming Pro einen hervorragenden Start in die Italian Challenge Open hin. Lukas Nemecz ist im Golf Nazionale nach der 71 (-1) noch an der erwarteten Cutmarke dran. Christoph Bleier muss am Freitag deutlich zulegen.
Nach wochenlanger Pause - aufgrund des Irankriegs mussten die eigentlich geplanten Events im Nahen Osten verschoben werden - nimmt die Hotelplanner Tour in Italien nun wieder so richtig Fahrt auf. Mit dabei auch gleich drei Österreicher, wobei die Vorzeichen kaum konträrer sein könnten. Lukas Nemecz bereitete sich in Trainingseinheiten intensiv vor und hofft an den richtigen Stellschrauben gedreht zu haben. Christoph Bleier kommt nach seinem Runner-up Finish auf der Alps Tour in der Vorwoche in Topform zum 300.000 Euro Event. Matthias Schwab hingegen verpasste beim Pro Golf Tour Gastspiel in Haugschlag sogar den Cut und läuft somit einmal mehr sichtlich der Form hinterher.
Mit gleich zwei anfänglichen Birdies findet er dann aber hervorragend ins Turnier. Zwar schleicht sich kurz danach auf der 13 auch ein erster Fehler ein, schon auf der 15 stellt er den alten Zwischenstand von -2 aber wieder her und ist so zur Halbzeit der Runde voll an den Top 10 dran. Das gute Gefühl verstärkt sich dann auf den vorderen Neun sogar noch zusätzlich, denn gleich am Par 5 der 1 legt er weiter nach und da auch das Par 3 der 3 und das letzte Par 5 der Runde Erfolgserlebnisse bereithalten, krallt sich der Rohrmooser regelrecht im Spitzenfeld fest. Voll im Flow stopft er schließlich auch auf der 8 den fälligen Birdieputt, unterschreibt so am Ende sogar die knallrote 66 (-6) und muss damit nach lediglich Jhared Hack (USA) nach dessen unglaublicher 62 (-10) den Vortritt lassen.
Lukas Nemecz auf Cut-Kurs
Nach ziemlich stressfreien ersten Löchern, schnappt sich Lukas Nemecz am Par 5 der 14 schließlich das erhoffte erste Birdie, verspielt dieses jedoch direkt danach auch prompt wieder. Den kleinen Schnitzer steckt er aber recht gut weg, stabilisiert sein Spiel sofort wieder und drückt direkt nach dem Turn die Runde ein weiteres Mal unter Par. Lange Zeit notiert er in Folge über weite Strecken sichere Pars auf die Scorecard und schlägt schließlich am letzten Par 5 noch einmal zu. Da er danach jedoch auf der 8 auch noch einen Schlag abgeben muss, geht sich am Ende des Tages nur die leicht gerötete 71 (-1) aus, womit er als 70. aber zumindest an der erwarteten Cutmarke dranbleibt.
Mit einem anfänglichen Par 5 Birdie findet Christoph Bleier in den Morgenstunden perfekt ins Turnier, kann den Schwung jedoch nicht wirklich wie erhofft mitnehmen. Zunächst macht er mit Pars zwar nichts verkehrt, auf der 6 kann er dann einen ersten Fehler aber nicht mehr abwenden und nimmt die Backnine so schließlich bei Level Par in Angriff. Zwar dreht er dann kaum auf den hinteren Neun angekommen die Runde erneut in den roten Bereich, nachdem sich danach jedoch am Par 3 der 12 und dem Par 5 der 14 noch zwei Bogeys einschleichen, startet er nur mit der 73 (+1) und wird so am Freitag vom 115. Platz aus bereits deutlich zulegen müssen um das Wochenende erreichen zu können.
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