Fußball-Bundesliga: HSV-Coach Polzin reagiert gelassen auf Glatzel-Kritik
Nach Robert Glatzels Unzufriedenheit bleibt Polzin ruhig: "Jeder ist eingeladen, sich einzubringen." Konkrete Konsequenzen für den Stürmer gibt es vorerst nicht.
HSV-Trainer Merlin Polzin hat die in einem Zeitungsinterview geäußerte Kritik von Robert Glatzel "zur Kenntnis genommen". Gravierende Konsequenzen drohen dem aktuell mit seinen Einsatzzeiten unzufriedenen Angreifer aber nicht. "Jeder ist herzlich eingeladen, sich einzubringen und gute Leistungen zu zeigen", sagte Polzin vor dem Gastspiel der Hanseaten am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim Bundesliga-Zweiten Borussia Dortmund.
Der 32-jährige Glatzel hatte seine Situation in einem Interview der "Hamburger Morgenpost" als "maximal frustrierend" bezeichnet. Obwohl er seit Januar wieder fit ist, spielte der zu den Hamburger Aufstiegshelden gehörende Mittelstürmer in den vergangenen vier Spielen zur Irritation vieler Beobachter und Fans überhaupt keine Rolle und saß auf der Bank. Insgesamt kommt er in der laufenden Serie auf lediglich 16 Einsätze.
"Ein offenes und klärendes Gespräch"
Der Kader für das Spiel in Dortmund stehe bislang nicht fest, betonte Polzin: "Aber es war jetzt nicht so, dass wir zusammensaßen und ich ihn jetzt für die nächsten Wochen irgendwie verbannt habe oder ihm sofort gesagt habe, jetzt darfst du die nächsten acht Spiele von Anfang an spielen." Es sei ein "offenes, klärendes Gespräch gewesen und damit ist, glaube ich, auch alles dazu gesagt."

