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Vor City-Hinspiel: Real droht gegen Celta der nächste Patzer

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Während Celta wettbewerbsübergreifend seit fünf Spielen ungeschlagen ist, droht für die Königlichen der Traum von der Meisterschaft (weiter) zu platzen – Fotos: Getty Images

Die Ausgangslage

  • Für Real Madrid könnten die nächsten sechs Tage die wohl wichtigsten in der laufenden Saison werden: Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen den FC Getafe am Montag (0:1) im eigenen Wohnzimmer droht am 27. LaLiga-Spieltag bereits der nächste Patzer. Die Königlichen sind zu Gast im Baláidos bei RC Celta (Freitag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN) und alles andere als ein Sieg dürfte die spanische Meisterschaft noch weiter entfernen. Mit vier Zählern Abstand auf den Spitzenreiter aus Barcelona ist zwar auf dem Papier noch alles möglich, doch es gibt genug Gründe für Pessimismus bei den Madrilenen. Nicht nur sind die schwankenden sportlichen Leistungen der letzten Wochen, verbunden mit dem wenig bis nicht ersichtlichen taktischen Plan auf dem Platz ein Problem, sondern auch die nächsten beiden Gegner selbst. Mit Celta vor der Brust und Manchester City (11. März, 21 Uhr) im Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Horizont ist es für die verletzungsgebeutelten Blancos ein schwieriger Spagat, den es zu bewältigen gilt. Mit Blick auf die Bilanz konnte Real Madrid zwar neun der letzten zehn Begegnungen gegen Celta für sich entscheiden, das letzte Duell in der Hinrunde am 15. LaLiga-Spieltag ging jedoch an die Galicier mit 0:2. Cheftrainer Álvaro Arbeloa und seine Mannschaft stehen daher vor einer Mammutaufgabe, die nächsten Tage sportlich erfolgreich zu gestalten, denn Celta ist zurzeit gut drauf.
  • Die Galicier konnten sich nach einem holprigen Saisonstart nämlich mittlerweile wieder fangen und sind noch dazu wettbewerbsübergreifend seit fünf Spielen ungeschlagen. Mit 40 Zählern auf dem Konto und Platz sechs in der Primera División hat die Mannschaft Claudio Giráldez, dem mit 38 Jahren jüngsten Trainer der Liga, ein klares Ziel vor Augen – einen Platz im internationalen Geschäft. Auch in der Europa League konnte sich RC Celta im Playoff-Duell gegen PAOK Thessaloniki mit zwei Siegen durchsetzen, wodurch sie im kommenden Achtelfinal-Hinspiel auf Olympique Lyon (12. März) treffen. Einer der wichtigsten Akteure für die aktuell steigende Formkurve ist dabei Klublegende Iago Apsas. Der 38-Jährige konnte in den letzten fünf Partien insgesamt drei Treffer erzielen und stellt mit insgesamt sieben Toren gemeinsam mit Borja Iglesias (14 Tore) die Lebensversicherung in der Offensive dar. Letzterer ist nach abgesessener Gelb-Sperre gegen Girona wieder zurück im Kader, genauso wie Carl Starfeld und Marcos Alonso, welche zuletzt wegen muskulärer Beschwerden geschont wurden. Verletzungsbedingt muss Giráldez unterdessen nur auf Pablo Durán verzichten, während Yoel Lago und Franco Cervi aus taktischen Gründen nicht nominiert wurden. Dennoch kann Celta im bevorstehenden Duell mit den Königlichen mit breiter Brust auftreten, denn im Gegensatz zu den Blancos steht für die Galicier deutlich weniger auf dem Spiel.

Personelles und voraussichtliche Aufstellung

  • Wie so oft in den letzten Wochen steht der Kader noch nicht fest beziehungsweise wird erst am Spieltag selbst bekannt gegeben. Grund dafür ist das Warten auf Raúl Asencio und David Alaba, beim Spanier wird es wohl reichen, beim Österreicher nicht. Das würde dann neun Ausfälle bedeuten – sechs können nicht spielen, drei dürften nicht aufgrund von Sperren. Und da auch Antonio Rüdiger leicht angeschlagen und Eduardo Camavinga nach seiner Zahn- und Mundinfektion wie Asencio noch nicht ganz bei 100 Prozent sein dürfte, steht Álvaro Arbeloa quasi nur ein halb-fitter Kader zur Verfügung. Die Startelf ergibt sich also fast von alleine, auch wenn Arbeloa zumindest mit Blick auf die Außenverteidigung noch etwas die Qual der Wahl hat.
  • Gesperrt: Franco Mastantuono (Rot), Álvaro Carreras und Dean Huijsen (jeweils Gelb)
  • Startelf-Prognose: Courtois – Carvajal, Tchouaméni, Rüdiger, Mendy – Valverde, Arda Güler, Camavinga, Thiago – Gonzalo, Vinícius.

Die Stimmen zum Spiel

Álvaro Arbeloa (Cheftrainer Real Madrid): „Mit Niederlagen geht man in einer Mannschaft wie der von Real Madrid aufgrund der Erwartungen und des Anspruchs immer sehr schwer um. Aber wir denken jetzt nur an das morgige Spiel. Wir wissen, was uns bevorsteht. Es hängt sehr von uns und unserer Form ab, von unserem Selbstvertrauen. Die Vergangenheit existiert nicht, wir denken nur an das Balaídos.“

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Claudio Giráldez (Cheftrainer Celta Vigo): „Sie (Real Madrid) müssen sich in dieser Phase der Saison etablieren. Sie werden um die beiden wichtigsten Titel kämpfen. Der Trainer ist noch nicht lange hier, und ich denke, er befindet sich gerade in der Phase, in der er die Mannschaft von seinen Ideen überzeugen muss. Das braucht Zeit und einen Prozess. Zwei Niederlagen sind für ein Team wie Real Madrid oder Barcelona ungewöhnlich, aber genau das macht sie umso gefährlicher

Statistiken und Besonderes

  • GESAMTBILANZ: Real Madrid und RC Celta standen sich bislang in 123 Pflichtspielen gegenüber. Dabei fällt die Bilanz klar pro der Madrilenen aus, die 73 Siege feierten. Die Galicier gewannen 32 Male, darunter beim letzten Mal mit 2:0, 19 Aufeinandertreffen endeten remis. Torbilanz: 286:159 aus Sicht von Real Madrid.
  • 124. GEBURTSTAG: Bereits vor Anpfiff haben die Königlichen einen Grund zur Freude. Real Madrid wird an diesem Freitag stolze 124 Jahre alt, ein Ehrentag für einen Klub, dessen Mythos schon lange bröckelt, denn die Königlichen steuern auf das bereits zweite titellose Jahr in Folge zu.
  • GELB-ALARM: Diesmal ist kein Madrilene Gelb-gefährdet. Einzig Franco Mastantuono steht bei vier Gelben Karten, allerdings fehlt der Argentinier vorerst ohnehin zwei Partien aufgrund einer Roten Karte.
  • SCHIEDSRICHTER: Zum dritten Mal in dieser Saison wird Isidro Díaz de Mera Escuderos (36) die Blancos pfeifen, so wie schon beim 4:1-Sieg gegen Levante und beim 2:1 gegen Rayo. Insgesamt pfeift er schon seit 2020 in LaLiga und wird diesmal im VAR-Bereich unterstützt von Juan Luis Pulido.
  • WIEDERSEHEN: Mit Marcos Alonso befindet sich ein Akteur in den Reihen der Galicier, welcher in seiner Jugend für Real Madrid spielte und in der Saison 2009/10 auch einen Kurzeinsatz bei den Profis in der Primera Divisón feiern konnte. Und auch Trainer Claudio Giráldez kennt La Fábrica aus seiner Zeit als Spieler.

Winamax-Prognose

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