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Dossenheim: DJK-Theatergruppe lud in das Haus, in dem ständig jemand stirbt

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Von Doris Weber

Dossenheim. Ein voller Saal im Martin-Luther-Haus und viele Lacher - so lautete die Bilanz am Ende der Premiere des Theaterstücks "Kille kille". Die Theatergruppe der DJK hatte die Komödie anlässlich der Winterfeier einstudiert. Die Premiere des unterhaltsamen Stücks fand bereits zwei Tage zuvor statt. Die Bühne hatte sich zur Aufführung in ein Haus mit Garten verwandelt. Am Ende zeigte nicht nur der Applaus, dass das Team um die beiden Regisseure Kathrin Harbarth und Marcus Hornig Großartiges geleistet hatten. Jeder, mit dem man auf dem Nachhauseweg ins Gespräch kam, war schlichtweg begeistert vom Talent der acht auf der Bühne agierenden Laienschauspieler.

Schon beim Anblick der Akrobatik auf der Haushaltsleiter zu Beginn des Stücks stockte manchem im Publikum der Atem. Das war nichts für schwache Nerven. Dabei war die Turnübung nur ein kleines Detail einer insgesamt viel nervenaufreibenderen Geschichte. Im Haus von Felix und Annie kommt es immer wieder zu Todesfällen. Es fällt schwer zu glauben, dass die Menschen rein zufällig bei den beiden verstorben sind. Das Paar versucht die mysteriösen Todesfälle zu verheimlichen, um im Ort nicht geächtet zu werden. Allein die engste Familie und die zuständige Polizei wissen Bescheid. Ihre Vertuschungsversuche machen sie allerdings erst recht verdächtig. Insbesondere Ben, der Freund ihrer Tochter, glaubt nicht an ihre Unschuld.

Durch den überraschenden Aufenthalt von Bens Eltern wird die Geschichte zusätzlich gewürzt. Als er am Ende endlich Vertrauen fasst, passiert unter seinen Augen erneut ein Unglück. Der herbeigerufene Polizist - es sind nämlich schon wieder zwei Tote zu beklagen - stolpert über eine Tasche und verletzt sich tödlich.

Die Schauspieler Marco Fuchs, Matthias Harbarth, Kathrin Harbarth, Bettina Knieps, Andy Woodhead und Marcus Zegowitz sind dem Publikum schon seit langem als großartige Mimen bekannt. Neu im Team waren Klara Marie Harbarth und Christian Schubert. Sie übernahm die Rolle der Tochter, die bei allem Verständnis für die Eltern ihren Freund nicht verlieren möchte. Der Teenager machte seine Sache großartig.

Schubert schlüpfte in die Rolle des neuen Gemeindepfarrers, der wie befürchtet seinen Besuch nicht überlebt. Missverständnisse, Rettungsversuche, Ablenkungsmanöver - das Durcheinander auf der Bühne wurde nicht zuletzt durch die tolle schauspielerische Leistung des gesamten Teams zum heiteren Vergnügen für die Zuschauer.

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