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NLB: Raus mit Applaus

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Trotz drei Niederlagen im Halbfinal gegen den UHC Thun kann der UHC Sarganserland auf eine geglückte Rückkehr in die NLB zurückblicken.

Die Saison endet in Thun: Die NLB-Akteure bedanken sich bei den mitgereisten Fans. (Bild: Dani Ackermann)

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Im zweiten Drittel bäumte sich der UHC Sarganserland nochmals auf gegen den UHC Thun. Das dritte Halbfinalspiel schien beim Stand von 3:1 für die Berner Oberländer auf die Seite der Gäste zu kippen. Angriff um Angriff lancierten die Sarganserländer auf das Thuner Gehäuse. Doch entweder Goalie Matthias Juon oder das eigene Unvermögen verhinderten den Anschlusstreffer.

Wie es geht, zeigten einmal mehr die Gebrüder Ruch. Mit einem ihrer typischen Konter erzielten sie das 4:1 (33.). Und nur ein paar Sekunden später erhöhte Jon Noa Würz auf 5:1 für Thun. Als wäre das nicht genug, kassierte der UHCS kurz vor Drittelsende auch noch den sechsten Gegentreffer – ins leere Tor, nachdem Goalie Timo Simon in den letzten Sekunden bei einer Thuner Überzahl einem sechsten Feldspieler Platz gemacht hatte.

Im letzten Abschnitt schwanden dann die Kräfte bei den Sarganserländern, die auf Andri Kalberer (Innenbandanriss), Jakob Karlsson (angeschlagen, spielte nur im Powerplay) und Gian-Andrin Meiler (krank, spielte nur im letzten Drittel) in der Stammformation verzichten mussten. Zu Drittelsbeginn «kachelte» es im Minutentakt. Ein Time-out stoppte den Thuner Lauf kurz, bis zum Schluss hiess es 13:2. Fabian Aggeler durfte sich in der 47. Minute über das zweite UHCS-Tor freuen. Das erste hatte Lukas Jalovy in Überzahl erzielt (21.). Trotz der hohen Niederlage gab es von den gut zwei Dutzend mitgereisten Fans viel Applaus für das Team. Es war klar: Allein der Halbfinaleinzug war ein Riesenerfolg für den Aufsteiger.

Es war ein ungleiches Duell im Halbfinal, das auf dem schnellstmöglichen Weg endete. Da der UHC Thun, der seit einigen Saisons die Rückkehr in die LUPL anstrebt und diverse Akteure entweder langjährige NLB-Akteure waren oder schon in der höchsten Liga spielten. Dort der UHC Sarganserland, der vor einem Jahr noch in der 1.Liga spielte und auf eine Mischung von Routiniers und vielen jungen Kräfte setzte. So zahlte der UHCS zwar etwas Lehrgeld, konnte aber viele wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

Die Partie in Thun bedeutete auch das Ende für einige tragende Kräfte des UHCS der letzten Jahre. Sepp Mattle (seit 2010/11), Sacha Rakeseder (seit 2017/18), Ricardo Camenisch (seit 2020/21) und Gian-Andrin Meiler (2020/21 bis 2022/23 und seit 2024 wieder) hängten ihre Stöcke (respektive die Maske) an den Nagel. Dazu pausiert Eigengewächs Noah Good wegen seines Medizinstudiums sowie gehen die beiden jungen Tschechen Michal Hlozanka und Tobias Zipser aus Studiengründen in ihre Heimat zurück. Erfreulicherweise kehrt dagegen Linus Möckli nach drei Saisons bei Alligator Malans zu seinem Stammverein zurück. Über weitere Kadermeldungen wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert.

Erfreulicherweise gelang es Cheftrainer Tomas Sladky und seinem Assistenten Jakob Karlsson (auch U21- und U18-Trainer) schon früh in der Saison, einige talentierte Nachwuchsspieler ins Team zu integrieren. Diese gaben auch in den Play-offs gehörig Gas. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Thun – Sarganserland 13:2 (3:0, 3:1, 7:1)
MUR Thun. – 280 Zusch. –  SR Guggisberg/Lacher.
Tore: 8. Münger (Bärtschi) 1:0. 14. Bühler (D. Küenzi) 2:0. 19. Widmer (Aeschbacher) 3:0. 21. Jalovy (Rajeckis) 3:1. 33. L. Ruch (J. Ruch) 4:1. 33. Würz (Graber) 5:1. 40. Widmer 6:1. 42. Bolliger (Jost) 7:1. 44. Ammann (Ritz) 8:1. 44. J. Bolliger (D. Bolliger) 9:1. 45. L. Ruch (J. Ruch) 10:1. 46. L. Ruch (J. Ruch) 11:1. 47. F. Aggeler 11:2. 48. Würz (Ammann) 12:2. 56. Schwendimann 13:2. – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Thun. 2-mal 2 Minuten gegen Sarganserland.
Sarganserland: Simon (44. Mattle); Jalovy, Dietrich; Rajeckis, Rakeseder; Pini, Zipser; Gmür, Camenisch, Good; S. Aggeler, F. Aggeler, N. Ackermann; Hlozanka, Vogel, Y. Ackermann. – Einw.: Karlsson, Meiler, Grun, Galliver. – Bemerk.: Sarganserland ohne Kalberer (verletzt).

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