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W-IFL Final 4 in Wien: Ein Fest des Damen-Floorballs auf höchstem Niveau –  München siegt!

W-IFL Final 4 in Wien: Ein Fest des Damen-Floorballs auf höchstem Niveau – München siegt!

W-IFL Final 4 in Wien: Ein Fest des Damen-Floorballs auf höchstem Niveau –  München siegt!

Wien/Alterlaa wurde am vergangenen Wochenende zum pulsierenden Herz des internationalen Damen-Floorballs. Beim W-IFL Final 4 trafen Leidenschaft, Tempo und taktische Raffinesse aufeinander – und lieferten beste Werbung für eine Liga, die längst mehr ist als ein sportliches Projekt. Die W-IFL steht für gelebte Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg – getragen mit viel Herzblut vom Österreichischen Floorball Verband (ÖFBV).

Vier Teams, drei Nationen, ein Ziel: den Titel in einer der spannendsten Damenligen Mitteleuropas zu holen.


Hochklassige Halbfinalspiele mit Gänsehautmomenten

Bereits die Halbfinalspiele am 21.02.2026 in der Halle Wien/Alterlaa zeigten eindrucksvoll, auf welchem Niveau sich der Damen-Floorball in der Region entwickelt hat.

FBC München – Phoenix Fireball 3:2

In einem intensiven Duell auf Augenhöhe setzte sich der FBC München knapp mit 3:2 durch. Schnelle Ballzirkulation, konsequentes Forechecking und ein diszipliniertes Stellungsspiel prägten das Spiel. München bewies in den entscheidenden Momenten die größere Effizienz – und Nervenstärke in der Schlussphase, als Phoenix mit einer offensiven Schlussoffensive alles riskierte.

SZPK Mentőangyalok Komárom – SPG HSI/Wikings Zell 5:2

Komárom zeigte im zweiten Halbfinale seine Klasse und gewann mit 5:2 gegen die SPG HSI/Wikings Zell. Die Ungarinnen agierten aus einer kompakten Defensive heraus und setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche im Konterspiel. Mit schnellem Umschalten, präzisen Pässen in die Tiefe und eiskalten Abschlüssen nach Breakaways unterstrichen sie ihre Qualität als klassische Kontermannschaft.

Die Tribünen in Alterlaa waren gut gefüllt – und die Atmosphäre unterstrich, wie sehr sich der Damen-Floorball in Österreich und darüber hinaus etabliert hat.


Spiel um Platz 3: Phoenix belohnt sich

Am Finaltag sicherte sich Phoenix Fireball mit einem 3:1-Erfolg gegen die SPG HSI/Wikings Zell den dritten Platz. Mit hoher Laufbereitschaft, kluger Raumaufteilung und einer starken Torhüterleistung kontrollierte Phoenix das Spielgeschehen. Ein verdienter Abschluss eines engagierten Turniers.


Das Finale: Münchens Triumph in einem Thriller gegen Komárom

Das große Finale um 12:30 Uhr hielt, was es versprach – und übertraf alle Erwartungen.

FBC München – SZPK Mentőangyalok Komárom 4:3

Ein Spiel, das alles hatte: Tempo, Emotionen, taktische Finesse und Dramatik bis zur letzten Minute. Komárom blieb seiner Linie treu: tief stehend, kompakt im Slot und brandgefährlich im Umschaltmoment. Immer wieder nutzten die Ungarinnen Ballgewinne für schnelle Gegenstöße und suchten den direkten Weg zum Tor – eine Kontertaktik, die München vor große Herausforderungen stellte.

Doch die Münchnerinnen fanden Lösungen. Mit geduldigem Aufbauspiel, variabler Zonenbesetzung und klug ausgespielten Überzahlsituationen erspielten sie sich Chancen und hielten das Tempo hoch. Besonders beeindruckend: die mentale Stärke des FBC. Noch im vergangenen Jahr war München am österreichischen Vertreter WFV gescheitert – nun kehrten sie zurück, gereift, geschlossen und mit einer klaren Mission.

Das entscheidende Tor zum 4:3 fiel in einer Phase maximaler Intensität. In den Schlussminuten drückte Komárom mit aller Konsequenz auf den Ausgleich und setzte nochmals alles auf schnelle Gegenstöße. München verteidigte leidenschaftlich, blockte Schüsse im Slot und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Ein Finale, das dem Damen-Floorball ein würdiges Denkmal setzte.


Die W-IFL: Ein Leuchtturmprojekt mit Zukunft

Die W-IFL wurde 2019 gemeinsam mit Slowenien ins Leben gerufen. Die erste Ausgabe gewann Polanska Banda im Finale gegen die FSG Linz/Rum. Danach musste die Liga pandemiebedingt pausieren.

Mit dem Einstieg des FBC München wurde der länderübergreifende Wettbewerb neu belebt. Heute vereint die W-IFL Vereine aus drei Nationen und steht für sportliche Qualität, strukturelle Zusammenarbeit und eine klare Vision: den Damen-Floorball nachhaltig zu stärken.

Das Final 4 in Wien wurde vom ÖFBV veranstaltet, mit großartiger Unterstützung der Spielerinnen des WFV, die organisatorisch und vor Ort maßgeblich zum Gelingen beitrugen. Dieses Miteinander – Verband, Vereine, Spielerinnen – zeigt eindrucksvoll, wie stark die Floorball-Community in Österreich zusammenarbeitet.

Die W-IFL ist nicht nur ein Wettbewerb. Sie ist eine Plattform für Entwicklung, internationale Vernetzung und die Professionalisierung des Damen-Floorballs im mitteleuropäischen Raum.


Damen-Floorball in Österreich: Dynamisch, professionell, wachsend

Was in Wien zu sehen war, ist Ausdruck einer beeindruckenden Entwicklung. Der Damen-Floorball ist schneller, taktisch reifer und physisch intensiver geworden. Powerplays werden strukturiert aufgebaut, Boxplays diszipliniert verteidigt, Torhüterinnen agieren als strategische Schlüsselspielerinnen.

Vor allem aber spürt man eines: Leidenschaft.

Leidenschaft der Spielerinnen, die jedes Bully mit maximalem Fokus bestreiten. Leidenschaft der Trainerteams, die Kontertaktiken, Raumaufteilungen und Wechselstrategien bis ins Detail vorbereiten. Leidenschaft des ÖFBV, der mit Projekten wie der W-IFL die Zukunft des Sports aktiv gestaltet.


Ein Wochenende, das Maßstäbe setzte

Das W-IFL Final 4 2026 in Wien war mehr als ein Turnier. Es war ein Statement. Für Qualität. Für internationale Zusammenarbeit. Für die Strahlkraft des Damen-Floorballs.

Der FBC München krönt sich zum Champion – doch gewonnen hat an diesem Wochenende vor allem eines: der internationale Damen-Floorball.

Und die W-IFL hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie gekommen ist, um zu bleiben.

#floorball #floorballAustria #unihockey #teamspirit

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