U23-EM: Nils Fabinger an Tag 2 mit Silber
Nils Alexander Fabinger (Moers) und DFB Team-Kollege Luis Klein (Tauberbischofsheim) gelangen jeweils perfekte Vorrunden und damit eine ausgezeichnete Angriffsposition für die Direktausscheidung. Auch Laurenz Rieger und Moritz Renner (beide Weinheim) konnten sich mit guten Vorrundenergebnissen weit oben in Stellung bringen und damit das Quartett im Tableau der letzten 32 komplettieren. Rieger scheiterte dann jedoch am Belgier Mathieu Nijs mit knappem 14:15, was ihm am Ende Platz 18 einbrachte. Das Trio aus Renner, Klein und Fabinger konnte sich in ihren jeweiligen Gefechten ungefährdet in die Top16 arbeiten. Dort wurde Renner vom späteren EM-Sieger Savin ausgebremst, Klein scheitert knapp am Italiener Alessio Di Tommaso – damit die Plätze 14 und 11 für die beiden DFB-Fechter.
Doch was für ein Durchmarsch von Nils Fabinger: Nach Siegen gegen Bendeguz Gyorgy (Slovakei), Armand Spichiger (Frankreich) und Veljko Cuk (Serbien) konnte er im Halbfinale den Italiener Filippo Macchi mit 15:9 auf die Plätze verweisen und musste sich dann Renner-Bezwinger Rafael Savin aus Frankreich stellen. Der machte es Fabinger dann doch schwer, mit 15:11 wurde es am Ende eine großartige Silbermedaille für den 20-jährigen vom FC Moers. So sieht es auch Bundestrainer Nachwuchs Richard Junghanns: „Nils hat einen überragenden Wettkampftag abgeliefert. Am Samstag ging bei ihm alles, auch das Quäntchen Glück hat er sich verdient. Nach perfekter Vorrunde hat er sich sukzessive gesteigert und starke Gegner souverän geschlagen. Er hat sich hervorragend auf die Gegner einstellen können und hatte im Finale einen kurzen Wackler nach der Pause, sodass er seine herausragende Leistung nicht ganz vergolden konnte. Er hat aber Silber gewonnen und die Unterstützung den ganzen Tag über war auch fantastisch – eine rundum verdiente Silbermedaille.“
Im Damendegen Einzel konnte die Leverkusenerin Lara Goldmann als beste Deutsche eine Top16-Platzierung erzielen. Nach nervenstarkem 15:14-Sieg gegen Fiona Hatz aus der Schweiz musste sie sich der späteren EM-Siegerin aus Israel, Dar Hecht, mit 10:15 geschlagen geben und erreichte Platz 13.
Team-Kollegin Viktoria Hilbrig (Heidenheim) kam auf Platz 21, Klara Jaskulla (Leipzig) mit Platz 23 und Laura Katalin Wetzker (Leverkusen) erreichte Rang 24 im Einzel.

