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Herrensäbel-Team holt erneut Edelmetall beim Weltcup

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Beim zweiten Weltcup konnte das neu geformte DFB-Quartett der Säbelherren im ungarischen Budapest erneut punkten: Nach nur einer knappen 40:45-Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale konnten sie sich im Kampf um Platz drei gegen Rumänien den Bronzerang sichern.

Das neue Herrensäbel-Team um den Dormagener Matyas Szabo bleibt weiterhin brandgefährlich: Mit Frederic Kindler (Eislingen) und den Dormagenern Raoul Bonah und Lorenz Kempf gelang beim zweiten Mannschafts-Wettbewerb erneut ein starker Auftritt. Die DFB-Equipe konnte sich im ersten KO-Gefecht gegen das Team aus Großbritannien mit 45:35 durchsetzen. Gegen die danach folgenden US-Amerikaner lag das deutsche Team bis zum vorletzten Gefecht mit 8 Punkten zurück, Matyas Szabo konnte dann aber 12 Treffer setzen und bei 40:39 für die USA an Schlussfechter Kindler übergeben. Der konnte in einem nervenaufreibenden letzten Gefecht den glücklichen Treffer zum 45:44 und damit zum Einzug ins Halbfinale setzen. Dort erwartete sie das starke Team aus Frankreich. Bis zum letzten Gefecht lag das deutsche Quartett knapp im Rückstand, Kindler konnte Frankreichs Schlussfechter Bolade Apithy jedoch nicht aufhalten. Mit 40:45 hieß es für die DFB-Jungs „Kampf um Platz drei“ – und den machten sie: Kempf, Kindler und Schlussfechter Szabo konnten das rumänische Team kontrollieren und auch deren Aufholjagd ausbremsen, sodass sie mit 45:43 am Ende mit Bronze belohnt wurden.

Bereits im Einzel konnte sich Matyas Szabo in Budapest weit vorn platzieren, musste auf seinem Weg jedoch auch zwei seiner deutschen Team-Kameraden frühzeitig eliminieren. Nach seinem Sieg gegen Antonio Heathcock (Eislingen) im Tableau der letzten 64, traf er ausgerechnet auf Frederic Kindler. Die beiden lieferten sich ein enges Gefecht, das Szabo mit 15:13 für sich entscheiden konnte. Nächster Gegner war Sandro Bazadze aus Georgien, den er mit 15:12 schlagen konnte. Erst im Viertelfinale gegen den späteren Zweitplatzierten Luca Curatoli aus Italien war der Durchmarsch gestoppt: mit 7:15 beendet Szabo den Weltcup mit Platz 8 als bester Deutscher.

Neben Szabo konnten sich weitere sechs deutsche Fechter für das Haupttableau qualifizieren: Frederic Kindler und Benno Schneider (Dormagen) schafften den Sprung in die Top32 und landeten auf den Plätzen 18 und 30. Lorenz Kempf (37.), Colin Heathcock (39.), Raoul Bonah (40.) und Antonio Heathcock (51.) komplettierten die Qualifier mit Top64-Platzierungen in einem Starterfeld von insgesamt 205 Fechtern.

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