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Damensäbel-Weltcup in Athen: Ergebnisse

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Der “Coupe Akropolis” Weltcup in Athen war mit 172 Teilnehmerinnen besonders stark besetzt. Mit einer perfekten Vorrunde konnte sich Julika Funke (Künzelsau) direkt für das Haupttableau an Tag zwei qualifizieren. Larissa Eifler (Dormagen) musste sich nach vier Siegen und einer knappen 4:5 Niederlage noch durch das Vortableau kämpfen. Mit einem überlegenen 15:6-Sieg gegen Valeriya Bolshakova aus Azerbaidschan konnte auch sie das Ticket für den zweiten Tag lösen. Léa Krüger (Dormagen), Elisabeth Gette und Anna-Lena Bürkert (beide Künzelsau) mussten sich im letzten KO ihren Gegnerinnen geschlagen geben – es blieb bei zwei deutschen Fechterinnen im Haupttableau.

Eifler konnte mit einem Sieg gegen die Italienerin Alessia Di Carlo in die Top32 einziehen, Funke zog mit ihrem Sieg gegen die Französin Coline Suzanne nach. Im nächsten KO gegen eine starke Despina Georgiadou aus Griechenland musste sich Funke jedoch knapp mit 12:15 geschlagen geben und wurde am Ende 28.

Eiflers nächste Gegnerin war Schwergewicht Rossella Gregorio aus Italien, die sie jedoch mit einem überraschend klaren 15:10 besiegen konnte und damit in die Runde der letzten 16 einzog. Gegen Sara Balzer aus Frankreich konnte sich Larissa Eifler dann zwar nicht mehr durchsetzen, machte aber erneut ein großartiges Gefecht und war mit 12:15 nicht weit vom Einzug ins Viertelfinale entfernt. Am Ende ein mehr als achtbarer 14. Platz für die Dormagenerin. Das bestätigt auch Damensäbel-Bundestrainer Dan Costache. „Seit mehreren Turnieren bereits haben die beiden Mädels konstant gut gefochten und konnten sich jedes Mal für die Top64 qualifizieren oder noch weiter nach vorn kämpfen. Das ist für mich ein klares Zeichen, dass es weiter aufwärts geht. Die beiden guten Platzierungen in Athen sind die klare Konsequenz unseres Trainings. Auch die mentale Einstellung ist gestärkt: Die Fechterinnen zeigen deutlich mehr Ehrgeiz und Wille, nicht nur im Wettkampf, auch im täglichen Training.“

Im Teamwettbewerb startete das Team Eifler, Funke, Gette und Krüger dann mit einem Glanzstück: „Das Team gewinnt gegen Griechenland mit 45:29 – da haben die Mädchen richtig geglänzt und haben den Kampf super für sich angenommen,“ lobt der Bundestrainer. Im 16er Tableau stand das DFB-Quartett dann dem Team aus Japan, das später den Silberrang belegte, gegenüber, dem sie mit 31:45 unterlagen. „Die Japanerinnen waren entschlossener, einfach einen Gang höher“, kommentiert Costache knapp. In den Platzierungsgefechten folgte zunächst ein deutlicher Sieg gegen Kasachstan (45:27). Im Anschluss trafen sie auf Frankreich, die überraschend im 16er Tableau gegen Kanada verloren hatten und nun in den Platzierungsgefechten deutlich favorisiert waren. In einem hochspannenden Match unterlag das deutsche Team mit einem achtbaren 39:45, „was jedoch nicht die eigentliche super Leistung abbildet,“ meint Costache. Die abschließende Niederlage gegen Bulgarien war aus seiner Sicht unnötig „Bis zum letzten Drittel haben wir geführt und dann das Gefecht noch 42:45 verloren. Da war ich schon enttäuscht.“ Er sei sich aber sicher, dass die Säbeldamen gute Fortschritte gemacht haben und vor allem an Mut und Selbstbewusstsein gewonnen hätten. „Die Mädchen sind gut drauf!“ sagt er mit Blick auf den nächsten Weltcup in Istanbul.

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