Degen-Grand Prix in Budapest: Ergebnisse
Der Westend Grand Prix in Budapest zog ein großes Teilnehmerfeld in beiden Disziplinen an: Bei den Damen starteten 210 Teilnehmerinnen, bei den Herren sogar 275. Jeweils drei deutsche Starterinnen und Starter qualifizierten sich für das Haupttableau der besten 64.
Am ersten Wettkampftag starteten die Herren in ihre Vorrunden. Marco Brinkmann (Leverkusen) und Robert Schmier (Heidelberg) konnten sich mit starken Leistungen für den zweiten Tag empfehlen, Lukas Bellmann (Leverkusen) bereits mit einer perfekten Vorrunde direkt ins Haupttableau durchmarschieren.
Brinkmann traf in seinem ersten KO dann ausgerechnet auf den Koreaner Sangyoung Park, dem er mit 15:9 unterlag. Lukas Bellmanns erster Gegner Balint Bakos aus Ungarn machte ihm ebenfalls das Leben schwer – ein hauchdünnes 14:15 brachte auch Bellmann das frühe Aus im 64er Tableau. Robert Schmier traf es mit dem an Platz zwei gesetzten Gergely Siklosi aus Ungarn besonders hart. Er konnte sich aber gut auf den Ungarn einstellen und war mit 14:15 mehr als knapp am Einzug in die Top32 dran. Im Gesamtklassement belegten Bellmann, Brinkmann und Schmier die Plätze 39, 58 und 63.
Im Damendegen lief es ähnlich gut an: Alexandra Ndolo (Leverkusen) war von den Vorrunden befreit und zog direkt ins Haupttableau und damit Tag zwei ein. Vereinskollegin Alexandra Ehler konnte mit einem klaren 15:5-Sieg gegen Therese Lorenz (Österreich) und einem nervenstarken 15:14 gegen Noemi Moeschlin (Schweiz) nachziehen. Dritte im Bunde war Nadine Stahlberg (Heidenheim), die nach einem 15:9-Sieg gegen die Ungarin Edina Kardos im deutsch-deutschen Duell gegen Felicitas Grollmisch (Leipzig) gewann und damit das Trio komplettierte. Im Tableau der besten 64 dann erneut direkt eine deutsch-deutsche Begegnung: Stahlberg traf auf Ndolo und konnte mit einem 15:11-Sieg in die Runde der letzten 32 einziehen. Das anschließende Gefecht gegen eine defensive Kamila Pytka (Polen) musste sie dann jedoch 12:15 abgeben – am Ende Platz 31 für Stahlberg und 34 für Ndolo.
Alexandra Ehler konnte zunächst gegen Barbara Rutz (Polen) mit 15:9 gewinnen. Als nächstes folgte ein Krimi gegen Erika Kirpu aus Estland, die in Tokio Olympia-Gold mit der Mannschaft gewonnen hatte. Ehler konnte lange einen kleinen Punktevorsprung halten, Kirpu zum Ende hin allerdings ausgleichen. In einem spannenden Sudden Death mit mehreren Doppeltreffern konnte am Ende Ehler den entscheidenden Punkt machen und damit in die Top16 einziehen. Anne Cebula aus den USA machte es ihr allerdings schwer, Ehler gelangen nicht alle Angriffe und die Amerikanerin zog mit 15:10 davon. Für Ehler wurde es am Ende ihres starken Tages ein hervorragender Platz 15.

