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Junioren-EM: Katharina Kozielski an Tag 2 mit Bronze

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Katharina Kozielski (Tauberbischofheim) konnte sich nach einer noch durchwachsenen Vorrunde zunächst gegen die Schwedin Engla Sennerlin Holm mit 15:7 durchsetzen. Im 32er Tableau bezwang sie mit überlegenem 14:6 Berra Sonyuksek aus der Türkei. Danach traf sie auf Julia Caron aus Großbritannien, die zuvor Teamkollegin Laura Katalin Wetzker besiegt hatte. Nervenstark gelang Kozielski ein 15:13-Sieg und damit der Einzug ins Halbfinale.

Dort kam es zum Aufeinandertreffen mit Anastasiia Rustamova (Russland): Es wurde ein bis zum Schluss spannendes und offenes Gefecht, bei der Kozielski sich immer wieder bissig nach Rückstand an die Gegnerin herankämpfte. Beim Stand von 14:14 musste sie jedoch nach einer glücklosen Aktion den letzten Treffer der Russin einstecken und holte damit einen mehr als verdienten Platz drei bei der Junioren-EM.

Ebenfalls denkbar knapp war es im Viertelfinale für Teamkollegin Lara Goldmann (Leverkusen), die nach Siegen gegen Oceane Francillonne (Frankreich; 15:10), Leonore Praxmarer (Österreich; 15:12) und die Italienerin Gaia Caforio (15:14) im Gefecht um den Einzug ins Halbfinale an Greta Galachyi aus Ungarn ebenfalls mit 14:15 scheiterte. Am Ende ein ehrbarer Platz Acht für Goldmann. Laura Katalin Wetzker (Leverkusen) erreichte die Top16 und wurde 13., Alexandra Zittel (Heidenheim) wurde 27. Im Damendegen traten insgesamt 93 Athletinnen an.

Herrenflorett

Im 91-köpfigen Starterfeld im Herrenflorett konnte sich Bastian Kappus (Tauberbischofsheim) weit nach vorn kämpfen – ihn trennte am Ende ebenfalls nur ein Treffer vom Einzug ins Halbfinale und damit einer weiteren Medaille für das deutsche Team.

In den KOs konnte er mit Siegen gegen Marcus Broberg (Schweden; 15:10) und Utku Ozyalcin (Türkei; 15:11) überzeugen und konnte sich im Tableau der letzten 16 gegen Ori Finsterbush aus Israel mit überlegenem 15:4 für die letzten acht empfehlen. Dort traf er auf den Franzosen Valerian Castanie, den er zunächst gut im Griff hatte. Seinen Vorsprung konnte er jedoch nicht halten, ein nervenstarker Castanie konnte beim Stand von 14:14 den Siegtreffer setzen, Bastian Kappus belegt einen starken siebten Platz im Endklassement.

Team- und Vereinskamerad Paul Luca Faul (Tauberbischofsheim) gewann zunächst im deutsch-deutschen Duell gegen den Weinheimer Laurenz Rieger, bevor er auf den starken Italiener Damiano Di Veroli traf. Nach einer deutlichen Niederlage musste sich Faul am Ende mit Platz 25 begnügen, Laurenz Rieger und Nils Alexander Fabinger (Moers) erreichten die Plätze 44 und 45.

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