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Damendegen: Platz 4 im Team beim WC in Barcelona

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Am vergangenen Wochenende fand im spanischen Barcelona der Damendegen-Weltcup „Ciudad de Barcelona“ statt. Nach Platz 14 von 275 Teilnehmerinnen im Einzel konnte sich Alexandra Ndolo (Leverkusen) im Team-Wettbewerb mit ihren Mannschaftskolleginnen Lara Goldmann, Laura Wetzker (beide Leverkusen) und Nadine Stahlberg (Heidenheim) Platz vier erkämpfen.

Mit fünf Siegen und einer Niederlage kam Alexandra Ndolo aus ihrer Vorrunde und war damit nach Olivija Masalo aus Litauen auf Platz zwei des Vortableaus gesetzt. Nach 15:5- und 15:10-Siegen konnte sie sicher in die Top64 einziehen. Nadine Stahlberg scheiterte im letzten KO an der Russin Soldatova, somit blieb Ndolo die einzige Deutsche am zweiten Tag. Das erste Gefecht gegen die Ungarin Reka Salamon hatte sie überlegen im Griff und zog mit einem ungefährdeten 15:7-Sieg in die Top32 ein. Dort traf sie auf Nicol Foietta aus Italien, die zuvor eine der Mitfavoritinnen aus Estland, Katrina Lehis, besiegen konnte. Nach Rückstand gelang es Ndolo dann aber, das Gefecht zu drehen und mit 15:14 in die Top16 einzuziehen. Gegen die Französin Mallo gelang dieser Streich leider nicht noch einmal. Das Gefecht endete mit einem knappen 13:15; Platz 14 im Gesamtklassement für die beste Deutsche im Einzel, Alexandra Ndolo.

Im Team-Wettbewerb kam Lara Goldmann für die etwas angeschlagene Alexandra Ehler (Leverkusen) in die Mannschaft. Im Auftaktgefecht gegen Kolumbien konnten die Degen-Damen souverän überzeugen und holten sich mit 45:28 einen ungefährdeten Sieg zum Einzug in die Top16. Gegen die folgenden Ungarinnen gelang ein 40:34-Sieg zum Einzug ins Viertelfinale.

Wie beim letzten Weltcup trafen sie dort auf die Polinnen und konnten das Gefecht, wie schon beim letzten Mal, für sich entscheiden. Dabei wurde es am Ende noch einmal richtig eng: Ndolo übernahm eine Vier-Punkte-Führung, musste dann aber gegen die Schlussfechterin der Polinnen, Renata Knapik-Miazga, die das Blatt gefährlich wenden konnte, noch mal all ihre Erfahrung in die Waagschale werfen. Im Sudden Death fiel erneut die Entscheidung für die DFB-Equipe, die mit 36:35 ins Halbfinale einzog. Im Halbfinale wiederholte sich dann das Finalgefecht aus Tallin: Starke Russinnen blieben zwar in Schlagdistanz, konnten sich aber erneut mit 42:36 durchsetzen. Im abschließenden Kampf um den Bronze-Platz konnten sie die Italienerinnen nicht wie in Tallin bezwingen. 42:35 hieß es zum Ende des Gefechts und damit Platz vier für die DFB-Damen. „Starke Russinnen und Italienerinnen haben einen Podestplatz verhindert. Aber nach dem grandiosen zweiten Platz von Tallinn konnte unser Team erneut das Halbfinale erreichen und wieder einen starken Eindruck hinterlassen“, bilanziert DFB-Sportdirektor Sven Ressel.

Ergebnisse des Team-Wettbewerbs aus Barcelona:

Platz 1: Frankreich
Platz 2: Russland
Platz 3: Italien
Platz 4: Deutschland

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