Damensäbel-Weltcup in Plovdiv: Team holt Platz 8
Beim Glaive D´Asparoukh-Weltcup im bulgarischen Plovdiv ging eine aufgrund von Corona & Co. etwas ausgedünnte Damensäbel-Auswahl an den Start.
In einem Teilnehmerfeld von 141 konnte sich Julika Funke (Künzelsau) im Einzel Platz 20 sichern. Nach einem starken 15:9-Sieg gegen Margaux Rifkiss (Frankreich) musste sie sich Anna Bashta aus Azerbaidschan mit 15:11 geschlagen geben. Larissa Eifler (Dormagen) konnte als zweite Deutsche ebenfalls das Ticket für das Haupttableau lösen. Nach einer Knochenhautentzündung und längerer Trainingspause kam sie direkt stark zurück: Eifler schlug im ersten KO die Türkin Nisanur Erbil mit 15:11. Im Gefecht zum Einzug ins Viertelfinale unterlag sie mit 15:12 der Russin Evgenia Podpaskova und wurde im Endklassement 21.
Im anschließenden Team-Wettbewerb musste Bundestrainer Dan Costache wie auch schon im Eizel auf Elisabeth Gette (Künzelsau) verzichten, die Corona-bedingt zu Hause bleiben musste. Das Team mit Funke, Eifler, Léa Krüger und Liska Derkum (beide Dormagen) schaffte dann direkt zu Beginn des Wettkampfes eine kleine Sensation: Gegen das starke Team aus Polen, die den letzten Weltcup gewonnen hatten, konnten sie sich mit 45:37 durchsetzen und sich damit für die Top8 qualifizieren. Nachdem Larissa Eifler im Zuge der Platzierungsgefechte ausgewechselt werden musste - die Belastung war für die auskurierte Verletzung noch zu intensiv - blieb es am Ende des Tages bei Platz Acht für die deutsche Säbel-Equipe. "Das freut mich sehr", meint Costache im Nachgang. "Das gab es schon lange nicht mehr, dass wir unter den besten 8 landen. Für mich ein weiteres Signal in die richtige Richtung. Jetzt müssen wir sowohl im Einzel als auch im Team noch mehr Kontinuität reinbringen, um öfter vordere Platzierungen zu erlangen."

