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Ehemaliger Bundestrainer Schenkel wird 80

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Ein Leben für den Fechtsport - mit viel Emotion und Herz

Klaus Schenkel, 1940 in Görlitz geboren, war in den 90er Jahren verantwortlicher Bundestrainer Damendegen des Deutschen Fechter-Bundes. Er war zudem lange Zeit als einer der erfolgreichsten Nachwuchstrainer in Bonn und Tauberbischofsheim tätig und wechselte 2004 nach seiner Pensionierung vom Job des Bundestrainers zurück zum FC Tauberbischofsheim, wo er den vereinseigenen Nachwuchs im Herrenflorett betreute.

Er selbst focht zuvor auch: mit 22 Jahren wurde Schenkel in die Herrenflorett-Nationalmannschaft der DDR berufen. Zu seinen größten Erfolgen gehörten die DDR-Meisterschaft im Einzel im Jahr 1965, dazu zwei Vizemeistertitel 1964 und 1967 sowie ein Dritter Platz 1966. Er schloss ein Studium zum Diplom-Sportler ab und wurde in der DDR Nationaltrainer, wo er große internationale Erfolge feierte.

Am 26. Januar 1990 verließ der Auswahltrainer die DDR in Richtung Tauberbischofsheim und verabschiedete sich dort rund 22 Jahre später als Trainer des FC TBB in den wohlverdienten Ruhestand – den er hoffentlich in vollen Zügen, vor allem an seinem Ehrentag, genießt.

Der Deutsche Fechter-Bund wünscht von Herzen alles Gute und weiterhin viel Gesundheit.

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