Damendegen: Junioren-Weltcup in Dijon
In Dijon stand an diesem Wochenende der Damendegen-Weltcup der Junioren auf dem Programm. Von den insgesamt elf DFB-Starterinnen im Einzel konnte sich die Heidenheimerin Alexandra Zittel bis ins Achtelfinale vorkämpfen.
Zittel, nach einer perfekten Vorrunde mit Freilos, schlägt in ihrem ersten Gefecht die Schweizerin Romeo mit 15:12. Anschließend kann sie auch im Gefecht gegen Tereza Jasna aus Tschechien mit 15:12 triumphieren. Im Tableau der besten 16 trifft sie auf die Italienerin Traditi, die später Silber holt und gibt das Gefecht relativ deutlich mit 15:6 ab. Ein verdienter 13. Platz am Ende für Zittel.
Zwei weitere Fechterinnen schaffen den Sprung ins 64er Tableau: Katharina Kozielski (Tauberbischofsheim), nach 5 Siegen in der Vorrunde, gewinnt ihr erstes K.O. gegen Yousra Zeboudj aus Algerien sicher mit 15:10 und schafft damit den Sprung ins 64er Tableau. Dort trifft sie auf die spätere Bronze-Gewinnerin Sheffield aus Großbritannien und unterliegt mit 15:9 – am Ende der 37. Platz für sie.
Lea Mayer (Heidenheim) muss im deutschen Duell gegen Patricia Schulenburg antreten, das sie hauchdünn mit 15:14 für sich entscheiden kann und somit für die Top64 qualifiziert ist. Ihre Gegnerin dort ist die Amerikanerin Hadley Husisian, der sie mit 15:12 unterliegt – Platz 56 für Mayer nach dem ersten Tag.
Nachwuchs-Bundestrainer Mariusz Strzalka ist zufrieden: „Alexandra hat ihre gute Leistung erneut unter Beweis gestellt und landet als beste deutsche Fechterin unter den Top16. Ebenfalls nennenswert ist, dass mit Katharina Kozielski und Lea Mayer zwei weitere Fechterinnen unter den Top64 landen. Hiermit repräsentierten zwei A-Jugend Fechterinnen eine gute Form.“
Am Tag der Mannschaftsgefechte erkämpft sich das Team aus Zittel, Giulia Albrecht, Viktoria Hilbrig (beide Heidenheim) und Lisa-Marie Löhr (Solingen) den 7. Platz. Nach ihrem Auftaktsieg gegen die Schweiz (45:42) müssen die DFB-Damen gegen die starken Italienerinnen antreten und verlieren das Match 45:28. Im anschließenden Kampf um Platz 5 müssen sie sich mit 44:40 knapp Frankreich geschlagen geben, um dann im abschließenden Gefecht gegen Tschechien mit 45:40 den siebten Platz zu sichern. Der Bundestrainer kann eine klare Tendenz nach oben sehen: „Für das Team lief es deutlich besser als in Bratislava. Zuerst konnten wir die Schweiz schlagen, mussten uns dann jedoch im Nachhinein knapp gegen Italien und Frankreich geschlagen geben. Das letzte Gefecht konnten wir gegen Tschechien für uns gewinnen – das war ein wichtiger Schritt nach vorne.“
Die Siegerinnen aus Dijon:
Einzel:
1. Platz: Angeline Favre (Schweiz)
2. Platz: Gaia Traditi (Italien)
3. Platz: Veronika Bieleszova (Tschechien) und Laura Sheffield (Großbritannien)
Team:
1. Platz: Russland
2. Platz: Ungarn
3. Platz: Italien

