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Grenzenloses Europa – Europa zu Pferd ...oder warum die Rekener Charta wirklich wichtig ist!

Das Kulturgut Pferd stand bis zum frühen 20 Jahrhundert im Mittelpunkt unserer Gesellschaft wenn es um Mobilität und Arbeitskraft ging. Seit dem späten 18. Jahrhundert wurden -zuerst in England- Bahnstrecken errichtet und größtenteils, vor allem in den Städten, als Pferdebahnen betrieben. Erst 1821 beförderte ein von einer Dampflok gezogener Zug einen Passagier. Dies war der Beginn der mechanischen Mobilisierung. Doch es sollte noch beinahe 100 Jahre dauern, bis das Pferd als Grundlage für die Mobilität in Europa abgelöst wird.

Die VFD (Vereinigung der Freizeitreiter- und Fahrer)  setzt sich mit verschiedenen Partnern seit Jahren für „grenzenloses Reiten in Europa“. Europa soll nicht nur ein Zusammenschluss von Ländern auf politischer  und wirtschaftlicher Ebene sein, sondern auch die Menschen mit einander verbinden welche ihre  Liebe  zur Natur und den Pferden auf diesem Weg teilen können. Das Thema Wanderreiten passt zum Tourismustrend - Wanderreiten ermöglicht ein aktives Naturerlebnis! Der Erhalt des Pferdes als Bestandteil der europäischen Kultur, ist ein Bestandteil der Rekener Charta. Mit dieser Charta soll für die Freiheit und das Recht eingetreten werden, mit Pferden in der Natur Erholung zu suchen. Unterstützer der Charta engagieren sich dafür, dass Pferde durch die zunehmende Motorisierung und Industrialisierung nicht in Vergessenheit geraten.

 

"Schengen" garantiert grenzenloses Europa

Gerade in den noch nicht vom Massentourismus erschlossenen Gegenden Griechenlands und des Balkans besteht ein Bedarf für nachhaltigen Tourismus, der die intakten Landschaften und das vielfältige Angebot aus bäuerlicher Gastfreundschaft fördern kann. Das Reisen ohne Schlagbäume und Passkontrolle ist in Europa seit vielen Jahren Realität. Das Schengener Abkommen über Reisen ohne Passkontrollen gehört zu den Grundpfeilern der EU. 1995 trat "Schengen" in Kraft. Dies gilt leider nicht für das Reisen mit dem Pferd. Der Reittourismus wird internationaler–und beim Grenzübertritt mit dem Pferd sind immer noch besondere Regelungen zu beachten. Diese Regelungen, für den Transport von Nutztieren verfasst, erfordern von den Reisenden gute Nerven und Improvisation. Das müssen seit Tagen die Reiter des „Athens-Kassel Ride 2017“ feststellen. Der Athen-Kassel Ritt führt vom 9. April bis 9. Juli 2017 über mehr als 3000 Kilometer durch sieben Länder und das größte Hindernis sind die bürokratischen Hürden der Grenzen.
Der vollständige Bericht des ersten Teils .... http://www.theathenskasselride.eu/home/die-grenzen-einer-grenze

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