Eurodistrict-Turnier Vielseitigkeit 2016
Am 16.10.2016 fand das Eurodistrict-Turnier Vielseitigkeit im elsässischen Neewiller statt.
In der Anlage finden Sie die Ergebnisse und im folgenden der Bericht von Herrn Dr. Helmut Mett:
2016 fand das Eurodistrict-Turnier turnusgemäß im Elsass statt; wie vor 2 Jahren war der Haras de la Nee in Neewiller im Nordelsass Austragungsort. Die Anlage ist bestens geeignet, hat große Sandplätze für Dressur und Springen und ein großes Wiesenareal mit zahlreichen festen und mobilen Hindernissen für die Geländeprüfung.
Es war zahlenmäßig fast gleich von deutschen und französischen Reitern besucht und fand bei schönem Herbstwetter statt; morgens noch recht frisch und nebelig, aber ab Mittag kam die Sonne und es wurde ein schöner Herbsttag.
Es wurden Vielseitigkeitsprüfungen der Klassen E und A geritten. Gerichtet wurden beide Prüfungen von je 1 Südbadener und 1 Elsässer Richter/in, die Bewertung ergab homogene Ergebnisse – ein Hinweis, dass die Grundlagen des Reitens auf beiden Seiten des Rheins gleich gesehen werden! Reiter und Offizielle/Veranstalter waren voll des Lobes für den gelungenen Tag. Ein gewisser Aufwärtstrend konnte auf beiden Seiten des Rheins festgestellt werden – es gab einige erfreulich gute Dressuren, und im Gelände so gut wie keine Ausfälle durch Sturz oder mehrfache Verweigerungen.
In VE hatten die Elsässer die Nase vorne, in VA die Südbadener. Die Ergebnisse:
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Prüfung |
Sieger |
Zweiter |
Dritter |
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VA |
Klaus Himmelsbach Hakuna Matata RuFV Lahr-Reichenbach |
Estelle Hoffarth Calypso de la Nee Elsass |
Sandra Lallemand Norton de la Moder Elsass |
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VE |
Natacha Mielzarek Elsass |
Emilie Ars L’Estelle de la Nee Elsass |
Laurenz Lukas Luciana RC Caballus Grissheim |
Die «Nationenwertung» wurde nach einem Punkteschlüssel ermittelt durch Addition der Punkte der besten 8 Starter je Prüfung aus dem Elsass bzw. Südbaden. Hier hatten die Elsässer die Nase vorne und gewannen mit 283 Punkten gegenüber den Südbadenern, die auf 190 Punkte kamen. Nach der Dressur lagen die Südbadener noch in Führung, aber im Gelände hatten drei unserer Topreiter Pech, so dass es am Ende nicht zum Sieg reichte, der im Elsass blieb.

