Atypische Weidemyopathie - Update HERBST 2018
HERBST 2018 - Bis zum 01 October 2018 sind der Veterinärmedizinischen Fakultät in Lüttich und RESPE 7 Fälle mit der Diagnose einer atypischen Myopathie berichtet worden. Diese Fälle wurden in Belgien erfasst. Aber auch in Deutschland gibt es leider wieder Todesfälle zu vermelden.
Die Wetterlage der kommenden Tage und Wochen kann höchstwahrscheinlich weitere Fälle von atypischer Weidemyopathie hervorrufen. Seit 2012 ist das Toxin/Gift bekannt, welches diese Krankheit verursacht, in den Samen von bestimmten Ahornbäumen (wie z. B. Acer pseudoplatanus). Daher ist es sehr wichtig, zu vermeiden, dass Pferde diese Samen fressen. Die niedrigeren Temperaturen bewirken, dass die Samen von den Bäumen fallen und somit das Wir wissen jetzt, dass das Toxin/Gift, welches diese Krankheit verursacht, in den Samen von bestimmten Ahornbäumen (wie z. B. Acer pseudoplatanus). Daher ist es sehr wichtig, zu vermeiden, dass Pferde diese Samen fressen. Die niedrigeren Temperaturen bewirken, dass die Samen von den Bäumen fallen und somit das Risiko einer Vergiftung ansteigt. Soweit wie möglich sollte der Zugang zu Weiden mit Ahornbäumen vermieden werden. In dem folgenden Link, finden sie Informationen über die atypische Weidemyopathie (in Französich). http://www.farah.ulg.ac.be/cms/c_28271/fr/myopathie-atypique-chevaux-en-danger-de-mort
Gefährlich ist die Zeit vom Blattfall im Herbst bis zu der Zeit, wenn die Ahornkeimlinge nach dem Keimen die Keimblätter abgeworfen haben. Nicht nur der Bergahorn (vornehmlich Samen und Keimlinge!), sondern auch der Eschen-Ahorn ist gefährlich. Weitere INFOS wie Vorsorgemaßnahmen hier
Es ist sehr wichtig das alle Fälle an die Uni Lüttich gemeldet werden. Beim Auftreten der atypischen Weidemyopathie bittet die AMAG / Uni Lüttich (Belgien) daher um Meldung.Zum Melden von Fällen gibt
für Pferdebesitzer ein für Tierärzte ein

