SDG Open Core Thrice MTB-Griffe: 48 Gramm mit eingebautem Dämpfer
SDG Components spendiert seinem Thrice-Griff ein technisches Update: Die neuen Open Core Thrice Grips kommen mit einer Aussparung im Kunststoffkern. Dieser Kniff soll den Komfort eines klassischen Slip-on-Griffs mit der Verdrehsicherheit einer Schraubklemmung kombinieren.
SDG Components Open Core Thrice Grips: Infos und Preise
Die Evolution der Thrice-Serie fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen Handfläche und Lenker. Bei der neuen „Open Core“-Technologie wird ein Fenster aus dem internen Kunststoffträger geschnitten. Das Ziel: Die 20A Gummimischung liegt an dieser Stelle direkt auf dem Lenker auf und kann so Vibrationen besser dämpfen, ohne dass der Griff insgesamt dicker bauen muss. Mit einem Gewicht von 48 Gramm pro Seite (Herstellerangabe) wildern die Griffe zudem im Revier von XC-Leichtbau-Modellen, richten sich aber primär an Trail- und Enduro-Fahrer. Die Griffe sind in zwölf Farben für 29,99 € erhältlich.
- MTB-Griffe mit Fokus auf Vibrationsdämpfung und Leichtbau
- Besonderheiten Open Core Zone (Aussparung im Kern), ovalisiertes Profil, rampenförmige Finger-Grabber, Mini-Flansch
- Material Soft Compound (20A Durometer)
- Länge 135 mm
- Durchmesser 32 mm
- Gewicht 48 g pro Griff (Herstellerangabe)
- Montage Einseitige Klemmung (Single Lockring)
- Farben 12 Varianten (u.a. Schwarz, Tan, Purple, Teal)
- Verfügbarkeit ab sofort
- www.sdgcomponents.com
- Preis (UVP) 29,99 €
Das Konzept hinter „Open Core“ ist simpel, aber effektiv: Da die Handfläche meist am stärksten auf dem Griff lastet, bietet der harte Kunststoffkern herkömmlicher Lock-on-Griffe dort wenig Dämpfungsreserve. Durch die gezielte Aussparung im Kern kann der Gummi laut SDG flexibler arbeiten. In Kombination mit dem ovalisierten Profil soll so eine natürlichere Handhaltung ermöglicht und Armpump reduziert werden.
Trotz des Fokus auf Komfort wurde die Kontrolle nicht vernachlässigt. An der Unterseite finden sich ausgeprägte „Grabber“ für die Fingerkuppen, während das äußere Ende leicht ausgestellt ist. Das soll in technischen Sektionen mehr Hebelwirkung und Sicherheit bieten. Für die Montage setzt SDG auf einen konisch zulaufenden Innenkern und eine einzelne Klemmschelle, was die nutzbare Breite des 135 mm langen Griffs vergrößert.
Auch Profis wie Yoann Barelli waren in die Entwicklung involviert. Laut dem Freeride-Experten fühlt sich der Griff dadurch deutlich lebendiger an, ohne die Präzision beim harten Steuern zu verlieren. Für Fahrer, die Wert auf Details legen: Der kleine 1/4-Flansch an der Innenseite dient als Orientierungshilfe für die Hand, ohne mit modernen Schalthebeln oder Remote-Knöpfen zu kollidieren.
Hauchdünner Kern oder klassische Bauweise – was bevorzugt ihr bei euren Griffen?

