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Cape Epic 2026: 692 Kilometer und 15.900 Höhenmeter – alle Infos zum MTB-Spektakel in Südafrika

Das wohl bekannteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt, das Absa Cape Epic, geht vom 15. März an in seine 22. Auflage und wird auch in diesem Jahr mit atemberaubenden Bildern und packender Rennaction alle Fans des MTB-Sports in seinen Bann ziehen. Wir haben die wichtigsten Infos für euch kompakt vor der Auftakt des Absa Cape Epic 2026 zusammengefasst!

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Es geht wieder los: Das Absa Cape Epic – die „Tour de France der Mountainbikerinnen und Mountainbiker“ – findet zum 22. Mal am Westkap in Südafrika statt. Kaum ein Mountainbike-Etappenrennen ist in der allgemeinen Bevölkerung derart bekannt wie das Absa Cape Epic, kaum ein Mountainbike-Etappenrennen ist derart bekannt für seine herausfordernde Strecke, die heißen und trockenen Bedingungen vor Ort und insbesondere die spektakulären Bilder von der Rennstrecke. Und ganz besonders gibt es kein anderes Mountainbikerennen, das ein derartiges Medienecho erhält wie das Cape Epic.

Der Mythos

Das Absa Cape Epic ist nicht nur ein Mountainbikerennen, vielmehr ist das Absa Cape Epic ein regelrechter Mythos, der sich über viele Jahre hinweg stetig entwickelt hat. Frühzeitig setzten die Organisatoren auf eine breite mediale Berichterstattung, die inzwischen unter anderem Livestreams von allen Etappen mit Helikopter- und On-Board-Aufnahmen der Fahrerinnen und Fahrer umfasst. Die atemberaubende Landschaft und die spektakulären Bilder wirken in und über Südafrika hinaus, Seriensiegerinnen und -sieger wie die Dänin Annika Langvad, der Deutsche Karl Platt und der Schweizer Christoph Sauser erlangten Heldenstatus, wie es hierzulande nur von Fußball-Stars bekannt ist.

# Kaum ein Mountainbike-Rennen auf der Welt zieht die Weltöffentlichkeit so in den Bann wie das Cape Epic! Über viele Jahre hinweg erarbeitete sich das spektakuläre Rennen einen echten Mythos – Foto: Dom Barnardt
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Die Vorjahressiegerinnen & Vorjahressieger

Eine sehr einseitige Konstellation im Damenfeld und ein bis auf die letzte Etappe sehr enges Duell im Herrenfeld prägte die letzte Ausgabe des Absa Cape Epic: Bei den Damen sicherten sich im vergangenen Jahr die Argentinierin Sofia Gomez und die Dänin Annika Langvad mit stolzen 21:38 Minuten Vorsprung den Sieg vor dem US-amerikanisch-namibischen Duo Alexis Skarda / Vera Looser und 38:07 Minuten vor den beiden Südafrikanerinnen Bianca Haw und Hayley Preen auf Position drei. Für Annika Langvad war es bereits der sechste Erfolg beim Etappenrennen am Westkap, der ihr damit auch einen Eintrag in die Geschichtsbücher des Cape Epic verschaffte: Keine andere Athletin oder kein anderer Athlet kletterte beim Cape Epic so oft aufs oberste Podest wie Langvad.

# Dominanz pur im Damenfeld beim Cape Epic 2025 – Sofia Gomez (links) und Annika Langvad (rechts) sicherten sich mit großem Vorsprung den Sieg bei den Frauen. Für Langvad war es bereits der sechste Sieg beim Cape Epic in ihrer Karriere. Foto: Dom Barnardt / Cape Epic

Im Feld der Herren ging es indes wesentlich enger und deutlich dramatischer zu als im Damenfeld: Superstar Nino Schurter und sein schweizerischer Landsmann Filippo Colombo triumphierten nach den acht Renntagen mit einem Vorsprung von 1:31 Minuten vor dem italienischen Duo Luca Braidot / Simone Avondetto und 12:58 Minuten vor dem südafrikanischen Paar Marco Joubert / Tristan Nortje. Bis zum letzten Tag lagen die beiden erstplatzierten Teams Schurter / Colombo und Braidot / Avondetto denkbar knapp zusammen und nahmen sich immer wieder gegenseitig einige Sekunden im Kampf um den Gesamtsieg ab. Erst auf der letzten Etappe sollte sich schließlich eine klare Entscheidung herauskristallisieren. Nino Schurter und Filippo Colombo gingen mit einem knappen Vorsprung von 32 Sekunden in den letzten Tagesabschnitt und absolvierten diesen als Tageszweite wesentlich schneller als Luca Braidot und Simone Avondetto, die an diesem Tag nur Sechste wurden.

# Großer Jubel bei Nino Schurter (links) und Filippo Colombo (rechts) – Nach acht äußerst engen Renntagen setzten sich die beiden Schweizer durch und sicherten sich den Gesamtsieg. Foto: Sam Clark

Stichwort letzter Tagesabschnitt: Dieser markierte den einzigen deutschen Tageserfolg beim Cape Epic 2025. Lukas Baum und Georg Egger, die Sieger des Cape Epic 2022, sicherten sich nach einer aus ihrer Sicht nicht gänzlich ideal verlaufenden Rennwoche den Tageserfolg auf der letzten Etappe, gleichzeitig waren Egger und Baum als Gesamtfünfte auch das bestplatzierte Team mit deutscher Beteiligung in der Gesamtwertung.

Die Cape Epic Strecke

Eine der anspruchsvollsten Routen seit vielen Jahren stellt sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Cape Epic in diesem Jahr in den Weg – und das unter der Prämisse, das mit Hitze, Trockenheit und Co. bereits eine Menge Unwägbarkeiten sich allen Beteiligten in den Weg stellen. Die Route in diesem Jahr erstreckt sich breiter über die verschiedenen Regionen des Westkap als üblich, insgesamt vier verschiedene Etappenorte wird es 2026 geben. Bemerkenswerte Neuerung in diesem Jahr: Die Frauen werden alle Etappen mit Ausnahme des Prologs und der letzten Etappe in verkürzter Form absolvieren, mit dem Ziel die Spannung der Konkurrenz zu erhöhen, sowie die TV-Übertragungsmöglichkeiten zu verbessern.

# Novum im Feld der Frauen – Die Eliteklasse der Damen wird mit Ausnahme des Prologs und der Schlussetappe stets verkürzte Etappen absolvieren. Das Ziel: Spannendere Rennen und mehr TV-Übertragungszeiten. Foto: Sam Clark

Los geht das Cape Epic 2026 mit dem Prolog im Meerendal Wine Estate, knapp nördlich von Kapstadt gelegen. Das Meerendal Wine Estate ist seit vielen Jahren fester Bestandteil als Etappenort und bildete auch im vergangenen Jahr den Rahmen des Auftakts des Etappenrennens am Westkap. Unmittelbar im Anschluss zieht der Epic-Tross weiter Richtung Osten nach Montagu, das erstmals seit 2007 wieder Cape Epic-Etappenort ist. Die erste und zweite Etappe mit 90 und 102 Kilometer und jeweils mehr als 2.000 Höhenmeter dürfte bereits erste Risse in die Gesamtklassements ziehen. In der Damenklasse gilt es an diesen beiden Tagen 70 und 83 Kilometer zu bewältigen.

Am vierten Renntag folgt auf der dritten regulären Etappe die erste Überführungsetappe, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer recht langen Strecke von 140 Kilometer (107 Kilometer für die Damen) von Montagu nach Greyton führt. Rund um Greyton findet dann die vierte Etappe auf 87 Kilometern und 1.750 Höhenmeter (73 Kilometer und 1.450 Höhenmeter für die Damen) statt, ehe es tags darauf auf der fünften Etappe zur größten Herausforderung des Cape Epic 2026 kommt: Auf dem Weg von Grayton in das Herz der Mountainbike-Szene Südafrikas, Stellenbosch, stellen sich 134 Kilometer und 2.750 Höhenmeter in den Weg – in Kombination eine der wohl härtesten Etappen beim Cape Epic seit vielen Jahren. Zum Vergleich: Im Vorjahr umfasste die längste Etappe gerade einmal 98 Kilometer bei 2.850 Höhenmeter. Für die Damen geht die Überführungsetappe nach Stellenbosch erst nach 45 Kilometer der vollen Distanz los, somit verbleiben für sie noch 89 Kilometer und 2.150 Höhenmeter.

Wer schließlich die fünfte Etappe hinter sich gebracht hat, darf sich über vermeintlich einfachere zwei Finaletappen rund um das MTB-Mekka Stellenbosch freuen: Etappe sechs umfasst 76 Kilometer und 2.450 Höhenmeter (60 Kilometer und 1.850 Höhenmeter für die Dameb) und das ‘Grand Finale’ auf der siebten Etappe schließlich noch 58 Kilometer und 2.150 Höhenmeter.

# In diesem Jahr ist die Route so anspruchsvoll wie selten zuvor. – Fast 700 Kilometer gilt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (mit Ausnahme der Eliteklasse der Damen) zu überwinden. Foto: Sam Clark

Die Favoritinnen und Favoriten

Herren

Eines der vermutlich hochkarätigsten Starterfelder seit vielen Jahren wird sich am kommenden Samstag in der Herrenkategorie zum Prologauftakt im Meerendal Wine Estate versammeln. Neben einem Großteil der internationalen Weltelite im Marathon-Bereich, wagen in diesem Jahr auch einige, eher unbekanntere Gesichter aus der Cross-Country-Szene den Start beim Cape Epic. Aus deutscher Sicht besonders relevant in dieser Hinsicht: Luca Schwarzbauer, der in den vergangenen Jahren erfolgreichste deutsche Mountainbiker im Cross-Country-Bereich, steht erstmalig beim Cape Epic am Start und will mit dem Neuseeländer Sam Gaze die Szenegrößen auf der Langstrecke aufmischen.

Wir sind rund zehn Tage vor dem Start hier in Südafrika angekommen, um uns an die Bedingungen und auch an die frühen Startzeiten zu gewöhnen. Beim Cape Epic geht es ja schon um sieben Uhr los, deshalb versuchen wir unseren Rhythmus aktuell etwas anzupassen. Gleichzeitig nutzen wir die Zeit, um uns als Team noch besser kennenzulernen. Sam und ich kennen uns zwar schon seit vielen Jahren aus dem Weltcup, aber bei einem Etappenrennen wie dem Epic ist die Zusammenarbeit natürlich noch einmal etwas ganz anderes.

In meiner Vorbereitung habe ich nicht extrem viel Spezifisches fürs Epic gemacht, aber ein paar Einheiten waren schon anders als in einer normalen Cross-Country-Vorbereitung. Unter anderem habe ich eine kleine Generalprobe über drei Tage gefahren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sich anfühlt, mehrere Tage hintereinander wirklich ans Limit zu gehen. Insgesamt lief der Winter aber sehr ordentlich, und die ersten Rennen mit meinem Sieg in Chelva und dem Podestplatz in Banyoles bestätigen das.

Bei Sam lief die Vorbereitung mit einigen Krankheiten zwar nicht ganz so wie erhofft, aber in den letzten Tagen hatte ich eigentlich das Gefühl, dass unser physisches Niveau sehr ähnlich ist. Zudem glaube, ich bringen wir vielleicht unterschiedliche Stärken mit, und uns so gut ergänzen können. Beim Cape Epic kann über acht Tage unglaublich viel passieren, deshalb wird es zunächst wichtig sein, auf den ersten Etappen in Schlagdistanz zu bleiben. Unser Ziel ist natürlich, ganz vorne mitzufahren. Wenn wir über die Woche hinweg konstant bleiben, ergibt sich vielleicht in der zweiten Hälfte des Rennens die Chance, an einem guten Tag wirklich zuzuschlagen.

Luca Schwarzbauer

Bei der Frage nach den Favoriten im Herrenfeld verweist Schwarzbauer vor allem auf die beiden Vorjahreszweitplatzierten aus Italien, Luca Braidot und Simona Avondetto. Beim engen Schlagabtausch mit Nino Schurter und Filippo Colombo im Vorjahr – die beiden sind in diesem Jahr beide nicht beim Cape Epic dabei – stellten Braidot und Avondetto eindrucksvoll unter Beweis, dass sie die Rennbelastung über acht Wettkampftage gut meistern können. Eine ähnliche Überraschungsrolle wie Braidot und Avondetto im Vorjahr könnte in diesem Jahr die beiden Cape Epic-Neulinge Mathis Azzaro (Frankreich) und Juri Zanotti (Italien) einnehmen. Beide sind als Weltklasse-Cross-Country-Spezialisten bekannt, ihre Fähigkeiten auf der Langstrecke und insbesondere bei einer achttägigen Rennbelastung sind aber eher ungewiss.

# Im Vorjahr knapp am Gesamtsieg gescheitert – Folgt nun der große Coup für Luca Braidot (vorne) und Simone Avondetto (an zweiter Position). Foto: Sam Clark

Mangelnde Erfahrung auf der Langstrecke dürfte im Kampf um den Gesamtsieg dem rein südafrikanische Duo Matthew Beers / Tristan Nortje nicht im Wege stehen: Der dreifache Cape Epic-Sieger Beers muss zwar auf seinen vorgesehenen Teampartner und amtierenden Marathon-Weltmeister Keegan Swenson aufgrund eines kürzlich erlittenen Beckenbruchs des US-Amerikaners verzichten, mit Landsmann Tristan Nortje ist jedoch für adäquaten Ersatz gesorgt. Nortje belegte im Vorjahr gemeinsam mit dem ebenfalls aus Südafrika kommenden Marco Joubert Gesamtrang drei und bringt den Vorteil der lokalen Streckenkenntnis mit.

# Kennt das gelbe Trikot des Gesamtführenden äußerst gut – Matthew Beers wird in diesem Jahr gemeinsam mit seinem südafrikanischen Landsmann Tristan Nortje versuchen, seinen vierten Sieg beim Cape Epic einzufahren. Foto: Max Sullivan

Im Feld der etablierten Langstreckenspezialisten gilt neben dem südafrikanischen Duo Beers / Nortje vor allem das tschechisch-belgische Duo Wout Alleman und Martin Stosek als potenzieller Anwärter auf den Gesamtsieg, das schweizerisch-italienische Duo Fabian Rabensteiner / Casey South oder das deutsche Singer KTM-Team um Andreas Seewald und Jakob Hartmann.

Die Vorbereitung war dieses Jahr sehr solide und gezielt. Wir haben Anfang Januar bis Anfang Februar einen ganzen Monat in Südafrika verbracht, um uns optimal auf die Bedingungen vorzubereiten. Zum Abschluss des Trainingslagers konnten wir noch das Tankwa Trek gewinnen – das hat uns definitiv zusätzliches Selbstvertrauen gegeben.

Die letzten Wochen waren für mich persönlich allerdings noch einmal etwas schwieriger, weil ich ein paar Veränderungen am Setup vornehmen musste. Eigentlich wollte ich das schon im Dezember erledigt haben, aber letztlich hat sich das alles etwas nach hinten verschoben. Am Ziel hat sich dadurch aber nichts geändert: Wir gehen mit dem klaren Anspruch ins Rennen, beim Cape Epic um den Gesamtsieg zu fahren.

Andreas Seewald

Den Gesamtsieg, den Ex-Marathon-Weltmeister Andreas Seewald in seinem Palmarès noch vermisst, können zwei andere deutsche Fahrer bereits vorweisen. 2022 völlig überraschend zum Cape Epic-Sieg gestürmt, ist das Speed Company Racing-Duo Georg Egger und Lukas Baum seitdem stets ein Team, das für mächtig Wirbel im Rennverlauf des Etappenrennens am Westkap sorgt. Auch in diesem Jahr haben sich Egger und Baum wieder einiges vorgenommen und werden mit Sicherheit das Renngeschehen maßgeblich mitbestimmen.

Die Vorbereitung lief grundsätzlich gut: Lukas war den ganzen Winter über mehr oder weniger in Südafrika und hat dort trainiert, während ich in Deutschland war. Bei mir gab es leider im Januar noch einen kleinen Zwischenfall, ich habe mir das Radiusköpfchen im Ellbogen gebrochen. Das war natürlich nicht optimal. Abgesehen davon lief es aber eigentlich ganz ordentlich. Die ersten Rennen waren auch solide, auch wenn hier und da mal ein paar Kleinigkeiten wie Defekte dazwischenkamen. Es lief also nicht komplett smooth, aber von der Form her sind wir immer besser in Fahrt gekommen.

Jetzt sind wir beide hier in Kapstadt und bereiten uns gemeinsam auf den Start vor. Der Plan ist nach wie vor, ganz vorne rein zu fahren und das Ding wieder abzuschießen. Allerdings sind die Cross-Country-Teams dieses Jahr schon extrem stark besetzt. Luca und Sam werden sicher stark performen, genauso wie die die beiden Italiener Luca Braidot / Simone Avondetto oder auch Matt Beers mit Tristan de Nortje. Insgesamt wird das Feld ziemlich dicht sein. Ich glaube deshalb, dass es ein ziemlich enges Cape Epic werden könnte, weil einfach viele starke Teams am Start sind.

Wann das Rennen am Ende für uns ein Erfolg ist, hängt auch ein bisschen davon ab, wie eng es wirklich wird. Wenn alles super knapp ist, kann vielleicht auch ein Top-5-Ergebnis schon ordentlich sein. Unser Anspruch ist aber klar: Wir wollen auf jeden Fall wieder um den Sieg mitfahren.

Georg Egger
# Immer für eine Überraschung gut – Lukas Baum wird mit Sicherheit gemeinsam mit Georg Egger auch in diesem Jahr für mächtig Furore im Herrenfeld sorgen. Foto: Nick Muzik

Damen

Nicht nur die Einführung verkürzter Etappen, vielmehr auch die Präsenz einiger mehrere Top-Teams verspricht im Damenfeld beim Cape Epic in diesem Jahr etwas mehr Spannung noch als bei den vergangenen Austragungen. Die Startliste im Damenfeld führt Marathon-Weltmeisterin Kate Courtney mit ihrer US-amerikanischen Landsfrau Melisa Rollins an: Courtney sicherte sich vor stolzen acht Jahren bereits den Sieg beim Cape Epic, damals gemeinsam mit Vorjahres- und Rekordsiegerin Annika Langvad. Langvad und ihre Teampartnerin im Vorjahr, Sofia Gomez, stehen in diesem Jahr nicht am Start.

Update: Melisa Rollins stürzte in der unmittelbaren Vorbereitung auf das Rennen in Südafrika und zog sich eine Fraktur des Ellenbogens und eine potenziell weitere Fraktion am Handgelenk zu, sodass zumindest Rollins am kommenden Sonntag nicht am Start stehen wird. Ob und inwiefern Kate Courtney mit einer Ersatzpartnerin starten wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt ungewiss.

# 2018 jubelte Kate Courtney (links) bereits über den Gesamtsieg. – Ihre ursprünglich vorgesehene Teampartnerin Melisa Rollins fällt kurzfristig verletzungsbedingt aus, ob und gegebenenfalls mit wem Courtney am Sonntag an den Start gehen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar. Foto: Ewald Sadie

Dafür feiert eine nicht minder bekannte Athletin ihre Premiere beim Cape Epic: Alessandra Keller, amtierende Weltmeisterin in der Short Track-Disziplin, dürfte gemeinsam mit Lokalmatadorin Candice Lill zum Herausforderungs-Duo Nummer eins von Kate Courtney und Melisa Rollins auf dem Weg zum Gesamtsieg werden. Ebenfalls nicht zu unterschätzen gilt es das niederländisch-namibische Duo Rosa van Doorn / Vera Looser, das eine Menge Langstreckenerfahrung mit sich bringt, sowie das südafrikanisch-kanadische Duo Hayley Preen / Haley Smith. Deutsche Fahrerinnen sind im Kampf um die Podiumsplatzierung eher nicht zu erwarten.

Live-Übertragung

Das Absa Cape Epic ist das Mountainbike-Event mit der weltweit meisten Sendezeit im Fernsehen. Der Aufwand, der zur Produktion von TV-Bildern und Fotos aufgebracht wird, ist enorm. Auch in diesem Jahr wird der Veranstalter einen Livestream von jeder Etappe bereitstellen.

Die Übertragungen starten täglich um 8:30 Uhr Ortszeit (Prolog um 9:00 Uhr), das heißt 7:30 Uhr hierzulande, und werden größtenteils bis zum Zieleinlauf der schnellsten Damen übertragen. Angesehen werden kann der Livestream auf der Internetseite vom Absa Cape Epic, auf Youtube, auf der Facebook-Seite des Absa Cape Epic oder mittels der EPIC Series App, die in den App-Stores von Google und Apple geladen werden kann.

# Wie aus den Vorjahren gewohnt, wird auch in diesem Jahr eine gradiose Liveberichterstattung sichergestellt. Ihr könnt täglich hautnah dabei sein! – Foto: Nick Muzik

Absa Cape Epic 2026 auf MTB-News.de

Wir werden auch in diesem Jahr täglich ausführlich vom Absa Cape Epic berichten – alles dazu findet ihr auf unserer Kategorie-Seite zum Cape Epic 2026. Wie gewohnt werden wir euch zusammen mit großen Fotostories einen ausführlichen Bericht über die Renngeschehnisse liefern. Seid also gespannt auf die Highlights der kommenden Woche!

# Auch wir berichten wieder täglich vom prestigeträgsten MTB-Rennen der Welt! – Foto: Sam Clark
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Wer sind eure Favoritinnen und Favoriten auf den Gesamtsieg?


Alle Artikel zum Cape Epic 2026:

Titelfoto: Sam Clark

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