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Spannendste Enduro-Bikes 2026: 11 Kracher für die neue Saison

Enduro-Bikes erfreuen sich auch abseits des Rennsports stets sehr großer Beliebtheit – das wird sich auch 2026 nicht ändern. Aber welche Modelle sind besonders spannend? Und auf welche Neuheiten kann man sich möglicherweise freuen? Wir zeigen euch 11 Enduro-Bike-Highlights 2026.

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Top 11: Die spannendsten Enduro-Bikes des Jahres

Auch wenn sich Trends und Produktzyklen verschieben: Enduro bleibt eine der spannendsten MTB-Kategorien überhaupt – vom kompromisslosen Gravity-Boliden bis zum vielseitigen Allrounder. Damit ihr wisst, welche Räder die absoluten Highlights für 2026 sind und welche Modelle besonders viel Gesprächsstoff liefern, zeigen wir euch in dieser Übersicht die Enduro-Highlights 2026.

DirtySixer 32″ MonsterEnduro

MonsterEnduro steht drauf, 140 mm Federweg sind drin. DirtySixer definiert „Monster“ aber nicht über maximalen Hub, sondern über maximale Proportion: Das Bike richtet sich explizit an sehr große Fahrer und rollt dementsprechend auf 32″-Laufrädern. Während diese Laufradgröße gerade langsam anfängt, im XC-Bereich Fuß zu fassen, ist das im Gravity-Segment noch die absolute Ausnahme. Wem das noch nicht genug ist, der kann hier noch mal einen obendrauf setzen. Der Rahmen ist nämlich auch mit 36″-Laufrädern kompatibel.

Um den durch die Proportionen höheren Kräften Rechnung zu tragen, setzt DirtySixer auf eine robuste Konstruktion mit ungewöhnlichen Standards wie sehr breiten Naben an Vorder- wie Hinterrad und einem T47 Fat Bike-Innenlager. Die verfügbaren Rahmengrößen starten erst bei L und reichen bis zu sagenhaften 4XL. Preislich liegt das Komplettbike mit Manitou Dorado-Federgabel bei 8.999 USD.

  • Federweg 140 mm / 140 mm
  • Laufradgröße 32″ (36″ möglich)
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Preis (UVP) 8.999 US-Dollar
  • www.dirtysixer.com
# 32″-Risenräder fürs Enduro? Oder doch gleich 36″? Das DirtySixer MonsterEnduro macht’s möglich.
Diashow: Die 11 spannendsten Enduro Bikes des Jahres:
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Pivot Firebird

Eines der Enduro-Highlights für 2026 ist definitiv das neue Pivot Firebird. Dieses setzt auf die Pivot-typische Designsprache und kommt natürlich mit einem DW-Link-Hinterbau. Dieser stellt 165 mm Federweg zur Verfügung und wird mit einer 170 mm-Federgabel kombiniert. Neben zahlreichen schicken Details wie dem Staufach im Unterrohr punktet das Pivot Firebird allerdings vorrangig durch unzählige Einstelloptionen: Laufradgröße, Kettenstrebenlänge, Progression, Reach (über Steuersatzschalen) und die Tretlagerhöhe lassen sich anpassen. Damit ist das Firebird nicht nur Race-Werkzeug, sondern auch die perfekte Basis für Tüftler und Perfektionisten. Uns konnte das Pivot Firebird in unserem Enduro-Vergleichstest auf jeden Fall vollends überzeugen.

  • Federweg 170 mm / 165 mm
  • Laufradgröße 29″ / Mullet
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis (UVP) ab 6.999 €
  • www.pivotcycles.com
# Das Pivot Firebird überzeugt nicht nur mit seinen Fahreigenschaften, sondern mit sehr umfangreichen Einstelloptionen.
Pivot Firebird MX Pro X0 Eagle Transmission Air - 2026 - White Gold | M
Preisverlauf / Preisalarm einrichten
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9.299,00 €

Trek Fuel LX

Einen weiteren nicht minder hellen Stern am Enduro-Himmel steuern die Amerikaner von Trek bei. Das neue Trek Fuel LX verfügt über 170 mm Federweg vorn und 160 mm am Heck. Dazu gibt’s 29″-Laufräder und wahlweise einen Carbon- oder Aluminium-Rahmen. Diese Eckdaten sind allerdings keineswegs in Stein gemeißelt. Der Fuel-Rahmen basiert nämlich auf einem extrem wandelbaren Konzept. Durch unterschiedliche Umlenkwippen und angepasste Federelemente wird aus dem Enduro-Bike nämlich im Handumdrehen ein flottes Trail-Bike (Trek Fuel EX) oder gar eine Mullet-Spaßmaschine (Trek Fuel MX). So vielfältig ist kaum ein anderes Bike. Wir konnten das MX-Modell bereits testen (Trek Fuel MX Test) und auch die Enduro-Variante LX wird gerade ausgiebig von Gregor über die Trails gejagt.

  • Federweg 170 mm / 160 mm
  • Laufradgröße 29″ / Mullet
  • Rahmenmaterial Aluminium oder Carbon
  • Preis (UVP) ab 2.499 €
  • www.trekbikes.com
# Das neue Trek Fuel ist wohl eines der wandelbarsten Mountainbike-Konzepte auf dem Markt. Die hier gezeigte LX-Variante verfügt über 170 mm Federweg an der Front und 160 mm am Heck.
Trek Fuel LX 9.8 Eagle 90 Gen 7 Mountainbike Lila Modell 2026
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6.699,00 €
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8.699,00 €

Orbea Rallon

Während ich das „alte“ Orbea Rallon eher als spritzig und leichtfüßig bezeichnen würde, haben die Basken beim neuen Modell einiges anders gemacht. Ähnlich wie beim Trek bekommt man hier sozusagen gleich zwei Bikes in einem. Allerdings geht’s beim Rallon nicht etwa in Richtung Trail, sondern noch mehr in Richtung Abfahrt. Das Orbea Rallon kann wahlweise als Enduro- oder als Downhill-Bike aufgebaut werden. Dabei hat das Enduro-Bike bereits einen üppigen Federweg von 180/170 mm zu bieten. Der Split-Pivot-Hinterbau mit dem tief im Rahmen positionierten Dämpfer und dem sogenannten Gravity Link macht’s möglich. In Kombination mit einem Winkelsteuersatz hat man hier gleich eine ganze Batterie an Verstelloptionen.

Definitiv eines der heißesten Bikes des Jahres. Alle Infos und unseren Test findet ihr hier: Orbea Rallon Test.

  • Federweg 180 mm / 170 mm
  • Laufradgröße 29″ / Mullet
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis (UVP) 5.399 € bis 9.999 €
  • www.orbea.com
# Einmal auf Vollgas gedreht: Das neue Orbea Rallon kennt vor allem eine Richtung, nämlich bergab. Wer’s noch krasser mag, der kann das Rallon auch als DH-Variante aufbauen.
Orbea RALLON E10 Short Carbon 29" Mountainbike
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5.390,00 €
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9.999,00 €

Propain Tyee

Propain hat das Tyee nicht neu erfunden, aber an entscheidenden Punkten nachgeschärft – und genau solche Updates sind im Alltag oft Gold wert. Federweg, Kinematik und Geometrie bleiben im Kern gleich, dafür gibt’s praxisnahe Verbesserungen wie die Abkehr von der Zugführung durch den Steuersatz (beim Carbon-Modell), eine optimierte Bremssattel-Position am Heck und neue Farben sowie Ausstattungsvarianten. Dazu kommt ein klarer Schritt in Richtung „echtes Enduro-Setup“: Dicke Gabeln wie Fox 38 oder RockShox Zeb sind nun durchgängig gesetzt. Wer ein modernes Enduro-Bike will, das gleichzeitig benutzerfreundlicher geworden ist, bei dem landet das Tyee schnell auf der Shortlist. Alle Infos zum Propain Tyee gibt’s hier.

  • Federweg 170 mm / 160 mm
  • Laufradgröße 29″ / Mullet / 27,5″
  • Rahmenmaterial Carbon / Aluminium
  • Preis (UVP) 2.999 € bis 8.924 €
  • www.propain-bikes.com
# Endlich keine Kabelführung durch den Steuersatz mehr. Die kleinen, aber feinen Updates am Propain Tyee überzeugen! Dazu punktet das Tyee natürlich wie eh und je mit seiner Konfigurierbarkeit.

Radon Jab 29

Radon schickt das Jab für 2026 als reinen 29er ins Rennen. Hier ändert sich gegenüber der JAB MX mit Mullet-Setup allerdings mehr als nur die Größe des Hinterrads. Die Umstellung auf Full-29 bringt bauartbedingt längere Kettenstreben und soll auch den Charakter des Bikes entscheidend verändern. Radon positioniert das Bike klar als speedorientierte Enduro-Rennmaschine mit 160 mm Federweg vorn und 150 mm hinten. Mit an Bord bleiben die bekannten Details wie das Staufach mit Ratschen-Drehverschluss und der Winkelsteuersatz, der den Lenkwinkel um 0,8° anpassen kann. Wer ein preislich attraktives, modernes Carbon-Enduro sucht, kann hier mal genau hinschauen. Hier gibt’s noch mehr Infos zum Radon Jab 29.

  • Federweg 160 mm / 150 mm
  • Laufradgröße 29″
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis (UVP) 3.499 € bis 4.199 € (UVP)
  • www.radon-bikes.de
# Ein Race-Enduro der anderen Art ist das Radon Jab. Hier wird nicht auf Federweg, sondern auf Geschwindigkeit und Pop gesetzt. Dazu gibt’s äußerst faire Preise.

Starling Dive

26″ im Jahr 2026? Klingt nach Nostalgie oder Aprilscherz – ist beim Starling Dive aber Realität. Das Dive ist ein 160 mm-Stahl-Fully mit Eingelenker-Hinterbau, das vorne wie hinten auf 26″-Laufrädern rollt. Hier werden allerdings keine alten Kamellen unter die Leute gebracht. Das Herzstück ist ein komplett neu konstruierter Rahmen mit moderner Geometrie. Der Haken: die streng limitierte Auflage ist bereits vergriffen. Interessenten können sich aber in eine Mailing-Liste eintragen, um Updates über etwaige neue Batches zu bekommen. Wer eine Bikepark-/Enduro-Maschine sucht, die bewusst aus der Reihe tanzt, bekommt hier einen maximal eigenständigen Ansatz. Wir finden’s in jedem Fall cool!

  • Federweg 170 mm / 160 mm
  • Laufradgröße 26″
  • Rahmenmaterial Stahl
  • Preis (UVP) 2.046,67 £ (Rahmenset, ohne Dämpfer)
  • www.starlingcycles.com
# 26″ in 2026 gibt’s noch. Auch wenn das streng limitierte Starling Dive natürlich ein absoluter Exot ist.

Nicolai G1 GPI

Getriebe, Riemen, Gravity-Fokus: Das Nicolai G1 GPI kombiniert die progressive Geometrie des G1 mit einem Pinion C1.12i-Getriebe samt Smart.Shift und Gates Carbon Drive-Riemen. Ziel: weniger Wartungsaufwand, weniger Lärm, weniger exponierte Teile – und ein tiefer, zentraler Schwerpunkt durch die Getriebe-Integration.

Mit 170–180 mm an der Front und 162/175 mm am Heck (je nach Dämpferposition) ist die Marschrichtung klar vorgegeben. Es geht bergab und zwar schnell. Wie bei Nicolai üblich gibt es dank der Mutatoren eine extrem hohe Anpassbarkeit und vielfältige Laufradoptionen.

  • Federweg 170–180 mm / 162–175 mm
  • Laufradgröße 27,5″ / 29″ / Mullet
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Preis 5.799 € (Rahmenset) bis 9.499 € (Komplettrad)
  • www.nicolai-bicycles.com
# Wartungsarmen Abfahrtsspaß verspricht das Nicolai G1 GPI mit Riemen-Antrieb und Pinion Smartshift-Getriebe.

Priority Vanth

Auch beim Priority Vanth spielt das „Low-Maintenance“-Thema eine große Rolle: Pinion Smart.Shift plus Gates-Riemen sollen hier genau wie beim Nicolai eine leise, robuste und wartungsarme Alternative zur klassischen Kettenschaltung bieten. Kombiniert wird das Ganze mit einem High-Pivot-Hinterbau, der allein optisch auf sich aufmerksam macht. Die auffällig gebogene Mono-Schwinge aus Carbon wird mit einem Aluminium-Hauptrahmen verheiratet und sorgt so für ein nicht nur optisch eigenständiges und interessantes Konzept.

  • Federweg 170 mm / 160 mm
  • Laufradgröße Mullet
  • Rahmenmaterial Aluminium / Carbon
  • Preis (UVP) 5.799 bis 7.999 USD
  • www.prioritybicycles.com
# Ein Exot der besonderen Sorte: das Priority Vanth fällt durch seinen extravaganten Carbon-Hinterbau und die Highpivot-Getriebe-Integration auf.

Giant Reign SE

Das neue Giant Reign SE ist ein Enduro-Ballerbike fürs Grobe. Giant kombiniert 165 mm Federweg am Heck mit einer 180 mm-Federgabel und setzt auf ein Mullet-Laufradsetup mit kleinem 27,5″-Hinterrad. Dazu gibt’s einen Aluminium-Rahmen mit Features wie einem Flip Chip und einem Kofferraum im Unterrohr.

  • Federweg 180 mm / 165 mm
  • Laufradgröße Mullet
  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Preis (UVP) 6.499 €
  • www.giant-bicycles.com
# Das Reign SE ist ein Ballergerät vom Feinsten. Egal ob im rauen Enduro-Einsatz oder im Bikepark, hier seid ihr bestens bedient.
Giant Reign SE - 2026 - M
Preisverlauf / Preisalarm einrichten
Mount7
6.499,00 €

Atherton A.150M

Mit dem A.150M haben die Atherton-Geschwister ihr Portfolio um eine Mullet-Variante erweitert. Diese soll spürbar mehr Agilität und Bewegungsfreiheit auf steilen Trails liefern. Kern des Konzepts bleibt natürlich der DW6-Hinterbau mit 150 mm Federweg. Außerdem besteht der Rahmen, wie man es von Atherton gewohnt ist, aus Carbonrohren mit gedruckten Titanmuffen. Diese Bauweise macht die extrem feine Größenabstufung (22 Größen) möglich.

  • Federweg 160 mm / 150 mm
  • Laufradgröße Mullet
  • Rahmenmaterial Carbonrohre mit Titanmuffen
  • Preis (UVP) 4.999 £ (Rahmenset) bis 9.199 £
# Das Mullet-Bike mit maximaler Größenauswahl und ausgefallener Fertigung kommt natürlich von Atherton Bikes.

Ausblick: Welche Enduro-Bikes könnten 2026 neu kommen?

Du hast noch immer nicht genug? Wir auch nicht! Deswegen wagen wir einen Blick in die Glaskugel und geben eine Prognose ab. Welche Enduro-Neuerscheinungen könnten uns in den kommenden Monaten erwarten? Bei welchen großen Marken steht eventuell eine Revision der aktuellen Enduro-Plattform an?

Den Anfang macht ein absoluter Big Player im Mountainbike-Markt und eine Bike-Ikone, die den Namen der ganzen Kategorie geprägt hat: das Specialized Enduro. Das amtierende Modell hat mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel und gehört damit fast schon zum alten Eisen der Enduro-Bikes. Zudem tauchten hin und wieder Bilder von neuen Enduro-Prototypen auf. Gut möglich also, dass es hier dieses Jahr Neuigkeiten gibt.

Ebenfalls wenig verwunderlich wäre es, wenn Canyon sein Enduro-Bike Canyon Strive im neuen Gewand erstrahlen lassen würde. Kürzlich sorgte ein Patent mit verstellbarem Hinterbau-Drehpunkt für Aufsehen. Besondere Lösungen wie diese wären keine Neuheit für die Shapeshifter-Experten. Wir sind gespannt.

Ziemlich sicher dürfen wir uns über einen Nachfolger des Cannondale Jekylls freuen. Dieser könnte allerdings gänzlich anders aussehen als das High Pivot-Bike und sich mit dem Trail-Bike Habit die gleiche Rahmenplattform teilen. Das Cannondale Enduro-Team war vergangene Saison bereits mit einem sehr final wirkenden Prototyp im Enduro World Cup unterwegs, der diese Schlussfolgerung nahelegt.

Auch bei Santa Cruz könnte das ein oder andere neue Bike-Projekt vor dem Abschluss stehen. Nachdem vergangenes Jahr die Trail-Bikes Hightower und Bronson überarbeitet wurden, könnte es, folgt man den regelmäßigen Produktzyklen, jetzt News in der langhubigeren Fraktion geben. Uns würde es nicht wundern, wenn wir dieses Jahr ein neues Santa Cruz Nomad oder Megatower zu Gesicht bekämen.

Welches der gezeigten Räder ist dein Favorit?

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