Bike der Woche powered by bike-components: Rotor Stahlfrosch von IBC-User froschn
Am Rotor Stahlfrosch von IBC-User froschn finden sich gleich zwei Highlights – die perfekt abgestimmte Custom-Geometrie und genügend Platz für eine Sattelstütze mit satten 240 mm Verstellweg. Doch damit nicht genug. Der edle Stahlrahmen punktet mit seiner geradlinigen Schönheit und ist dazu noch mit einem äußerst hochwertigen Aufbau bedacht worden. Viel Spaß mit diesem Bike der Woche!
Dank bike-components als Sponsor gibt’s auch für dieses Bike der Woche einen Gutschein für bike-components.de im Wert von 50 €. Viel Spaß damit! Außerdem qualifiziert sich jedes Bike der Woche für den großen Jahresgewinn am Ende der Saison.
Bike der Woche powered by bike-components
Rotor Stahlfrosch, froschn
MTB-News.de: Hallo froschn, ein Rahmen auf Maß ist die perfekte Basis für ein grandioses Bike. Wie ist es zu deinem Bike gekommen, das wir heute als Bike der Woche vorstellen?
Ich könnte jetzt endlos ausholen, was ich in den letzten 20 Jahren an Rädern gefahren bin, und was ich dabei gut und weniger gut fand, aber ich versuche mich kurz zu fassen. Generell bin ich lange nur Hardtail gefahren. Es kam dann eine Entwicklung in Gang, als ich – der ich eher ein Late Adopter bin – doch eins der ersten Cotic BFe direkt aus England gekauft habe, damals als es noch Teil der EU war. Das erste Modell in battleship grey ist nicht mal mehr in deren Archiv aufgeführt. Nebenbei: Der Rahmen lebt noch und wird als Pumptrack-Bike weiter seine Runden ziehen. Seitdem ist immer ein potentes Hardtail im Stall. Da ich eher Wert auf Abfahrtstauglichkeit als auf Racegeschwindigkeit lege, sind das immer Räder mit einer Portion Federweg und Grundstabilität (irgendwie so gut wie immer ein BFe).
Irgendwann kamen dann auch Fullies ins Spiel, aber erst nach Jahren. Womit wir beim Augenöffner wären: Vor einem guten Jahr fand durch eine Verkettung von Umständen ein Privateer 161 Gen 1 Rahmen in P1 (= Größe S) seinen Weg zu mir (der einzige Rahmen für Full 650B aus deren Programm). An dem Rahmen hatte ich zum ersten Mal ein wirklich steiles Sitzrohr, was sich bergauf merklich anders fährt. Das meine ich absolut positiv, die Sitzhaltung wird für mein Gefühl besser, wenn es steiler wird. Bergab ist das Teil sowieso eine Bestie, es wurde ja laut deren Marketingaussagen für EWS-Racer konzipiert, also kompromisslos abfahrtstauglich. Ich bin kein Rennfahrer, aber ich kann bestätigen, der Rahmen ist sicher nicht das begrenzende Element. Das wurde im Vinschgau bergauf und bergab ausgiebig erprobt.
Wie auch Slowbeat, der kürzlich sein Rheintritt Ruffy präsentiert hat, bin ich mit eher kurzen Beinen gesegnet, in Zahlen 75 cm Innenbeinlänge bei 172 cm Körpergröße. Auch ich habe lange gebraucht, das zu realisieren, ich kannte mich ja nie anders. Die Rahmen wurden länger, aber durch die flachen Sitzrohre war die Uphill-Position immer nur so lala. Schließlich musste ich feststellen, dass das Privateer zwar bergauf prima funktioniert, aber ein Manko hat: mehr als 185 mm Absenkung der Sattelstütze sind wegen der Machart des Sitzrohrs für mich nicht drin. Das mag passabel klingen, reicht aber nicht, um mich mit meiner Beinlänge in verblockten Passagen mit einem gewissen Risiko noch sicher zu fühlen – zu oft ist da der Sattel im Weg.
So reifte langsam aber sicher der Plan, mich auf die Suche nach einem Rad ohne Kompromisse zu machen. Der Markt hatte allerdings nichts zu bieten, was meinen Vorstellungen entspricht. Also folgte nach einem kritischen Blick in die Portokasse der Entschluss zu einem Maßrahmen. Die Entscheidung für ein Hardtail hatte zwei Gründe, einerseits Kosten, zum anderen die Vermeidung von Federweg am Heck, der mich wieder weiter vom Boden wegbringt. Ich habe dann mal Zahlen rausgesucht und zu meiner Freude festgestellt, dass eine 240 mm Variostütze noch zwischen Innenlager und meinen Popo passt, wie es bei Bekannten schon funktionierte. Einige Eckdaten standen also – Laufräder in 650B, mehr brauche ich nicht, und die Geometrie vom Privateer, mit 500 mm Gabeleinbaulänge gerechnet, was in etwa einer 150 mm Gabel im Sag entspricht.
Auch wenn ich interessiert verfolge, was sich die Mitforenten an Titanrahmen u. a. in China fertigen lassen, wollte ich doch lieber Stahl, mindestens in Europa, vorzugsweise in Deutschland gefertigt. Letzten Endes folgte auf eine Anfrage bei Rotor Bikes in Leipzig eine so positive Resonanz, dass daraus ein Auftrag wurde. Es folgte eine intensive Phase von Spezifikation, Konstruktion, Rückmeldung und Anpassung. Unglaublich, was man alles bedenken kann und auch sollte. Nicht jedes Sitzrohr weist z. B. genug Innendurchmesser bis ganz unten auf, um die Stütze so tief einzustecken.
Schlussendlich stand der finale Entwurf, inklusive aller Winkel, Längen, Rohre, Verstärkungen, Führungen und Gewinde. Das Rahmenausfallende ist einerseits modern mit UDH und Boost, andererseits ganz konservativ mit IS-2000 Bremsaufnahme. Das Tretlager ist klassisch-schlank BSA, was sich über Jahrzehnte bewährt hat, das Steuerrohr mit 44 mm Innendurchmesser passt für tapered Gabeln. Alle Rohre sind gerade, ohne irgendwelche Knicke oder Hängebäuche. Bis auf den Variostützenzug laufen die Leitungen außen, mit einer Klemmung am Steuerrohr, um Scheuern von vornherein auszuschließen (auch eine Anleihe vom Privateer). Die Geometrie ist:
- Lenkwinkel: 64°
- Sitzwinkel: 80°
- Reach: 445 mm
- Sitzrohr: 365 mm
- Kettenstreben: 435 mm
- B-Drop: 20 mm
Dies ist wohl die Stelle, um das Loblied auf die Jungs in Leipzig zu singen: Jede meiner Ideen wurde gründlich erwogen, und dann wurde geprüft, ob sie umzusetzen ist. Wenn es Vorbehalte gab, waren sie fundiert und konnten sachlich diskutiert werden. Ich hatte weder das Gefühl, unverstanden zu bleiben – ggf. konnte ich auf Nachfrage meine Ideen ausführen – noch dass mir etwas ausgeredet oder ich in eine Richtung gelenkt werden sollte. Johannes Hundhammer, der Geschäftsführer, hat dann im Gespräch einen Satz gesagt, der wohl in vielen Lebensbereichen wertvoll ist: „Es macht Spaß, Gedanken mitzudenken, auf die man selbst nicht gekommen wäre“. Und Alexej, der Konstrukteur, war die Geduld in Person. In seiner endgültigen Form ist der Rahmen das Ergebnis eines sehr regen und erfreulichen Austauschs. Und natürlich des handwerklichen Könnens, denn auch die Ausführungsqualität ist einwandfrei, und meine Latte als Handwerksmeister liegt nicht gerade tief.
Während in Leipzig der Schweißbrenner glühte, ging meine Hirnarbeit weiter, schließlich waren noch Farben und Dekore auszutüfteln. Die Rotor-Schriftzüge gefallen mir gut, ein wenig Individualität sollte aber auch ans Unikat, daher bin ich der Erste mit dem Schriftzug unterm Unterrohr (vielleicht lerne ich ja eines Tages noch whippen). Das Hellblau war das Ergebnis eines langen Wochenendes im Bikepark Lac Blanc, wo ich in der Liftschlange viel Zeit und Gelegenheit hatte, mir fast alles Denkbare anzuschauen und auf mich wirken zu lassen. Da nur schwarze Folie unter Klarlack möglich war, verwarf ich zuletzt alle sonstigen Einfälle, und bin mit dem aufgeräumten Erscheinungsbild vollauf zufrieden.
Eines schönen Septembertages stand der fertige Rahmen vor meiner Tür. Die Zeit seit Februar hatte ich genutzt, um nahezu alle Teile zu organisieren, die ich nicht schon da hatte – Räder waren eingespeicht, die Sattelstütze nochmal initial geschmiert, die Stahlfedereinheit in die Gabel eingebaut, per Ringelpiez den Steuersatz aus einem alten Rad gemopst usw. Ich wusste, dass die Verlegung des Sattelstützenzugs ein Ärgernis würde, und so war es auch – am Limit tut es auch mal weh. Der Rest des Aufbaus war dann vergleichsweise gemütlich. Anfang Oktober war dann das Rad fertig und bereit für die erste Fahrt.
Generell müssen Teile für mich halten und funktionieren. Natürlich bin ich anfällig für Bling, aber ich versuche zu widerstehen, wenn ich keinen Nutzen erkennen kann. Daher mische ich gnadenlos Marken, es kommt immer auf die Funktion an. Die Kassette ist beispielsweise einfach eine SLX, aber mit der Shimano-typisch feinen Abstufung der leichten Gänge, die mir das Leben bergauf angenehmer macht. Und weniger ist in meinen Augen mehr, ich mag es gerne formschön, elegant und unauffällig.
Wichtig ist, dass die Teile nicht nur als solche funktionieren, sondern auch wartbar sind, was etwa in besonderem Maß auf Hope-Naben und Rockshox-Gabeln zutrifft. Da hat sich über die Jahre gezeigt, dass die Ersatzteilversorgung anhaltend zuverlässig ist.
Die Gabel hat eine Vorsprung Smashpot-Stahlfedereinheit bekommen, wie sie sich schon in der Zeb im Privateer bewährt hat. Ich fahre sehr gerne Gabeln mit Stahlfeder, da ich mich weniger drum kümmern muss, sie nicht so durchsacken und das Federsetup bleibt, wenn es einmal steht (ich habe auch noch mehr als eine Lyrik U-Turn in 26″ im Einsatz). Ich konnte mich nicht so richtig zwischen 140 mm oder 150 mm Federweg entscheiden, also ist es die goldene Mitte mit 145 mm geworden, nachdem ich eine Hülse im Innern der Gabel bearbeitet habe.
Meine Laufräder speiche ich seit Jahren selbst ein, dadurch habe ich volle Kontrolle über alle Parameter. So sind meine Laufradsätze zwar nicht immer homogen in der Zusammensetzung, aber in der Funktion spitze – es kommt vor, dass ich bergab 29ern wegrolle, was ja angeblich nicht sein dürfte. Und sie müssen natürlich halten, Leichtbau ist bei meinem Fahrstil nachrangig.
Eine Augenweide finde ich das Reset-Innenlager, gerade im schlanken Stahlgehäuse, da ist einfach nichts überflüssig, ebenso den Chris King Steuersatz, der gerade noch mit der fetten Gabelkrone mithalten kann. Auch wenn meine Herzensdame immer lacht – das Auge radelt mit!
Wie geht es mit deinem Bike weiter?
Das Rad steht nahezu so da, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich spare noch auf einen Satz Hope GR4 Bremsen und baue gerade einen zweiten Laufradsatz, der etwas leichter ausgelegt und bereift wird, um hier im Mittelgebirge nicht immer die schweren Reifen durch die Gegend zu treten.
Welchen Einsatzbereich hat das Bike?
All Mountain, alle Berge möglichst überall hoch und runter kommen.
Was wiegt das Bike?
Keine Ahnung, der nackte Rahmen circa 2,4 kg.
Was ist dein persönliches Highlight an deinem Bike der Woche?
Aus meiner Sicht gibt es zwei Highlights, die ich bewusst in die Konstruktion habe einfließen lassen: Das ist erstmal die Geometrie, insbesondere der steile Sitz- und der flache Lenkwinkel. Dadurch hat der Rahmen ein extrem breites Spektrum an Uphill- und Downhilltauglichkeit. Rampen, die ich mit meinen alten Rädern nur mit Glück meistern konnte, ohne dass das Vorderrad steigt oder auf Abwege gerät, fahre ich heute (fast) entspannt hoch. Und bergab ist es einfach eine sichere Bank.
Und dann ist die Auslegung des Sitzrohrs zu nennen, durch die in das sehr kurze Rohr die 240 mm Variostütze passt. Das ermöglicht eine Bewegungsfreiheit auf dem Rad, die ich so vorher nicht hatte, und die kein mir bekanntes Rad auf dem Markt in meiner Größe bietet. Nebenbei feiere ich die Verstärkungsbleche am Sitzrohr: Abgesehen davon, dass keine Schweißnaht wie bei Verwendung eines Röhrchens dem Schlitz im Sitzrohr in die Quere kommt, sieht es auch nicht so geleckt aus, sondern funktional-roh. Nicht zuletzt mag ich den schnörkellos-geradlinigen Gesamteindruck.
Wie fährt sich das Rad?
Ich kann gar nicht sagen, wie ich mich bei der ersten Fahrt gefreut habe, dass das Rad tatsächlich so fährt wie erhofft!
Die Sitzposition war mir ja schon vom Privateer geläufig. Bergauf geht es sowohl entspannt als auch effizient, weil der Tritt nicht aus einer so starken Beugung in der Hüfte erfolgt, es tritt sich eher nach unten als nach vorne. Und ich habe nicht mehr das Gefühl, auf dem Sattel nach vorne zu rutschen, weil das Rad nicht zu mir passt, was auf meinen bisherigen durchaus der Fall ist – wie ich gerade erst wieder gemerkt habe, als ich eins der alten Schätzchen winterfest gemacht habe.
In der Abfahrt fühlt sich das Rad vollkommen neutral und natürlich an, ich habe mich von der ersten Sekunde an daheim gefühlt. Das Rad steuert ohne Eigenleben genau dorthin, wo ich will. Das Ausmaß war ebenso überraschend wie erfreulich, und es ist, obwohl mein längstes Hardtail (Radstand habe ich noch nicht gemessen), doch kein bisschen träge. Nur um das Hinterrad zu lupfen, braucht es etwas mehr Einsatz.
Es ist auf jeden Fall ein Hardtail: Wenn der Untergrund böse wird, bleibt das kein Geheimnis. Die Gabel ist nicht plüschig ausgelegt, der vorhandene Federweg will gut eingeteilt werden, sie soll in steilen Sektionen nicht wegsacken, und ein bisschen Puffer für Fahrfehler schadet auch nicht, wobei ich dank hydraulic bottom out in der Smashpot-Einheit nicht viel Federweg dafür opfern muss.
Ich habe das Rad ein paar Tage lang im Pfälzer Wald eingeweiht, nachdem die erste Heimtour gut verlief. Dort gibt es alles, was das Herz begehrt – technische Uphills, steile verblockte Abfahrten, enge Spitzkehren, schnelle rumpelige Strecken. Man kann das Tempo nicht so stehen lassen wie mit den Fullys, aber dank Reifen mit Doppel-Karkasse war dann doch ein kleines Plus an Dämpfung im Spiel, und die vordere Felge mit 35 mm Maulweite erlaubt auch einen Hauch Komfort über etwas niedrigeren Luftdruck.
In Summe ist das Fahrverhalten ein voller Erfolg, ich habe nun das Hardtail, das ich immer fahren wollte, auch wenn ich das lange nicht wusste. Und erleichtert war ich auch, dass es so passend geraten ist, schließlich ist einiges an Aufwand in das Rad geflossen.
Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?
Das muss so um 2002 gewesen sein, als ich angefangen habe, mit meiner damaligen Freundin durch den Wald zu fahren, sie hatte schon so ein Mountainbike. Dann kam eins zum anderen, ich habe hier weiteren Anschluss gefunden, und eines Tages fuhr ich Endurorennen in den Alpen, der Rest ist Geschichte.
Mountainbiken als Lifestyle / die Industrie – deine Sicht.
Das sind ja eigentlich zwei Fragen, oder? Darauf hätte ich sogar drei Antworten, denn die Industrie beschäftigt noch ein Marketing, das mit den Produkten ein Lebensgefühl verknüpfen will – das aber mit meinem Leben nicht zwangsläufig was zu tun hat.
Ich fahre einfach gerne Fahrrad, und Mountainbiken ist für mich die schönste Spielart, die ihrerseits von der Caférunde durch den Wald bis zu DH-Rennen eine riesige Bandbreite bietet. Man ist draußen in der Natur, hat immer wieder unterschiedliche Strecken, und es ist wohl eine der geselligsten Arten, sich gründlich auszutoben. Dazu ist die Hürde niedrig – in bunte Klamotten gestiegen, das Rad aus dem Keller geholt und das Abenteuer beginnt direkt ab Haustür. Wenn man das Lifestyle nennen will, gerne.
Die Industrie – na ja, die machen Sachen, die mal passen und mal weniger. Schön finde ich, dass es sehr viel Auswahl gibt, weniger schön, dass es leider mittlerweile zu viele sogenannte Standards gibt, die irgendwann keine mehr sind. Beispielsweise habe ich auf der Suche nach der hinteren Steckachse feststellen müssen, dass es Steckachsen mit drei verschiedenen Gewinden, flachen oder konischen Köpfen und zig Längen gibt – ein Dschungel.
Andererseits werden viele Produkte, die es in verschiedenen Größen gibt, immer noch in 08/15 Durchschnittsmaßen hergestellt. Damit habe ich mit meiner weniger durchschnittlichen Anatomie dann ein Problem. Jahrelang hat man uns von Industrie 4.0 vorgeschwärmt, aber Rahmen mit unterschiedlichen Sitzrohren und Längen findet man nach wie vor nur bei Nischenherstellern wie Nicolai oder Atherton. Dasselbe erlebe ich bei Kleidung und Schuhen.
Möglicherweise steht daheim eine Nähmaschine oder zwei, und dann gibt es ja noch die Handwerksbetriebe, die mir den Wunschrahmen auf Maß schweißen, den die Industrie nicht bietet. Die macht wiederum so Sachen wie Variostützen, potente Scheibenbremsen und Kettenantriebe, die die Kette nicht mehr abwerfen, was die Räder leistungsfähiger und den Sport spaßiger macht. Ich schaue mir an, was sich bewährt, muss aber nicht auf jeden Hype aufspringen.
Du und die Internet Bike Community – wann und wie bist du zu uns gekommen und was verbindest du mit der IBC?
Ich musste nachschauen – tatsächlich bin ich mittlerweile 19 Jahre dabei! Da ich selbst viel schraube, nutze ich das Forum oft, wenn ich vor technischen Fragen stehe – und für neue Ideen. Als ich beispielsweise (wieder) angefangen habe, Laufräder einzuspeichen, war das Forum eine äußerst wertvolle Wissensquelle. Es tummeln sich schon einige hochkarätige Fachleute. Ich nenne mal exemplarisch Thomas Wilhelm (schnellerpfeil) und Felix Wolf (light_wolf), die ich beide auch schon persönlich getroffen habe. Daneben sind auch viele andere technische Anregungen zu nennen, beispielsweise wilde Möglichkeiten, Bremskomponenten zu Shiguras, Forguras o. Ä. zu mischen (hier gilt natürlich „don’t try this at home“ – wer nicht weiß, was er tut, lässt lieber die Finger weg) oder ganz neu, Shimano 12x/9-51 Kassetten zu basteln; neben den eher konventionellen Techniktips.
Auch viele andere Neuigkeiten zu Revieren, Veranstaltungen, Entwicklungen weiß ich zu schätzen. Genauso wichtig sind die menschlichen Kontakte, über die Jahre habe ich eine ganze Reihe von prima Menschen übers IBC kennengelernt, zu denen regelmäßiger Kontakt besteht, gemeinsames Radeln inklusive.
Technische Daten: Rotor Stahlfrosch
- Rahmen
- !!Rotor Stahlfrosch, !!Maßrahmen in individueller Größe
- Gabel
- Rockshox Lyrik Ultimate !!mit Vorsprung Smashpot Stahlfedereinheit, !!145 mm
- Steuersatz
- Chris King Inset i7
- Bremsen
- !!Forgura Trail mit 203 mm / 180 mm
- Vorbau
- Syntace Megaforce 2, !!50 mm
- Lenker
- Thomson Titan, !!cirka 735 mm
- Griffe
- Burgtec Bartender Pro Greg Minnar
- Felgen
- Frateli FX35 !!584×35, Race Face ARC heavy duty !!504×30
- Naben
- Hope Pro 4 !!standard geboostet, Hope Pro 5 !!148×12
- Reifen
- Pirelli Scorpion Enduro S, Maxxis Aggressor DD
- Kurbel + Innenlager
- Shimano XT Kurbel !!170mm, Reset Racing Hollowlite Innenlager
- Kettenblatt / Kettenblätter
- Alugear 30z oval
- Kettenführung / Umwerfer
- 77designz Taco
- Schalthebel
- Sram X01 Eagle Schalthebel
- Schaltwerk
- Sram X01 Eagle Schwaltwerk
- Pedale
- Oneup Aluminium Plattformpedale
- Kassette
- Shimano SLX 10-51
- Sattel
- Ergon SMS
- Sattelstütze
- Oneup V 2.1 !!240 mm
- Sattelklemme
- Vecnum tooLOC
Über das Bike der Woche
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Das Album findet ihr hier: mtb-news.de/s/55943.
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