Die 6 besten Downhill- & Freeride-Bikes 2026: Mit diesen Maschinen bist du der Bikepark-King
Beste Downhill-Bikes 2026: Im Downhill-Zirkus bleibt’s turbulent – und zwischen Race-Boliden, Privateer-Krachern und Park-Maschinen sind 2026 wieder richtig viele spannende Neuheiten im Angebot. Wir haben die Highlights für euch zusammengefasst!
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Downhill-Bikes sind längst nicht mehr nur reine Race-Geräte fürs Startgate – die Grenzen zu Bikepark- und Freeride-Bikes werden weicher, und gleichzeitig wird bei vielen Modellen die Anpassbarkeit immer wichtiger. 2026 reicht die Bandbreite von kompromisslosen DH-Raketen über wandelbare Plattformen bis hin zum Comeback eines echten Klassikers. Hier gibt’s unsere Liste der spannendsten Downhill- und Freeride-Bikes 2026.
Video: Die besten Downhill-Bikes 2026
Das sind unsere Downhill & Freeride-Favoriten 2026
Transition Bottlerocket 2026
Mit dem neuen Bottlerocket bringt Transition einen echten Kultnamen zurück – und zwar mit einer klaren Mission: die Lücke zwischen Enduro-Bike und Downhill-Maschine zu schließen. Dafür setzt Transition auf einen Aluminium-Rahmen mit 27,5″-Laufrädern vorne wie hinten. Zusammen mit wahlweise 180 mm oder 200 mm Federweg soll dies das Bottlerocket zum echten Spaßgerät im Bikepark machen.
Je nach Ausrichtung ist das Freeride-Bike mit einer Singlecrown- oder Doppelbrücken-Federgabel erhältlich. Doch nicht nur der Federweg des Bottlerockets ist variabel aufgestellt. Auch sonst gibt es zahlreiche Einstelloptionen. So können die Hinterbau-Progression, die Tretlagerhöhe und die Kettenstrebenlänge angepasst werden. Wir finden Transitions neustes Freeride-Bike auf jeden Fall ziemlich cool!
- Federweg 200 mm bis 180 mm
- Laufradgröße 27,5″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Preis (UVP) 2.499 USD (Rahmenset) / ab 4.699 USD
- www.transitionbikes.com
Ghost Poacha
Auch Ghost hat seit diesem Jahr wieder ein richtig heißes Gravity-Eisen im Feuer. Das Ghost Poacha verfügt über 180 mm Federweg an Front wie Heck und rollt auf Mullet-Laufrädern. Der schicke, kantige Carbon-Rahmen mit dem tief positionierten Dämpfer soll für einen angenehm tiefen Schwerpunkt und ein gutes Handling sorgen.
Trotz üppigem Federweg und Freeride-Label kommt das Poacha mit regulärem 12-fach-Antrieb und moderner Klettergeometrie – hier kann man den ein oder anderen Uphill also auch bequem aus eigener Kraft bewältigen. Das Poacha überzeugt allerdings nicht nur auf dem Papier, sondern hat unserem Tester Gregor auch in der Praxis ziemlich gut gefallen. Hier gibt’s seinen Ghost Poacha Test.
- Federweg 180 mm / 180 mm
- Rahmenmaterial Carbon
- Preis (UVP) 4.999 € bis 8.000 €
- www.ghost-bikes.com
Scott Gambler
Das vergangenes Jahr neu vorgestellte Scott Gambler ist wahrscheinlich eines der aerodynamischsten, vor allem aber eines der cleansten Downhill-Bikes auf dem Markt. Allerdings müssen Downhill-Bikes in der Praxis einiges wegstecken und werden auf den härtesten Strecken der Welt regelmäßig ans Limit gebracht. Dementsprechend sehen die Boliden ihren Mechanikern auch vergleichsweise oft. Eine gute Servicebarkeit ist dementsprechend also unerlässlich.
Umso überraschter waren wir also, als Scott das neue Gambler vorstellte: Komplett integriert mit Sechsgelenker-Hinterbau und im Rahmen verstecktem Dämpfer! Trotzdem hat Scott laut eigenen Aussagen sehr viel Wert darauf gelegt, dass man optimal am Bike schrauben kann. Wie dem auch sei: Das Gambler sieht wahnsinnig schick und vor allem schnell aus und zählt damit definitiv zu den absoluten Knaller-Bikes der Saison. Hier erfahrt ihr, wie sich der Race-Bolide in der Praxis schlägt: Scott Gambler Test.
- Federweg 203 mm / 210 mm
- Laufradgröße Mullet / 29″
- Rahmenmaterial Carbon
- Preis (UVP) ab 4.899 € (Rahmenset: 3.999 € inkl. Dämpfer)
- www.scott-sports.com
Orbea Rallon
Einen gänzlich neuen Stern am Downhill-Himmel steuert Orbea bei. Das neue Rallon konnte bereits vor seiner offiziellen Veröffentlichung als Prototyp seinen ersten World Cup Sieg feiern. Definitiv ein Start nach Maß, würde ich sagen. Das Orbea Rallon ist allerdings kein gewöhnliches Downhill-Bike: Der schicke Carbon-Rahmen kann nämlich wahlweise als Enduro- oder als Downhill-Bike aufgebaut werden – der Split-Pivot-Hinterbau mit dem tief im Rahmen positionierten Dämpfer und dem sogenannten GravityLink macht’s möglich. In Kombination mit einem Winkelsteuersatz hat man hier gleich eine ganze Batterie an Verstelloptionen zur Wahl. Besonders spannend: zur Schwerpunkt-Optimierung können unterschiedliche Gewichte im Tretlagerbereich montiert werden.
All dies macht das Orbea Rallon definitiv zu einem der heißesten Bikes des Jahres. Alle Infos und unseren Test findet ihr hier: Orbea Rallon Test.
- Federweg 200 mm bis 180 mm / 200 mm bis 170 mm
- Laufradgröße 29″ / Mullet
- Rahmenmaterial Carbon
- Preis (UVP) 5.399 € bis 9.999 €
- www.orbea.com
Canyon Sender
Auch das neue Canyon Sender ist nicht von schlechten Eltern und macht dabei fast alles anders als der Vorgänger: Statt Viergelenker-Kinematik kommt ein High-Pivot-Eingelenker-Hinterbau mit sehr hohem Drehpunkt, Kettenumlenkung und komplexer Anlenkung zum Einsatz.
Das DH-Bike ist klar auf moderne, schnelle World-Cup-Strecken optimiert und bringt, wie es sich für ein gutes Racebike gehört, zahlreiche Einstelloptionen mit. Die größte Besonderheit des Senders ist allerdings das verbaute KIS-Lenkungssystem. Wir haben das Bike bereits ausführlich für euch getestet: Canyon Sender Test.
- Federweg 200 mm / 200 mm
- Laufradgröße Mullet
- Rahmenmaterial Carbon
- Preis (UVP) 4.499 € (CFR) / 5.999 € (CFR Team)
- www.canyon.com
Atherton S.200
Ebenfalls sehr spannend: Atherton hat seit dem vergangenen Jahr mit dem S.200 ein Alu-Downhill-Bike im Programm. Die etwas preiswertere Version des Carbon-Titan-Bikes von Ex-Weltmeister Charlie Hatton setzt auf ein ähnliches Fertigungskonzept. Hier werden gefräste Aluminium-Muffen mit 7075er Aluminiumrohren verklebt. Dadurch behält man die Flexibilität in der Fertigung, die zum satten Größenangebot führt, kann die Bikes jedoch etwas preiswerter zum Kauf anbieten. Das Rahmenset gibt es ab 2.332 Pfund.
Die Eckdaten lesen sich Downhill-typisch: 200 mm Federweg, die von einem DW4-Hinterbau kontrolliert werden, und Mullet-Laufräder.
- Federweg 200 mm / 200 mm
- Laufradgröße Mullet
- Rahmenmaterial Aluminium
- Preis (UVP) ab 4.166 Pfund
- www.athertonbikes.com
Das könnte uns noch erwarten
Zwar konnten wir euch jetzt bereits eine illustre Liste echter Traumbikes vorstellen, in den kommenden Monaten könnte da aber auch noch das ein oder andere Schmankerl dazukommen. Welche neuen Downhill- oder Freeride-Bikes könnten uns 2026 erwarten? Wir haben uns weit aus dem Fenster gelehnt, um für euch eine Prognose zu wagen.
Na gut, allzu weit müssen wir uns beim ersten Kandidaten nicht herauslehnen. Nachdem Loïc Bruni, Finn Ilse und Jordan Williams im Downhill World Cup 2025 bereits auf einem zumindest optisch serienreifen Prototypen unterwegs waren, ist es sehr, sehr wahrscheinlich, dass 2026 ein neues Specialized Demo auf die DH-Strecken der Welt losgelassen wird.
Ebenfalls spannende Neuigkeiten könnte es bei den Amerikanern von Trek geben, auch hier hat das World-Cup-Team vergangene Saison fleißig Prototypen getestet. Gut möglich also, dass auch wir uns 2026 auf ein neues Trek Session freuen dürfen. Ebenso könnte uns ein neues Mondraker Summum erwarten. Zudem sind wir gespannt, ob es 2026 auch das bereits seit Längerem sehr fertig aussehende Yeti Downhill-Bike endlich zu kaufen geben wird.
Wir sind gespannt, ob sich diese Tipps bewahrheiten und 2026 noch weitere Neuigkeiten im Gravity-Bereich mit sich bringt. Sicher ist allerdings: Wenn dem so ist, dann sind wir mit unserer World Cup Berichterstattung und den Boxengassen-Artikeln live dabei.
Welches Bike aus der Liste ist dein Favorit?

