Schweizer Männer-Vierer mit Mats Poot gewinnt Silber an Bahn-EM
An den Bahnrad-Europameisterschaften im türkischen Konya ist das Schweizer Nationalteam in der Mannschaftsverfolgung bei beiden Geschlechtern in eine neue Dimension vorgestossen. Seitens der Männer resultierte in der Königsdisziplin der Gewinn der Silbermedaille. Im Final mussten sich Noah Bögli, Luca Bühlmann, Mats Poot und Alex Vogel dem Team aus Dänemark geschlagen geben. Die Skandinavier, welche in der Hauptrunde den Weltrekord auf 3:39,977 Minuten gesenkt hatten, waren in 3:42,330 Minuten um etwas über viereinhalb Sekunden schneller als die Schweizer (3:47,033). „Wir haben etwas riskiert, weil wir wussten, dass die Dänen kaum zu schlagen sein würden. Lange sah es nicht schlecht aus, aber hinten hinaus vermochten wir die Pace nicht zu halten“, hält Nationaltrainer Julien Bossens fest.
Das Meisterstück hatte das Quartett von Swiss Cycling – anstelle von Luca Bühlmann war Pascal Tappeiner eingesetzt worden – am Mittag in der Hauptrunde abgeliefert, war es doch im Vergleich mit den deutlich höher eingestuften Briten siegreich geblieben. Die Schweizer legten die 4000 Meter in 3:44,754 Minuten zurück und verbesserten damit den tags zuvor in der Qualifikation aufgestellten Landesrekord um rund 1,9 Sekunden.
Für den Männer-Vierer handelt es sich um den zweiten EM-Medaillengewinn in Folge. Vor Jahresfrist gewannen die Schweizer in Zolder (BEL) in der Zeit von 3:53,467 Minuten die Bronzemedaille. In Konya waren sie fast zehn Sekunden weniger lang unterwegs.
(Quelle: Swiss Cycling)

