Plant Strava Börsengang 2026?: Fitness-App reicht IPO-Unterlagen ein
Die Fitness-Tracking-Plattform Strava soll Medienberichten zufolge in den vergangenen Wochen vertraulich einen Antrag auf einen Börsengang (IPO) eingereicht haben. Damit bereitet sich das in San Francisco ansässige Unternehmen offenbar auf einen baldigen Schritt auf das öffentliche Parkett vor.
Schritt an die Börse im Frühjahr
Laut einem Bericht von „The Information“, auf den sich Reuters bezieht, könnte der Börsengang bereits in diesem Frühjahr erfolgen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr berichtet worden war, dass Strava Investmentbanken für diesen Prozess engagieren möchte, scheint die Planung nun konkreter zu werden. Der Zeitpunkt gilt als günstig, da für das Jahr 2026 ein Anstieg bei Börsengängen erwartet wird. Sinkende Zinsen sollen das Vertrauen der Investoren sowie die Risikobereitschaft am Markt stärken, während gleichzeitig zahlreiche Unternehmen, die ihre Listungen zuvor verschoben hatten, nun den Gang an die Börse suchen. Das Unternehmen selbst soll zuletzt im Rahmen einer Finanzierungsrunde im Mai mit rund 2,2 Milliarden US-Dollar bewertet worden sein. Ein Börsengang könnte langjährigen Investoren wie Sequoia Capital und TCV eine Ausstiegsmöglichkeit bieten.
Vernetzung und Leistungsanalyse
Die im Jahr 2009 gegründete Plattform kombiniert die Aufzeichnung von sportlichen Aktivitäten mit sozialen Netzwerkfunktionen. Nutzer können hierbei ihre Leistungen in verschiedenen Sportarten überwachen, sich individuelle Ziele setzen und ihre Fortschritte mit anderen teilen. Besondere Bekanntheit erlangte die App durch Funktionen wie das Vergeben von „Kudos“, den direkten Vergleich mit Freunden oder das Messen der eigenen Zeiten mit denen von Profisportlern. Vor allem während der Pandemie soll die Popularität des Dienstes stark zugenommen haben, da viele Sportbegeisterte die digitalen Motivations- und Austauschmöglichkeiten nutzten. Bisher hat sich das Unternehmen gegenüber Medienanfragen noch nicht offiziell zu den aktuellen Berichten geäußert.
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