Neues Crossworx Dash VKHL Edition: 720 mm Kettenstreben für Laufruhe
Mit dem Crossworx Dash VKHL Edition stellen die Thüringer eine radikale Neuinterpretation ihres Enduro-Bikes vor – die Vorstellung erfolgt mit großem Stolz und innovativem Geist. Denn das Crossworx Dash VKHL wird das erste Fullsuspension-Bike mit einem revolutionären 720 mm langen Hinterbau sein.
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Als bahnbrechende Innovation beschreibt Crossworx die Vorstellung des neuen Dash VKHL – denn die spezielle Edition des beliebten Fullsuspension-Bikes ist gleichzeitig auch die erste, die mit einem radikal verlängerten Hinterbau aus der Fabrik rollen wird. Crossworx beschreibt das Dash als einen Eckpfeiler seines Sortiments, das nun durch diese mutige Weiterentwicklung neue Maßstäbe in Sachen Laufruhe und Stabilität setzen soll. Die Namensgebung „VKHL“ ist dabei an das Konzept „Vorn kurz – hinten lang“ angelehnt.
Dass es jetzt in dieser speziellen Edition erscheint, hat dabei rein rationale Gründe. Denn mit der Verlängerung des Radstands von 450 mm auf beachtliche 720 mm soll sich die Laufruhe um ganze 60 % erhöhen. Der Schwerpunkt des Fahrers verschiebt sich dabei in Richtung Cockpit, was zu einem stabileren Geradeauslauf führen soll. Besonders in steilen Abfahrten verspricht Crossworx, dass das Bike förmlich auf der Spur gehalten wird, während das verlängerte Kettenstreben-Design für eine optimale Gewichtsverteilung sorgt.
Crossworx Dash VKHL: Infos und Preise
Mit dem Dash VKHL hat die thüringische Bikeschmiede Crossworx eine radikale Erweiterung ihrer bisherigen Fullsuspension-Modelle Dash und Lite im Programm, und die Neuauflage zielt wieder genau in die Kerbe der innovativen Enduro-Bikes und bietet dabei einen völlig neuen Ansatz für Stabilität und Kontrolle. Als Basis dient dabei der Rahmen aus hochfestem Aluminium, der trotz der extremen Länge eine hohe Seitensteifigkeit behalten soll. Beim Federweg bietet Crossworx das von den Standardmodellen bekannte Spektrum an – mit angepasster Kinematik, um trotz des extremen Hinterbaus ein agiles Fahrgefühl zu ermöglichen.
- Rahmenmaterial Aluminium (hochfest)
- Hinterbaulänge 720 mm
- Laufradgröße 29″
- Verfügbar ab sofort (limitiert)
- www.crossworx-cycles.com
Preis Crossworx Dash VKHL Rahmenkit: 5.999 € (UVP)
Die Änderungen gegenüber dem Standard-Dash beziehen sich dabei im Wesentlichen auf die Geometrie – hier wurde zudem auf die Erfahrungen aus intensiven Tests mit erfahrenen Fahrern gehört. So gibt es einen um 270 mm verlängerten Hinterbau, der für eine unvergleichliche Laufruhe und Stabilität sorgen soll – selbst auf den anspruchsvollsten Trails im Hochgebirge. Durch die veränderte Hebelwirkung wurde das Dämpfersystem speziell angepasst, um die gewohnte Performance beizubehalten.
Die Vorteile der VKHL Edition liegen laut Hersteller auf der Hand: Ultimative Laufruhe durch den längeren Radstand, bessere Traktion durch das verlängerte Heck, mehr Kontrolle durch optimierte Gewichtsverlagerung und eine neue Herausforderung für enge Trails, die die Fahrtechnik auf das nächste Level heben soll. Interessenten sollten sich jedoch beeilen – dieses exklusive Upgrade gibt es nur in einer limitierten Auflage, die ab dem 1. April verfügbar ist.
Geometrie
Wie schon erwähnt hat das Dash VKHL einige radikale Anpassungen in der Geometrie erfahren. Durch die enorme Verlängerung des Radstands erhöht sich nicht nur die Laufruhe, sondern auch die Zeit, die bei einem ausbrechenden Heck bleibt, um einen Fahrfehler zu korrigieren. Der Hersteller betont, dass der „Rutscher“ erst verzögert beim Fahrer ankommt, was mehr Kontrolle in technischen Passagen ermöglichen soll.
Die Kinematik wurde speziell optimiert, um trotz der extremen Länge ein möglichst agiles Fahrgefühl zu ermöglichen. Dabei soll das verlängerte Kettenstreben-Design für eine optimale Gewichtsverteilung sorgen, die besonders in steilen Abfahrten zum Tragen kommt.
Fahrereindruck
Die ersten Testmuster sind bereits unterwegs und werden von Profis wie Raphaela Richter und Kevin Dewinski ausführlich auf die Trails entführt. Die amtierende deutsche Meisterin im Enduro, Raphaela Richter, zeigt sich begeistert: Sie sei „super stoked“ über die Hinterbauverlängerung und glaube, dass es ihren Speed auf das nächste Level heben werde. Sie könne sich sogar vorstellen, mit diesem Setup beim ersten EDR dieses Jahr in Pietra Ligure an den Start zu gehen.
Interessant ist ihr Ansatz, um ihre Körpergröße von 165 cm hinsichtlich des längeren Hinterbaus zu kompensieren: Sie teste gerade einige 3D-gedruckte 2 cm hohe Einlagen in ihren Schuhen, um etwas zu „wachsen“ und das Bike möglicherweise noch besser kontrollieren zu können.
Auch Kevin „Kiwi“ Dewinski hat positive Erfahrungen gemacht. Er schätzt besonders, dass es ihm mit dem längeren Hinterbau noch leichter fällt, sein Hinterrad zu entlasten. Dadurch könne er früher bremsen, bleibe über den Bremsvorgang weiterhin schnell und könne dann in einer harmonischen Bewegung in einen „Scandinavian Flick“ übergehen. Ob es am Ende schneller sei, werde sich über kurz oder lang – aber vor allem lang – zeigen.
Video zum neuen Crossworx Dash VKHL
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