Auch am dritten Tag der Trans Madeira ging es hoch her – die über 140 Teilnehmer durften sich auf einen der härtesten Tage des Events freuen. Was passiert ist, ob sich die Spitze halten konnte und mehr erfahrt ihr hier!
Werden sie es hassen oder lieben? Das war die Frage, die uns am meisten beschäftigte, als wir 2018 den dritten Tag planten. In diesem Jahr war unter anderen Yoann Barelli bei den ersten Startern und sein Feedback am Ende war: „Verändert von mir aus alles, aber niemals Tag 3!“. Damit war klar: der Tag muss bleiben, weil er einfach anders ist. Die Aussichten, der unerbittliche Hike-a-Bike vom Süden in den Norden, die Abfahrt ins Nun‘s Valley und die Stages machen diesen Tag und das ganze Trans Madeira absolut unvergesslich.
Rennbericht – Tag 3
# Der Morgen startete im Nebel und niemand hätte mehr gedacht, an dem Tag noch die Sonne zu sehen.
# Das war aber mal wieder der älteste Trick Madeiras: die Wetterwechsel.
# Der Weg zur ersten Stage war schon ein Vorgeschmack auf das, was später folgen sollte… # Sobald die Wolken aufbrachen, lag der Blick auf die Hauptstadt Funchal frei.
# Die lebende Legende Angel Loron ist bereit, Tag 3 in Angriff zu nehmen.
# Mehr alpin geht auf Madeira nicht. Deswegen war es der perfekte Start für die erste Stage des dritten Tages. Schnell, offen und steinig.
# Das Poncho Racing Team ist definitiv besser am Drink als auf der Strecke. # Die Stages am Vormittag könnten nicht unterschiedlicher sein zu denen, die es am Nachmittag zu bezwingen galt.
# Fixing bodies along the way.
# Reserven auffüllen und die Bikes reparieren, für das, was nach der nächsten Ecke lauert.
# Wenn du nach Madeira fährst, sollte das Nun‘s Valley auf jeden Fall auf deiner Liste stehen. # Levada liaisons. Bitte nicht vom Beckenrand springen...
# Wenn du einmal oben bist, gibt es keinen Weg mehr zurück. # Der madeirianische Energy Drink – Poncha #dontdrinkanddrive
# Credits gehen raus an unsere Vorfahren, die mit Hammer und Meißel den Weg in den magischen Norden geebnet haben.
# Was bleibt hier zu sagen? Es ist einfach der beste Trail der Welt…
# Die Zahlen die zählen. Die Rennergebnisse sind nur ein Teil vom Ganzen.
# Diese Trails blind zu fahren hat einen besonderen Reiz.
# Vor allen Dingen schmecken sie besser mit einem Bier am Ende des Tages.
# Heftig aber es lohnt sich. Früh ins Bett ist allerdings angesagt. # Etwas Schmerz gehört selbstverständlich dazu. Genauso wie das Grinsen und die High-Fives nach jeder Stage.
# Marshalls die nicht nur Trans Madeira, sondern auch den Sport lieben. Danke an alle von euch!
Ergebnisse nach Tag 3
Männer
- Wyn Masters (NZL), 1:34:17
- Marcelo Gutierrez (COL), 1:35:47
- Gary Donaldson (IRL), 1:37:02
Frauen
- Katy Curd (GBR), 1:57:25
- Megan Tuttle (USA), 1:58:42
- Simone Vogel (GER), 2:00:23
Männer Ü30
- Will Ward (GBR), 1:39:34
- Juan Vintimilla (ECU), 1:43:05
- Alex Gammeter (SUI), 1:45:09
Männer Ü40
- Leo Kokkonen (FIN), 1:41:50
- Toni Walbridge (USA), 1:47:02
- Nijs Kurpershoek (NED), 1:48:54
Alle Ergebnisse findet ihr hier.
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Text: Valentin Rühl | Fotos: Trans Madeira