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Nina Hoffmann triumphiert in Maribor: Am Limit zum World Cup-Sieg!

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Wer hätte damit gerechnet? Nina Hoffmann gewinnt mit einer fabelhaften Fahrt beim Sonntags-World-Cup in Maribor ihren ersten Downhill-World-Cup!

Nina Hoffmann (Interview) hat es geschafft! Zum ersten Mal hat die Thüringerin ein Rennen des UCI-Downhill Word-Cups für sich entscheiden können. 1,899 Sekunden war sie am Ende schneller als Marine Cabirou (Ergebnisse) und konnte sich so über ihren ersten World Cup Sieg freuen, auch wenn kein Publikum vor Ort war, um sich mit ihr zu freuen.

# Nina Hoffmanns erster World Cup Sieg!

Wir haben nach dem Rennen mit Nina gesprochen:

Nina, Gratulation zu deinem ersten World Cup Sieg!

Bisher lief deine Saison ja nicht so nach deinen Plänen, was war denn heute anders?

Jetzt hat es einfach mal gepasst, dass ich nicht auf die Fresse geflogen bin

Ich weiss es nicht so ganz – wenn ich mir bei den letzten Rennen in Leogang und auch am Freitag in Maribor die Zwischenzeiten angeschaut habe und die Stürze rausgerechnet habe, hätte es jeweils für Top-Platzierungen gereicht. Jetzt hat es einfach mal gepasst, dass ich nicht auf die Fresse geflogen bin und es an einem Stück runtergebracht habe.

# Siegerpose mit Schwester und Mechaniker
# Prost Nina!

Meinst du, es lag an den trockenen Bedingungen, dass es heute besser gelaufen ist?

Auf jeden Fall – ich konnte dadurch halt sicherer fahren, es ist einfach berechenbarer dadurch.

Es war schon noch hier und da rutschig, ich bin aber am ganzen Wochenende nur ein einziges Mal heftig hingeflogen und am Ende halt nicht mehr, das gibt einem mehr Sicherheit, da kann man mehr pushen. Da geht es nicht mehr um „ich muss da irgendwie runterkommen ohne Sturz “ sondern ich kann Gasgeben und runtergekommen – das ist geiler. Ich bin bisher im Nassen immer hingefallen und das war halt das Problem, weil ich ein Stück zu hart gepusht habe im Nassen.

Du hast dich im Ziel ja direkt sehr gefreut – wusstest du, das das so ein guter Lauf war?

Mein Ziel war runterkommen und „grün“ im Ziel sein, also vor Marine sein. Nach mir kamen nur noch drei Mädels und ich wollte unbedingt aufs Podium fahren – wenigstens in die Top 5.

Als ich runterkam wusste ich, ich bin mindestens auf Platz vier. Deswegen hab ich mich so gefreut.

Ich hatte unterwegs ein paar kleine Fehler und hätte nicht gedacht dass, es reicht – aber ich war super zufrieden an sich.

Schade dass Myriam und vorher auch Tahnée unten noch gestürzt sind – das war so knapp und ich war sehr gespannt, immerhin habe ich Tracey und Marine im Rennen geschlagen, das ist schon ganz geil.

Vali und Rachel waren nicht am Start – aber trotzdem war das Feld sehr stark und Monika (Hrastnik, Anm. der Redaktion) auf ihrer Heimstrecke zu schlagen, das ist schon ganz cool.

# 20201018 UCI WC Maribor S1D2357

Du hast diese Saison ja viel zusammen mit Max Hartenstern auf dem Downhiller trainiert – was hat dir das gebracht?

Den Sommer über beim Training habe ich mich echt gut gefühlt, Max hat mich gezogen und ich habe Fortschritte gemacht. Dann sind wir in die Saison gegangen und in Leogang ist es nicht so rund gelaufen. Die anderen Mädels waren auch schnell aber man konnte die Zeiten nicht so richtig gut vergleichen, weil das Rennen auch nicht so richtig aussagekräftig war.

Hier in Maribor konnte ich nicht alles abrufen – gestern war so der erste Tag wo ich sagen konnte, „okay, ich fühle mich sicher auf dem Bike, habe keine Angst zu stürzen und kann bis ans Limit gehen ohne Schiss zu haben, gleich hinzufliegen!“

Leogang hatte mir schon einen ganz schönen Dämpfer gegeben – auch durch die ganzen Stürze. Hier hat es mich wieder Stück für Stück aufgebaut und ich habe zu alter Form zurückgefunden.

Zum Rennen: Du bist supermutig in das Steinfeld rein und hast du Kurve am Anfang genau erwischt!

Da habe ich schon ein wenig Glück gehabt, dass es gepasst hat

Ich bin sehr schnell rein und habe oben einen ganz kleinen Schlag gekriegt und die Linkskurve ins Steinfeld ist so am Limit gewesen, da habe ich schon ein wenig Glück gehabt, dass es gepasst hat.

Unten die letzten Sprünge habe ich gepusht, was geht, und habe dann gehört, dass es eng wird und dachte „tritt rein, tritt rein“ – und so hat es am Ende gereicht.

# Banges Warten auf dem Hotseat
# Yes, es hat gereicht!
# Das Podium in Maribor (vlnr.): Nicole, Cabirou, Hoffmann, Farina, Hannah

Danke Nina für das Interview und herzlichen Glückwunsch!

Hier findest du das Replay ihres Rennlaufs.


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