Fahrradfahren
News melden
Nachrichten

Vorgestellt! Spezial: 5 Fullface-Helme für den Bikepark im ersten Test!

0 19

Nach einiger Verzögerung ist die Bikepark-Saison mittlerweile in vollem Gange! Damit man es aber unbesorgt auf frisch geshapten Strecken laufen lassen kann, ist ein guter Fullface-Helm unabdingbar. Bei kaum einem anderen Ausrüstungsgegenstand stehen neben dem schicken Aussehen vor allem die Sicherheit und ein guter Sitz im Vordergrund. Wir haben uns für dieses Vorgestellt! Spezial fünf aktuelle Fullface-Helme von Troy Lee Designs, Fox, Bell, Bluegrass und POC genauer angesehen und geben euch einen Überblick über die Details und Technologien sowie einige Testeindrücke.

Troy Lee Designs D4

Einige der ikonischsten Helme der MTB-Geschichte stammen aus Troy Lee Designs Daytona-Serie. Nachdem der D3-Helm nach 10 Jahren auf dem Markt etwas in die Jahre gekommen war, wurde im Februar 2020 der Troy Lee Designs D4 vorgestellt. Dieser fällt noch etwas durchgestylter und kantiger als sein Vorgänger aus – soll gleichzeitig jedoch leichter, sicherer und besser belüftet sein. Zudem wird er wie gewohnt in einer leichten Carbon-Version und einer etwas schwereren, aber günstigeren Composite-Version angeboten. Natürlich erfüllt der Helm sämtliche wichtigen Sicherheitsstandards zum Downhill- und BMX-Fahren – zusätzlich kommt das bekannte MIPS-System zum Einsatz. Dieses soll auf den Kopf einwirkende Rotationskräfte minimieren und so für mehr Sicherheit sorgen. Durch die spezielle Form an der Seite werden TLD zufolge zudem die Schlüsselbeine geschützt.

# Mit dem D4 stellt Troy Lee Designs nach 10 Jahren den Nachfolger des extrem verbreiteten D3-Helms vor - dieser glänzt mit einem geringen Gewicht sowie Sicherheitsfeatures wie dem Mips-System. Er ist in einer 599 € teuren Carbon-Version oder der Composite-Variante für 449 € erhältlich.

Die Wangenpolster sind nun über kleine Clips im Helm befestigt und können bei einem Sturz nach vorne gezogen und entnommen werden – das erleichtert die Abnahme des Helms ohne Belastung auf die Wirbelsäule. Auch die restlichen Polster sind geclipst oder mit Klett befestigt und können zum Waschen entnommen werden. Vor allem an der Stirnseite sollte man hier allerdings etwas Vorsicht walten lassen. Troy Lee bietet den D4 in ganzen sechs Größen sowie acht verschiedenen Designs an. Mit 59 cm Kopfumfang sitzt der Helm in L eher straff – durch seine gute Polsterung drückt er jedoch in keiner Weise, kann aber auch nicht verrutschen. Das Sichtfeld fällt ausreichend groß und ähnlich wie beim Vorgänger aus – zudem ist der Helm auch mit sehr großen Brillen wie der Oakley Airbrake problemlos kompatibel. Praktischerweise lässt sich der D-Ring-Verschluss so weit aufziehen, dass man den Helm abziehen kann, ohne ihn komplett zu öffnen, was sehr bequem ist. Wer mit dem Troy Lee Designs D3 glücklich war, wird auch mit dem D4 keine Probleme haben.

  • Zertifizierung ASTM F1952 DH MTB, ASTM F2032 BMX, CPSC 1203, CE N1078, AS/NZS 2063
  • Verschluss D-Ring
  • Material Textreme Carbon / Composite Fiberglas
  • Besonderheiten MIPS-System, Sollbruchstelle an Visier-Schrauben, Carbon kommt mit Helmtasche, Schutzsystem für Schlüsselbein
  • Größen XS, S, M, L, XL, XXL (53–63 cm Kopfumfang)
  • Farben 8 verschiedene Designs
  • Gewicht 958 g (Carbon, L, gewogen) / 1.050 g (Composite, M, Herstellerangabe)
  • www.troyleedesigns.com
  • Preis 599 € (Carbon) / 449 € (Composite, beides UVP) | Bikemarkt: Troy Lee Designs D4 kaufen
# Auf der Oberseite kann der makellose Carbon-Look überzeugen. - Außerdem verfügt der D4 über mehr Belüftungsöffnungen als bisherige Modelle.
Diashow: Vorgestellt! Spezial: 5 Fullface-Helme für den Park!
Diashow starten »
# Der Kinnbügel ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich markanter geworden.
# Auch über der Stirn sitzen nur etwas aerodynamischer wirkende Lüftungsschlitze.
# Unser Testhelm wurde uns von Cosmic Sports im Look des SRAM/Troy Lee-World Cup-Teams geschickt und ist mit Sponsoren bedruckt.
# Die Visierschrauben bestehen nicht mehr aus Titan, sondern Plastik und sollen bei einem Sturz leicht wegbrechen - bei unserem Testhelm haben sie leider nicht ganz fest im Gewinde gehalten, was wohl ein Fertigungsfehler war. Bei anderen Helmen, die wir in der Hand hatten, war dies gar kein Problem. Tritt dies auf, sollte man den Hersteller kontaktieren – ein zweites Paar liegt allerdings jedem Helm bei!
# Bei der Entwicklung hat Troy Lee Designs viel Wert auf eine gute Belüftung gelegt - alles wirkt extrem hochwertig verarbeitet, die Gitter sitzen makellos im Helm.
# Die Wangenpolster lassen sich nach vorne herausziehen - so kann man einem Unfallopfer den Helm abziehen, ohne zu viel Last auf die Wirbelsäule oder den Kopf auszuüben.
# Im Inneren soll das hier gelb sichtbare Mips-System Rotationskräfte auf den Schädel reduzieren. - Die Polster wirken ebenfalls hochwertig verarbeitet und durchdacht.
# TLD-D4-5287
# TLD-D4-5281
# Wer bisher mit dem Sitz des Troy Lee D3 zufrieden war, wird auch mit dem D4 keine Probleme bekommen - im Vergleich fällt die besser Belüftung leicht auf, vor allem jedoch das sensationell geringe Gewicht des Downhill-Helms.
# Wir sind den Troy Lee Designs D4 bereits mehrere Tage auf den legendären Strecken des Bikepark Schladmings gefahren und werden einen gründlichen Test nachreichen.

Fox Rampage Pro Carbon

Fox gehört zu den ganz großen Namen im Actionsport-Segment und hat den 2019 vorgestellten Rampage Pro Carbon-Helm nur so mit Technologien vollgestopft. Der Fullface-Helm setzt auf eine Carbon-Kunststoff-Schale und erfüllt alle wichtigen Sicherheitsnormen. Außerdem ist er mit dem Fluid-Inside-System ausgestattet: Dieses besteht aus kleinen, mit zähem und inkompressiblem Öl gefüllten Polstern, die sich ähnlich der Hirnflüssigkeit im Schädel verhalten und Rotationskräfte abbauen sollen. Zusätzlich wird das Helmschild magnetisch befestigt, wodurch es sich bei einem Sturz leicht lösen kann und sich nicht im Boden verhakt – dadurch kann es allerdings nicht verstellt werden. Für jede der vier Helm-Größen gibt es eine eigene EPS-Schaumstoff-Schale, die zur Stoß-Absorbierung auf zwei verschieden dichte Kunststoff-Sorten setzt. Der RPC-Helm ist in fünf Designs für 500 € im Handel erhältlich und kommt mit einer praktischen, gepolsterten Helmtasche samt Fächern für Kleinkram.

# Der Fox Rampage Pro Carbon will mit praktischen Sicherheitsfeatures, wie ölgefüllten Polstern und einem magnetischen Visier überzeugen - außerdem hat Fox dem 500 € teuren Helm ein neues, schickes Design verpasst.

Auch beim Fox Rampage Pro Carbon lassen sich die Polster leicht über Clips oder Kletts entnehmen und waschen. Das magnetische Visier ist ziemlich fest am Helm befestigt – Befürchtungen, es könnte unfreiwillig abfallen, sind unbegründet. Es ragt leicht ins Sichtfeld hinein, stört aber nicht weiter und fällt nicht auf. Gängige Goggle-Modelle sind mit dem Helm ohne Probleme kompatibel – allerdings ist er an der Seite sehr dick, weshalb man sicherstellen sollte, dass die Brille auch zur Gänze auf dem Gesicht aufliegt. Bei sehr kleinen Brillen oder solchen, bei denen das Band nahe am Gesicht befestigt ist, könnte das problematisch sein. In Größe L fällt der von außen sehr groß aussehende Helm ungewöhnlich klein aus. Mit 59 cm Kopfumfang mussten wir uns ziemlich in den Helm herein zwängen – einmal angezogen ist der Sitz ok, allerdings wirklich sehr straff. Daher empfiehlt es sich, den Helm erst anzuprobieren und gegebenenfalls eine Größe größer zu wählen. Der D-Ring-Verschluss lässt sich beim Fox RPC ohne Probleme weit genug aufziehen, um den Helm über den Kopf zu streifen, was viel Zeit spart.

  • Zertifizierung EN 1078, CPSC 1203, AS/NZS 2063, ASTM F1952
  • Verschluss D-Ring
  • Material MCT (Carbon-Faserkunststoff)
  • Besonderheiten Fluid Inside-System, magnetisches Visier, verstärkter Kinnbügel, Neckbrace-kompatibel
  • Größen S, M, L, XL (55–62 cm Kopfumfang)
  • Farben 5 verschiedene Designs
  • Gewicht 1.303 g (Größe L, gewogen)
  • www.foxracing.de
  • Preis 500 € (UVP) Bikemarkt: Fox Rampage Pro Carbon kaufen
# Beim Fox-Helm bestehen die Lüftungsgitter aus Kunststoff, was für einen sehr eigenen Look sorgt - auch hier wurde an Belüftungsöffnungen nicht gespart.
# Mit 1.300 g ist der Helm der schwerste im Test - dafür macht er jedoch auch einen enorm stabilen Eindruck. Der Kinnbügel wirkt fast unzerstörbar und beim Aufziehen kann man den Helm kaum genug aufbiegen, um den Kopf reinzuzwängen.
# Das Visier ist nicht verstellbar, wird jedoch von Magneten mit dem Helm verbunden.

Comments

Комментарии для сайта Cackle
Загрузка...

More news:

Read on Sportsweek.org:

RV Radfahrverein Tempo 1921 Hirzweiler e.V.
Grüne Hölle-Freisen
Grüne Hölle-Freisen

Andere Sportarten

Sponsored