Downhill World Cup 2019 – Snowshoe: American Airlines – die Whip-Off-Fotostory
Im Downhill World Cup entscheiden meist Zehntelsekunden über Sieg und Niederlage – kein Wunder also, dass jede Sekunde Trainingszeit für die Suche nach der perfekten Linie und das Ausloten der physikalischen Grenzen genutzt wird. Außer man stellt einfach einen riesigen Whip-Off Kicker 40 m hinter den Start. Wir standen mit der Kamera bereit und haben die besten Whips und Tricks der schnellsten Downhill-Racer der Welt festgehalten – viel Spaß mit unserer Fotostory vom Whip-Sprung!
# Danny Hart war der erste Fahrer im A-Training und legte sein Saracen ohne den Sprung jemals getestet zu haben direkt sensationell quer.
# Während die meisten Top-Pros auf späteren Läufen die wohl schnellere Cut-Linie vorbei am Absprung nahmen, war Danny weiter fleißig am Whippen!
# Auch Laurie Greenland hatte sichtlich Spaß und legte eine ordentliche Portion Steeze auf den Tisch.
# Loris Vergier hat es in Mont-Sainte-Anne ordentlich auf die Planken gehauen - der Syndicate-Fahrer lässt es eher ruhig angehen, dreht das Hinterrad für die Fans aber gerne etwas zur Seite.
# Matt Walker ist den Sprung zusammen mit Bernard Kerr und Connor Fearon sicherlich 5–6 Mal gesprungen.
# Kaos Seagrave startete im morgendlichen B-Training und legte nicht nur diesen ordentlichen One-Foot-Table hin, sondern auf seinem zweiten Trainingslauf sogar einen Backflip - an der Strecke war man sich einig, dass dies der erste Backflip bei einem Downhill World Cup-Rennen sein dürfte.
# Kaos Seagrave hat den ersten Backflip bei einem DH World Cup gemacht, allerdings hat er sich dafür zwei Läufe Zeit genommen - Brendan Fairclough hat direkt auf seiner ersten Fahrt im späteren A-Training den Kopf in den Nacken gelegt und sich einmal um die eigene Horizontale gedreht.
# Marine Cabirou hat sich direkt zu Beginn des Trainings von ihrem Team-Kollegen Florent Payet über den massiven Kicker ziehen lassen - später wiederholten die beiden das auf dem noch größeren Fels-Transfer am Waldrand. Außer Marine konnten wir keine Frau sehen, die sich über diesen massiven Sprung getraut hat.
# Connor Fearon schloss sich dem Pivot-Team an und schob direkt nach dem Sprung mehrfach zurück zum Start - die drei hatten sichtlich Spaß.
# Eher nicht so auf Spaß fokussiert ist Aaron Gwin - der Amerikaner ließ sich nicht bewegen, den Double zu springen, und nahm lieber die schnellere Innenlinie. Im Training musste er sich heute mehrfach von anderen Fahrern über schwierige Features ziehen lassen.

