Erweitertes Top-Team des DBV beendet Höhentrainingslager in Frankreich
Das erweiterte Top-Team des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) absolvierte ein intensives Höhentrainingslager in den französischen Pyrenäen.
Intensive Arbeit mit dem Team
Für den neuen Cheftrainer des DBV Humberto Horta Dominguez und den neuen Diagnostiktrainer Frank-Josef Fischer war diese Maßnahme eine gute Gelegenheit, das Team direkt nach ihrem Amtsantritt Anfang Februar noch besser kennenzulernen.
Mit vor Ort im nationalen französischen Höhentrainingszentrum in Font-Romeu-Odeillo-Via auf fast 2000 Meter Höhe waren natürlich auch die vier Zentrumstrainer David Hoppstock, Slawa Kerber, Zoltan Lunka und René Benirschke.
Mehrere Höhentrainingslager geplant
Die Maßnahme sollte den Auftakt mehrerer zeitlich aufeinander abgestimmter Höhentrainingslager bilden, um die Athletinnen und Athleten noch besser auf die Wettkampfhöhepunkte des Jahres vorbereiten zu können.
Strandja-Turnier im Anschluss
Der erste Wettkampfhöhepunkt lässt dann auch nicht lange auf sich warten: Vom 21. Februar bis zum 2. März steht das renommierte und traditionsreiche Strandja-Turnier in der bulgarischen Hauptstadt Sofia im Wettkampfkalender des deutschen Teams.
Cheftrainer Humberto Horta Dominguez zieht eine Bilanz:
Das Training mit den Athletinnen und Athleten war ausgezeichnet. Sie haben verstanden, was wir mit diesem intensiven Höhentraining zu Beginn des Jahres erreichen wollten. Es herrschte eine sehr gute Disziplin und Motivation. Auch taktische Inhalte standen auf unserem Programm, die sie schon gut umgesetzt haben. Alle haben bemerkt, dass sich die Struktur des Trainings bereits etwas geändert hat. Es ist für uns der Beginn eines neuen Weges: Für mich, für die Athletinnen und Athleten und für das Team der Trainer, Leistungsdiagnostiker und Physios, das ebenfalls ein wichtiger Teil des Prozesses ist.
DBV-Präsident Prof. Dr. Farid Vatanparast erklärt:
Dieses Höhentrainingslager markiert bewusst den Start einer neuen Arbeitsphase im deutschen olympischen Boxen. Entscheidend war für mich nicht nur die Trainingsqualität auf fast 2.000 Metern in Font-Romeu-Odeillo-Via, sondern vor allem die Klarheit der Strukturen, die Professionalität im Trainerteam und die Haltung der Athletinnen und Athleten. Wir investieren gezielt in nachhaltige Leistungsentwicklung, mit klarer Planung, moderner Diagnostik und internationalem Anspruch. Das ist kein kurzfristiger Effekt, sondern Teil eines langfristigen Weges, auf dem wir das deutsche olympische Boxen konsequent weiterentwickeln wollen.
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