Nach Comeback-Sieg: Sturm will deutsches Boxen noch mal "befeuern"
Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm feiert bei seinem Comeback einen mühsamen Sieg. Ambitionierte Ziele hat der inzwischen 44-Jährige noch immer.
Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm würde seine Karriere nach dem erfolgreichen Comeback gerne noch eine Weile fortsetzen.
Es gebe verschiedene Optionen, die ihn reizen würden, sagte der 44-Jährige nach seinem Punktsieg über den im Allgäu lebenden Türken Sükrü Altay in Stuttgart. Einen Traum, den sich der Routinier gerne noch erfüllen würde, ist ein Kampf gegen den zehn Jahre älteren Amerikaner Roy Jones junior, der einst als weltbester Profi galt.
"Er ist für mich persönlich der talentierteste und begabteste Boxer, der je auf unserem Planeten gelebt hat. Gegen so jemanden in den Ring steigen zu können, wäre eine tolle Sache", sagte Sturm über den Ex-Champion. "Vielleicht kann man damit das deutsche Boxen auch neu befeuern." Man müsse offen für neue Wege sein. Kämpfe der "alten Garde", wie er es nannte, seien dabei eine Möglichkeit.
Womöglich noch ein sechstes Mal Weltmeister zu werden, wäre auch "eine schöne Option", sagte Sturm, der mittlerweile ins Halbschwergewicht aufgerückt ist und dort seine Zukunft sieht.
Sturm hatte gegen Altay seinen 43. Sieg im 53. Profikampf gefeiert. In den Tagen zuvor habe dem gebürtigen Leverkusener ein grippaler Infekt zu schaffen gemacht, berichtete sein Trainer Maurice Weber anschließend.

